Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1893)
- Issue
- 14/15 (1.4.1893)
- Date
- 1893-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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eine allgemeine Zeitung des Andeuthnms. »IchimAll, »r<ch»«»« I» •tot Xttmmn kn *«• וו•»»,- pwtllMlUwtillitir a.«aM«aklaatm ck-nt» SW littet•( MtOmpeM•>*«״ ־ ־ *WrMjAkrl. Itttttt Mnh«|1 MhtSch H Wart, >»H km Snlimkn |l Slnf. Sb hP« *raplrtfl" mit »<«■* (•kt ״Cittttatiitkittt") koket ket kn Herauagegebe« von Rabbiner Sr.M. Lahmer in!Nagdeburg. Kür »atzrtzett Necht nnv Krtetzen. iir! ••t• skr Mt 3״»t«tlltl|<*• wtchtalchtiftmb fit »m 3״»kl(*• <lut tat «>»!•<ta Mt sbirnfmiMrat pttMjtUt tkn knt» Sam St *f*. IW tMmkn durch Mt »;mm׳ CtMMtttM tkn — fallt man MM auf »** safftwk mttcht — kittet titmimkt» <* I M Htnkikm kt»H>mr« tto. Mach nt > fWktlM* bl SUtkktkttrt. Sei wchkettztitnot« XiMt. »,tzt.lt :Mm, Arttk.tr Utbtr di« P stickt und den regen, stck der «k• fanualhe't «tjuscklteßen. Eine Paffa-Betracheuaf:. — Der »nii. fe«,li»«u» und da» freisinnige Jukenihu«. Bei-rochen von Dt. Ginger. Lodle»». ,.Gericht« »»» Tmrress*»»«^«»r Deutschland: Magdeburg. Mngdeburg. Berlin. Berlin, »u« der Pro». Hannover. stiln. Brettau. Posen. Uater-Glsaß. Oesterreich-Ungarn: »ratz. »restbritnnnien. London. London, stdtnbma. VerMtscht« «ch n«»«i»e Nnchttchta«, «erlin. Be»t«u. Dresdeu. Magdeburg. Magdeburg. Berlin, stflen. iiiegeu. Lübeck. Nürnberg. Stuttgart. «er». Bineland. zstachsstee — Briefkchfte«. Brflair Di« Leiden de» Herrn Werner. Reich» agsabgeordneikn für Hosgetsurar-Maleln. — starl«rnhe- Part». - Inserate r־ Nachdruck atzsr »allstiindige Quellen,»,ade »uterfagt. »». Wochen- »n 1898. linu. 6658. Aalender. Gannahrn» . 1 16 PMwek, 1. Ln«. Om*r. Gannta» . . 2 16 •<(«2. *M.(7-l ״ , Montag . . . 8 17 ־* 8 ״ 3-( ff * * »• Dienstag. . . 4 18 Mttnsach. . . 6 19 •* ° ״ 1״ Dannrrsta» . . 6 90 .6 .6 ״ « 1 Kreits,. . . 7 91 glebemter Dtt». » Eannadrnd. 8 92 Le toter TMTי (».1) ׳• «anntag. . . 9 28 Jttrn Cttg. »• «auta, . . . 10 91 9. Dienst,, . . . 11 26 10. Mtinsach. . . 12 26 11. Dannrrsta, . . 18 27 19. Kreits, . . . 14 28 18. Gannatzrn» . 16 29 73> שמיניS1 Ptnk 1.14, tNt»Mn>kti»f«»»>»» > Meder die Pflicht «nd de» Kegen, sich der Gefa««tlsei1 «»)»fchließrn. Otue Hstassa-Wetrachtuug. »Wer sich von der Gesammttzet»!»»sagt, leugnet de» »rund" (Hagada.) Wir feiern heute da» Pasiastst, da« Fest der Ueber- ^sthreitung. Aber ist nicht unser ganze« Leben ein fortxVlmrrndrS lleberschreiteu. einem Wandel» vergleichbar au» seinem Anstand« in einen andern? Ein gewalliger Denker de» llassischen Altrrchum» hat!Heu ganzen Gehalt «ine» tiefsinnigen philosophischen System« die Worte zusammeugefaßt: Alle» fließt; eia geist- : Schriftsteller der Neuzeit, der da» Spiel, n mü Worten hat den Bedanken au»grsprocheu: nicht» ist dauernd der Wechsel; koheleth sagt: Lin Ge schiels t kommt, ein steht- Man hört oft die Bezeichnung, dagegenwärtige Jahrist «in« Zeit de» UebergangS. damit soll all da» erklärt werden, da» so viele heut ,«pfuckeu; «» Zustand, wie wenn wir ein Hau» verlifsen, und io andern noch nicht recht ringerichtet sind. ,da» ist offenbar eine Selbsttäuschung; i« Orient vov jeher alle Verhältnisse eine «rftanuüche Stabilität und an orientalische Laude wird auch gar nicht gedacht, wenn die Gegenwart eine Zeit de» Uekergaug» genannt wird; aber in den Völkern, welche Träger der europäischen Kultur sind, ist jede» Jahrhundert al» rin Ueberqang«. stadium betrachtet worden und ist es gewesen, denn jede» Zeitalter hatte mit den Beständen und Rückständen der Bevgangenheit auszuräumrn und harte die Zukunft voczubereiten. Selbst im Einzelleben ist in keinem Momente eia Still« stand. Wir sind heute nicht dieselbe», di« wir gestern waren, nicht dem Körper nach, nicht dem Geiste nach nicht dem Charakter nach. Die Ereigniffe wirken auf un». und ver« wandeln un». , Diese Tinflüsie vollziehen sich fast unmrrklich; denn die Raü»r macht im Allgemeinen kein« Sprünge; wii: sehen da» WachSthu« nicht, sondern nehmen e» nur ivahr, wenn wir »ach bestimmten Zwischenräumen eine Pflanz« in Augenschein nehmen; so geht e» auch «eist zu, wenn da» Leben Geist und Heq bildet; nicht Plötzlich sondern langsam vollzieh» sich dieser Bildung-prozeß und da» Dasein ist ein ständig« Ueberschreite», eine nie rastende Bewegung in t« Nation, in der Geschichte, i« einzelnen Mensche«. Freilich ist e» nicht immer rin Hinüberschniten in ein bessere» «ick frrnndlichrs^Dasein. Wie bang tst es uns, wen» wir de» Zagta entarsüMtnA». wo,die Könne mit , ■j - 1 ׳ iiSfiifirר*־• ־«*-־'