Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 20 (12.5.1893)
- Date
- 1893-05-12
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 75% known words query
- IRI
…/6492344-5935087-5962213--1560-5375653- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
eine aUgemeine Zrilnng des Iudrnthums. finit |b-_---- ■k »ii«««,» IMnW■»■ )ft*** U ®•rt, ■i ha katMti ,* DM. ■ff -■- GAWFWWMUUPT^ MM l•!•! 4Vm1<1Mku11') hM wkt jB«tÄ «t ariar״*• qcransfetfto* «m Rabbiner Dr .M. Hlahmer in Alaadeburg. Für Mchrtzet». »echt «Ad Fried»«. 1»r1>«t• ffcM1»}i1<1n1llk«ll)1k11 kii(!' mk (bM,)ltli*l llltntuitliM‘ m svnnMW wrn osn■ M «h. W* >»»«», ktk Mt :Im» <ZMkk>» •tai-Mb ■um WH «4 ««*■kt «■Ämik m«M — »Ittct tkftfntm m! •MHn Mt jMMlII. || Mdfl“ ta •GSnSm«. 9M BbtaMW»• Xtktt. »utzalt «rtiMl DM J»Lt1> ut ble bentsch» »1 tMt«klü»Mt. NI. L«A »scheut,Abel des >rttki0k4kk«rrtchw yo» v«r»I r,O»t««ter» i« »«Ni«. U. — Li» »ePkttti»» ber »ölurr LWOtzHNMGeWtiub« bei Sr. Imt«««z be» L«rbi«kt Kee«»«tz. eichöt« «W» <»>«»*»»»«■1 De«tsch»»«b: ttagbtbatg. Aauioon. Berti«. Vrrti«. vom »Hel«, veftskle». Sletli». O«Kerr,ich׳v«>ar»: Lember« L»r«nv. - Fr»«krelch: V»ri». - .»rililWlt »Ab «e»i«G» ttBchetcht««: «er«», «er«,. verN». ««,i». veeli«. M Memri «. Ib*%M«n«. (iafW (bbUsj. Streik«. 2wmb«rj|. Kremsier. Pr«>. &su »*#*»• in. Pari». Lita«. J 1al 1838. Hu. 6668. Kalender. S«»»ade«d.־ 18 87 בהרבחהתי <*.«» r. 48 , Cm»••. . . 1« 88 «•Kt» . . . 16 8» 44. . . . 18 1 RoaehCbodMehHIw«■. 46. «Wwoch. . 17 8 46. SMsnft•• . . 18 8 , 47. «mu•« . . . 1» 4 48 «•■«•br«b . SO & כמדבר Erew8chowu»u».4!*. }it A«de» ««d die tzestfch« ArimiAatslatiKiL. m Die Kriminalitüt der Jode» ist «emrdiug» auch von «iue« jüdischen Autor einer Prüfung «atrizogr« worden in der Broschüre: . ,Der Juden Lnthril «m Beebrechen, »ach amtlichen Quellen dargestellt vor Dr. Ludwig Jarobowökt". Wir lasten darum der Befpreüsuaz der Diese'scheu Arbeit eiuüse Bemerkungen zu dv: Jacobvwöki'scheu folgen. Der Bersafler bezeichnet sich w einer Borüemerkuug aiü ein Mitglied de» »jungen, moderne» Judeuthum»', da» eine Reihe antisemitischer Borwürfe 11» berichtigt anerkennt; er scheint hiernach 3 Type« bei Judenthum» zu »»»erscheiden: da» unmoderne, da»«oder«evnd da»juug» »Uktzerue Judeuthu». Die antisemitische Bewranng richtet Ach HDanntlich vorzugsweise gegen da» modern« Judenthum. N«r wolle« und lünne» r» nicht lenguer, daß ba» sogen, «»«oder ne Judeuthu» iu viel geringerem Grade Anlaß zu boshaften nnd neidischen Angriffen gegebn hat. itt lebte ShöuSlich nnd zurüclglzogr«, war von 3:nut und lichkeit an da» Judeuthu» denuaßi« erfüllt, daß «» it Eifer jüdisch-wiffeuschaftlicheu Eludiea »dtog und WMchatd auch in der Lage war, m>begründtr Angriffe gegen talmudijche Lehrsätze zurückweifen zu küum». BegiUrrte und angrsthen« Jute» scheuten sich «Hedem n cht, kninkeu und sterbenden Brüdern Hilfe und Trost z» spendw. Dem »obrruen Judrnthum sind Nachtwachen bei ftnmtcn und Ltertendrn fremd geworden, man lieht e» vor i« der Vre- »iürr eim» Theawr stücke» möglichst Fihlr rich zu erscheimn nnd damit de» Bo,Wurf bervorurrusrn, laß da» moderne Judeuthu« nur eine gewist« Kunstrichtung jsrdere, daß aber i« klebrigen sei» Ewfluß aus di« Kunst lein wohlthütiger fei. ^ko schrieb erst muriding» riuer der brkanuteflr« Kritiker ,n einer sehr״ rrrbreurtru deutschen Zeitschrift.) Da» nn- «oder«? Judeurhum liebte e» auch mcht sein« Aleichthümer e» vor, bescheiden und pM> zu fragen, e» loa e» . . . zu leben. E» hatte weder prunkvolle zur Schau haltend seiner Famlli« Billen noch stilvolle Einrichtungen, erfreute sich aber trotzdeia einer inneren Zufriedenheit und vor Allem der Sklbstwürte und Selbstachtung. Da» junge moderne Judenthum sckririt sich vor Allem in der Knust zu üben, sich so zu sagen selbst di« Treppe herunterzuwerstn, indem e» gewisse aunfemitische Bestrebungen und Borwürfe für berechtigt erachtet. Ich - thmn» erblicken zu müssen, der sich die Treue und^luhüug« lichkeit an die Religionsgemeinschaft iu hohem Grad« bemalt hat und nach Aräsm« bemüht ist, frivole und rohr Angriffe auf daffrlbe unerschrocken zurückzmveisen. Davon legt auch die vorliegende Broschüre berrdte» Zeugniß ab. Al» ei« unbestreitbare» und dankbar anzutrkenueadr» Berdienst de» Bersaffer» bezeichne ich vor Allem, daß er bei den zahlrnchen Delicten, bei weltheu die Kriminalität ber Ehristes ganz erheblich größer ist, al» di« der Jude», fk| aller gehässigen Angriffe und boshaften Bemerkungen e»> halten hat. Seine Sehnst ist im wahren Sinn« de» Worte» eia« Schutz- und vrrtheidiguug». und leine Schmähschrift. Dadurch unterscheide: sie sich «ohlthuend von der vorbi* iterscheid sprochen» Giese'schen Arbeit. Herr Gies« hat vt sich nicht versagen können, auch bei dem allergeringsten ptozenruellr« Ueberwitgeu der jüdischen Kriminalität Schluvfalgeruugrn z!»; Ungunfltn de» gefammte« Judeuthom» zu zirbe«. Hprrll Dr. Jarobowöki theilt, soweit e» sich um christliche_K «inalität handelt, lediglich die statistischen ZahlenergebuDt mit, ohne irgend welche Bemerkungr» an mc ThatiachelW knüpfen, daß z. V. bei Mord, KiadeSmord, Todtsö Brandstiftung, Diebstahl und schwerer Diedstal Raub, Körper Verletzung u. s. w. di« Kriminalitüt der ührifteo de, weitem kdcrwrrgt. Herr Gies« spricht im u, gelehrte» Falle einfach von ,jüdischen Delicten.' _ ' ' #1