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Israelitische Wochenschrift · 1893-03-24 · 13 (24.3.1893) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
24 (1893)
Issue
13 (24.3.1893)
Date
1893-03-24
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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eine allgemeine Zeitung des Indenthums. Mdwtdid' n(Afi1t je n« Kammer der Imitt •M jittrrmrklitte^ pt«U für •Dt Nret ftftttrr de, alle, peüamrrrv u. V»chda>dl»»-ea drti Mark inerreijö^.'. Mst Mrr<tn Aaseada»- : jdl^Ud* td .« «t, mA dem IS lNort. IN» mP1 יי •*füMrtft** mir »!*«tUfwfctett“ lebe« ״Citterötur Mo ti " > koste» de, der post: H DN«»t> tb PfL. eie,»Isstdrlirt». ׳. koste, : L^eraustgegeden von ^adb:ncr str M.Wahmer in Magdeburg. -ür Wahrbcu Nkchi u»o Kriedrn.!Nc fluul-lir. m m■ |«r<rat* fit Mi 3״stdtUlifd|t D1l)«»(d)tif r" «*« ftr M» 3״• Bf f4■ t (itlitaiutklatt* If- ׳MfraetpaJirw pitftjrdr 0Mt Mm Saum SG Mf*. fw> ratauMT durch Me Saaiam- Lspeoituunu «der — fall, maa fifdst auf Salan äafpruch Macht — lfm» etNjufiMdea aa: Wf •quMHn In JaniW■ Wchrchanschutf»- In M>|M«r|. M Vfel1r|otuN-1W Sabatt. szntzn 1 t :Hei,»«»» Mttifdr S(»n foOtn die Oubir. יא utxr t'.rar. benot• ireben^n dieuwabl in den Reicktinq ircbtir.V - '(ubfnlbuTr und Bimeinlllsmu•. Borslblunq von 11. -inner, Lobleiiz. Iteeiedt» «n» V»rrefv»«»en»««n Iruijchlnnb: Mng^burg. Berlin, ®erlin. ®(r!in. DreiMn. ^tzemniz. Drslnu. C citerrtidi»!! n pari» : ®«♦*lobnlno. Amerika: Brie'e au• ilrgeufinen , tt<n«ii*t( mn> neu •fl( RaMricht«»» .Cicobcbutp. Magdeburg. ÜMtr.. apolftnbujf( . Die*den. Wochen» Hn 1893 ,irui. S6Ö3. Holender. a״ttM Zonuabrab r««»1«,. etcafag . «ttt»,». 24 2i> 2« 27 28 29 7 8 9 10 11 >2 13k (7 l lff Sckab. km>M■; DreSven. Nürnberg, ®ubnpeii. LonSrn. Donurrstag. . 30 l»! ‘)«,(Mfc. — Vrieftaffe« ifrettag . »l 14 8r«1» l'MHtk. NN -Nil dieser Utr. schließt das Iauft׳n6c Quartal; u*4&e Nr. — eine Doppel-Ar. — ,-rjcheim zum April, wird oder nur an diejenigen versandt, die ihr acment bei den oder br «ns direct Koben. HHr bringen deshalb die sofortige Erng des Abonnements in nochmalige Erinnerung. — ׳•fnraMMfm zur Gewinnung neuer AbonikMen stellen fir auf Wunsch jedem Abonnenicn zur Verfügung. Für NiNheilung neuer Adressen find wir zu besonderem Donk vwrpflichtet. Das Abonnement beträgt für olle 3 ^Sfättft HUorst vierteljährlich; jüd.Lehrern undiLultusbeamten d die bekannte Ermäßigung nur bei dirccter Htoorbe- Heilung gewährt. Pi« stlq«diti0«. sole» die Aadeo Sei eioer etwa bevor- »de« We»»oht in den Weichstag wähle»? Ernste Verwicklungen zwischen der Regierung und dem »ag drohen un»; aus beiden Seiten waltet zweifellos hkrnntnitz und der redlichste Wille, dem Latrrlande zu 1; dennoch zeigt sich vorläufig keine Aussicht, den Streit Wahrscheinlich wird da« Volk ausgeruscn werden, um f Neuwahlen zum Reichstage seine Meinung auszusprechen. tritt an jeden Bürger die Aufgabe hervn, Partei zu zwischen dem Reichskanzler und der gegenwärtigen ltagfänehrheit. jWenu vordem Fragen dieser An das Land bewegten, ׳ den Juden als solchen nichts ar, deon man über zwei» oder dreijährige Dienstzeit In den ersten Jahren des deutschen Reiches war es sehr gut denkbar, daß Juden zu allen Parteien de» Pariaments gehörten, von der konservativen bis zur socialdemokratischen, die Religion verlangt nur Achtung vor der Obrigkeit, also die Ausschließung alle» Gewaltsamen, Revolutionären. jedes Rechtsbruche»; da c« nun Socialdemokraten giebt, die die Verwirklichung ihrer Forderungen aus sriedlichem Wege anstrrbrn und für möglich halten, so ließ sich auch gegen jüdische Socialdemokraten von Rrligionswegen nichts einwenden. ES wäre auch nicht unmöglich gewesen, daß ein Jude in den siebziger Jahren für einen Eentrumsmann stimmte; die katholische Partei hatte unter Juden viel Sympathien, denn wir wußten, wie dem Unterdrückten zu Mutde war, sehr viele verpünten vor Allem vom rein politischen Ltand- Punkt jeden Gewissenszwang, die Brfördetnng der Aufklärung durch die Polizei. DaS Judenthum hatte keinen Einfluß auf die Parteistellung der jüdischen Bürger. DaS ist in letzter Zeit melfach ander» geworden und e» gilt, daraus die Konsequenzen zu ziehen, falls eS zum Sonflikte kommen sollte. Eine neue Partei hat sich aufgethan, die Antisemiten; wenn wir von den innera Beweggründe!! der einzelnen Führer, sich dieser Partei anzuschließen, absehen, so ist die Anschauung dieser Leute dahin zu .präcistre«, daß die Gefahr, die dem deutschen Baterlaude von den Juden drohe, die größte sei, daß die Abwendung dieser Gefahr daher die dringlichste Auf« gäbe bilde. Die Antisemiten wäre» au sich ganz dedeutungslo«, w^«n sie nicht einen Rückhalt hätte, Parteien »nd g,»ße»

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