Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 21 (19.5.1893)
- Date
- 1893-05-19
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/6492344-5935087-5962214--1569-5375661- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ü tittc sllgemrtne Zeitung 8es Äuörnthums. r. «Stormlll» rrf*rt*» 1( «tut Dinm irr bn ״(Uatllta• tlabil" 1ml Ort »rrta t«r •I« kraf•Mtnrr Mt •ün B«»° tatm, e. au,MaaN»!una»- "<k alrrrt M irr «mbtttMi drei Iterk Hcr»rlt»k«1ta. •a• km MuimV: >a *art Jlkrtt*■ Lik ״OrtnMittl" Ml, .}mlllMthr (ak»r ״(I tu« I« rl I ,0»1ז irr Orr »t»: * Hart US rite. »tntcltitrlt«. tli fla|>i-1h.!Act mw$■ fyraotgtgtben von Rabbiner l)r. M. Uaymer in Magdeburg. Wr Mahrheit «echt und Wieden! .Jß 3»tmu ft>» kfr ..?ararl litfchr »ochauiarf tt' »ir rtr kar ..5* k II41 ׳ S,ו rt a t »«>. Natt”. dir 0lrr»r1äalttnr *rtturtlr akrt km« I Ra»« SS W>.. fl״« rnnatkrr kur# kta »» [ naarrn-S7»rdtt> anr» okrr — lala »a» fclfl' auf Rakait »nlaruch »ach, — dir«, et»«•» frnkr» an, *Ir Erarafttoa arr Iararl. UWachaa - fchrtf," I» Ma,ark«a,. Sri llirkrraafunßrn Raaan. — 1 T ו*י ־■ Machen-- ' Mai l«tt. Maas 5653 fttritag . . . 1» 4 Caasaltsb . 2» j 5 Ciratag . . . 21 | « Mastig . . . ן 22 7 Irislag . . . 23 | 8 Mitttaach . . 24; 9 lasserstag . . ן 25 1(» Kreitag . . . 26! 11 Snyakk: tcttai»« tbtiMl 3nm tzthe Sri Dffmbarvrg (Wrbidil). — Srn leütn dir Juden in drn Reichllag wühlen? — Zum Wochensehr. Lon Dr. Linae r-Lodlenz. — < eftherischer -nlisemiriemul. Bon A. Pich IXrifSIr na» «»rrrtpRN »«*»««: «agdeber!,. Benin. Dortmund. Esl^urg. Bendiburg. Kiel. Oesterreich-Ungarn: Wien, tlnzirn. lopolya. Rußland: Peterltnng. . »»«1»« NN» artnifftl, 9taAri*i•« , «er in. stttriaatt. Heil, drunn. ltraillheim. «ul Ungarn.!SrSffel. »ntwerpen. Paris. London. Petrrldurq._ _ ßachdrst »tz« »«HiUigr *«Iiinftt1 nltiful. Ralenörr. •8.4> כטדבי•) T. VI | 8eh«waaa•. :'־ ZUM ffipi öir KMubanung ö«:!iftn Gkbotr. Di« Blitze zuckten, und der Donner dröhnte, 2üß aus den Molken Gottes Ruf ertöne. Der Berg erbebte und die flamme loh e, Als Gott verkündete die zekn Gebote, Al» Moses lauschend an der himmelsx forte, 3« ew'ges Erz einschrieb dir heil'gen lVorte. Dann teilte sich um ihn di« dichte Volke, Und Moses stieg ins Thal hinab zu fr nem Volke, -Zu künden ihm mit glückesfrohem Munde Des einig.einz'gen Gotte» hehre Bunde. - Doch fremd, Lieder klangen ihm entgegen, Denn sie rrflehten fremder Götter Legen. Darüber find Jahrtausende entschwunden; Di« zehn Gebote haben überwunden Di« Himmelslicht der ganzen Menschheit Kerzen Und sie bewahrt vor tausend Leelrnschraerzen. Li« überschritten siegreich jede Lchwelle Und wurden einst der Litte lautre Quelle. Doch Heutes — Zorn und lvehmrt will mich fassen TA s,h' die Menschen blind einander t affenl Tch hör' wie sie mit giftgetränkten Redn Um ihre» Glauben» willen sich befehden! Der lieb« Band, da» einst um sie geschlungen Die Macht der zehn Gebote — ist zers-rungen? £>, höret doch vom Lina! die Ltimine, ׳.Eh' Gott herniederfährt in seinem Grnnm«! 01* panier die zehn Gebote! » wird, so furchtbar es auch drohte, der Drlt und au» dq» Herzen 0, höret doch vom Linal die Bunde! Und schließet alle Luch zum Gotterbunde! Den Götzen opfert, wer den haß verbreitet — Dem wah ren Gott, wer für die Liebe streitet! Der ganzen Menschheit sind die zehn Gesetze — 0, hütet sie, dass keiner sie verletze! Richard Laad« 1. Wen solle« die Inden diesmal in d«n Reichstag wählen? 1n.״> Die BoravSsetzungen, von denen aus wir die Steilung der Juden zur Militärvorlage und den Reichstags«» hlen vor ungefähr zwei Monaten in diesen Blättern besprahen, haben sich leider erfüllt, der Reichstag ist aufgelöst woitz«», und aller Orten wird die Frage: wen sollen wir «ähjes? auf deutschetn Boden lebhaft diskutirt. Die Auflösung war durchaus umiöthig, für alle wrsentliche Forderungen der Regierung war eine Majorität im Reichstage; der Graf Eaprivi capricine sich aber darauf, daß ihni der Reichstag auch in ganz irrelevanten Ding» nachgeben solle- Andrerseits versteckte sich ein Theil der Majorität «ch wagte sich bei der Abstimmung nicht hervor. S« ist der. Reichstag aufgelöst worden wegen einer Horlage, der di» Mehrheit der Mitglieder im Wesentlichen zustiinmte. Auch hier zeigte e» sich, daß die Herren am fll! sind, wenn sie vom Rathhau« kommen, und sechs ®feil «ach der Auflösung haben einige und zwanzig Mltgile der einstigen deulschsrrisinnigen ParlamentSpartei ihr entdeckt und geweckt, baß 4s fstr. die