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Israelitische Wochenschrift · 1893-04-21 · 17 (21.4.1893) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
24 (1893)
Issue
17 (21.4.1893)
Date
1893-04-21
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Magdeburg. Sl. April I8SS xxif. iiin. ine allgemeine Zeitung des Iudenthums. »Achrxllch rrschrpu k ttee nxmmn brr kn -F»«,,,»»- Ülilt *" ■. tn päb für «0• MM Uutttor M aUni peMmttni _ _ ,. >I»«pr» drei Muk *WrMjdlpI. 1־Kk »Ir•(Ire M>IU) »4 Uiort, ■ t »WH «Ml»»»»! (S DUrl. f*• jm• «*•Mrtfl" *k!<»>»»» ,tllttKlaiklitl") hjlMMki p״i.‘K%sr kserauogegeben von Rabbiner |»r. M. Aahmer in Magdeburg. Mr Wahrheit Rech« und Frieden. f»rdi»^),ra»ltrtfch»Voch«»tchrift^ wir fit da» ״Jüdisch« CittnaturHaM* dir »irr^ffaüP■» prtierril» oder drer« Rau.u 85 ■f», ft»b radwrdrr durch Mr L»»»»e»N- CfMM<t0Mn oder — fall» maa sridfi auf Radar» Üasprnch macht — dirrct ri^ufmdra a» r!sprach macht — dirrct ti«$uf fl« G»P»>ttta» Irr |M1w I» ^«ןז^י^ן. r rt Virdrrhoiua-r« Ra da». 'WM iu »h» StttniM Urtiftl: Do« Jubeaihum und seine Feinde. Besprochen von Dr. Jinm-muel Deutsch. Rabbiner in Sohrou O./Sch. — Der Legion de« Schuljahre«. Eine religiös« Betrachtung. — Bon u«fern Rockschöhen abinschütiet»! Worlcht« ««» 90rrent0»9tMt*ut Deutschland: Magdeburg. . Magdeburg. München. Leipzig. Oesterreich-Ungarn: Kalt». Lolin. Prag. Fronkretch: Pari«. tmilMli «Ad Miuf( Mo-tzrtchte«» Maadebuig. Berlin. Berti». Veritn. Hamburg Affaltrach. Wie« baden. Em« Krantsurt «. M. Wien. Prag. tori*. Pari». »Mmu. - ertofartui»■־_ W^RÄchdruck «hör dollst-avtge Quellenangabe »Ntersagt. -WM ^ß0$€Um \ stier 1893. u״. 5658. Aalerriier.! Freit», . . 21 1 5 Omer. 20, Sonnabend . 22 6 7.81) תזריד כצרע) f*r«k 11.21. 1 Sonntag. . . 23 7 22. : Montag . . . 24 8 23. Dienstag. . . 25 9 24. Mittmoch. . . 26' 10 25. Donnrrftag. . 27 11 26. Freitag . . . 28 '2 27. Da» -»le»t-«« und feine Aeind׳*). Desprochen von Dr. Immanuel Deutsch, Rabbiner in Lnhrau O./Sch. Bor 3 Monaten würdigten wir in diesem grsch. Blatte de» geehrten gelehrten BerfasserS philosemitische Schrift.Da« Judenthum und sein Recht*. Wir erkannten ihr inmitten unserer hocherregten, polemischen und apologetischen Tage«- litteratur, ein« mrhr, als ephemere Bedeutung zu. Wir wiesen darauf hin, daß nicht da« Patho« der aufgewühlten Leidenschaftlichkeit und de« befangene» Borurtheil« dem gefluaung-tüchtigen und überzeugungStreuen Autor die Feder Geführt. Wir stehen — wie wir freudig beten irn — mit unser« Wahrnehmung und Beurtheilung nicht »rrinzelt da. Pohlmann'« treffliche Schrift hat im Lauft wen ger Monate »ereil« 20 Auflagen erlebt. L« hat neben gehässigen Au«- füllen und schmutzige« Aurwürfen dem Berf. »n ehrenden Kuudgebungen und sympathischen Aufmunterungen nicht ge» -fehlt. Der Berf. trägt ihnen mit dieser zweiten Schrift Rechnung. Bescheiden bekennt P. in seinem Mahnworte: .Ob dies« zweite Schrift denselben Erfolg Habei« wird, wie dft erftev ist ja fraglich; aber nach einem so überraschend Erfolge glaubte ich geradezu die Pflicht zu haben, Weiter in derselben Richtung thätig zu ftin* Danken wir dr« Berf., daß er seinen Borsatz au-gefü-rt! Seine Schrift reiht sich würdig und ebenbürtis ihrer Borrin an und überragt sie noch um ei» Seträchtliche«. Berf. fühlt »uuurehr festen Boden unter f:ioea Füßen. Da» Jnbenttzn« »nb sei« Feinde. Bo« Dr. Wetter Petztüetzrrr sie»» Proschor) am LSes^^HlMtzßui» zu R«»»i»d, stdd gudemtza« nntzMchMM^WWW «WLkrttn. LeUog. -4ß ~ ־' Sicher geht er seinem Weg. Zielbewußt «veiß er!•:inen Zweck zu erreiche». 8ir>« ir» et. oam ■tadio vertieft er sich in ftin .dem» prodnndnw. Dabei merkt man ftiner Arbeit Nichtvom mühseligen Schweiße de« schwerfälligen Gelehrt:» an. Ja ftsseluder leicht faßlicher, gemeinverständlicher, durchau« volttthümlicher Darstellung entwickelt er in logischer Gliederung und systematischem Ausbau seine Gedanken und Anschauungen. Kurz und bündig und dabei doch anschaulich, lichtvoll und klar äußert sich die vornehin abgeitmte Schrift mit objektiver Ruhe über die hier in Betracht kommenden Fragen. Weift weiß der Berf. sich zu beschränke». Streng hält er sich an seine Disposition, ohne verwiiwend abzuschweifen. Wa« hier vvrgebracht wird, enthält durchaus nicht neue Gesichtspunkte. Neue Gesichtspunkte lassen sich bei dieser ftit einem Jahrzehnt durchgeschüttelten und durchgerüttelten Materie nicht erwarten; aber die Bruppiruno de« Stoffe«, die Analyse der Thatsachen führt hier mit logischer Nothwendigkeit zu einer Deutung der Erscheinungen in unserem socialpolitischen Leben, welche die Adepten der Antiftmitenhetze wohl verblüffe» müßte, wenn sie ülxrhaupt noch etwaverblüffrn künute und ihnen mit Gründen, xizukommen wäre. So äußert sich der Berf. nach einander ttber Semiten und Deutsche, über da« Wesen der antisemicifthen Raffe, über dir Zusammensetzung der antisemitischen Maffen und endlich über die antiftmitischen Führer. Der Gegensatz zwischen Deutschen und Semiten ist ftin natürlicher, mögen auch charakteristische Unterschiede in Hülle uni Fülle sich vorfinoen. Er ist vielmehr rin künstlich gezüchteter und er hat auch für deuKenschrnsreuuo den widerlichen Beiges.chm.rck de« Pathologischen, wie etwa die Reipeultur Ixr Bacillen. i\ י י

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