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Israelitische Wochenschrift · 1893-03-17 · 12 (17.3.1893) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
24 (1893)
Issue
12 (17.3.1893)
Date
1893-03-17
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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eine allgemeine Zeitnng des Indenlhnms. DU »Ifidiv r Nnmmee der .-»»«»»«״ ז W «Om OoMixm L X^wrk oWniid^d. 11 >«Mch M UI«,, 11 is nuiT,. mk ״gHBUiMM•»" Hall“) M« M kcr b M«k,ksttz״N" «< ka« Btrankfltgeben von Rabbiner Dr. Hll. Aaymer in Magdeburg. Für «ahrhett «echt nnd Fried«». iRflVStl ftr dß» ״) > rael lttsche W eche» schrtf»' •te für da»״Isdt s«Le titreratnrdiakt^ Mi vieraesPaüe« petllreU» oder der»» San« Hk W^ß. g»d »»«der dnech di» A»»»»»»a- Ls»editto«» od»r — falle ma» setdft auf Radtar jtotymrii «acht — b i r»ct #ia3uf«Kb*« aa 1 Pi» ityibHiw de» Jinultt. Wache». schE' t» Sei Vtederhots»-»» Ra darr. > » r a t t! >«11»»»« Nestelt Sine rcligf&fe Betrachtung über Me ״(trtlArung der Rabbiner-. — »In ganze« Balaillan Judenihumtoerheidtgrr.— Ist da« Judenthum — eine Sari anal (tat? — Eifant tarribU. I stderiützt» hn» €0rrtfp»*»ent*Bt Deutschland: Magdeburg. j Mageburg. Berlin. Berlin. Nu« »urhessen. Frankfurt a. M. I Nasienburg. 1 Vefterreich-Ungarn: Holleschau. Stankt« ich: Pari», vesoul. »gland: Lambridae. 11rw1W< ««» ««»«>« Nnchrichte» > Maadeburz. Magdeburg Berlin. Beiliu. Au« Berlin. Brr,tau. Bre«l«u. Larltnih«. Asien aN. Lauphet«. Pari«. Pari». Rane«. Holland. Amsterdam. HeteSdurg Bagdad. Wochenlia 1893. (luu. 6653. Kalander. Freit«, . . . 17 29 ««nnaden» . . 1H 1 47,»)ייקרא, r lutiiiKi«. Lanni«, . . . 1» 2 Mit steted Clriuri «anta, . . . 20 8 Dienstag. . . 2t 4 Mittwach. . . 22 5 D«,nerftag. . 23 6 Kreil«, . . . 2t 7 WW' Diese Nr. ist die *otketzt« in diesem Quartal; wir bringen deshalb die rechtzeitige Erneuerung des Abonnement» in gefl. Erinnerung. — Hsir«Ae»n«wer» zur Gevtnnung neuer Abonnenten stellen wir auf ll'unsch jedem Abonnenten zur Verfügung. Für Nttthellung teuer Adressen find wir zu besonderem Dank verpflichtet. Zlle -LpedMon. 1-- ftxe religiöse Betrachtung üöer die,.Erklärung der Wa-dtner". (E»oü. 88.»,.) אלה פקודי הסשכז »Die« ist dir Abrechnung für da« Heiligthum.- Niemand darf auf großen Beifall oder auf eine leb» haste Theilnahme hoffen, »venn er da« vorträgt, was selbst» verständlich ist. ES verräth, wie eS scheint, keinen guten Ge» schmack und keine große Weisheit, mit schärfrren Accenten Sätze vorzubringen, die ohne Weitere«, ohne jede tiefere Begründung Jedem sofort klar und einleuchdmd sind, di« Jeder leicht und bequem auseinem Kopfe schäpsen kann, die demgemäß Allen geläufig sind. Darum sollte da- Selbstverständliche ganz uaauSge» sprachen bleiben, zum mindesten aber nie mit besonderer Feierlichkeit hervortreten. So einfach und selbstverständlich diest Forderung zu sein scheint, so hat di,st Angelegenheit doch einen gefährlichen Haken. Denn e« n׳irb eigentlich j gegen Nichtso sehr gesündigt al» gegen >wS Selbstver» : stündliche und cS sthlt viel dazu, daß eS non allen de-! hwzigi wird. ל Was ist z. B. einfacher al« da« Gebot drr Elterülirbe; > in stde» Herzen lebt da« Gebot; e« bedarf nur einer kurze« : Erwägung, um die Wichtigkeit dieses (Äebotes für alle« sittliche Leben klar zu legen; man sagt Niemand etwa« Neues oder etwas Bestrittenes, wenn man die Mahnung erhebt, die Eltern zu lieben und zu ehren. Aber ist daS Betone« diese« Selbstverständlichen darum überflüssig?*) wird dieses klarste Gebot nicht oft verletzt und ist nicht vielleicht doch Hoffnung vorhanden, daß eine recht ernste und stierliche Mahnung die vergessene Satzung wieder erwecken werde? ES sind gerade die einfachsten Wahrheiten, die am leichtesten vergessen werden und vci denen die Vergeßlichkeit am schwersten sich rächt. Werden die Gebote, nicht zu stehlen, nicht zu morden etwa deswegen verletzt, weil sie so schwer zu verstehen sind? Aber die Erkenntnis, des Rechttn behütet nicht davor, daß es gerade in den Momenten vergessen od:r außer Acht gelassen wird, wo uns das Wissen davon am nothwcndigsten ist. Dir heilige Schrift wiederholt z. B. außerordentlich oft die Satzungen des Ruhetages; Mose versammelte, wie wir in dem Schriftabschnitt dieser Woche lesen, kurz bevor der Bau des Heil'gthums begann, noch einmal das ganze Bolk, um ihm mit strengen Worten daS Gebet der Sabbathruhe einzuschärftn. Nicht« scheint überflüssiger. Dieses ganz« Heiligthum war wesentlich darauf eingerichtet, um die Bundeslad« mit den lastln de« Zeugnisses auszunehmtn; auf diest» Tafeln nahm da« Sabbathgebot einen breiten Raum eia; wa< also war natürlicher, al» daß der Sabbath bei dem Bau d«< Heiligchum» nicht verletzt wurde; aber Most hielt sich dennoch •) Da« stdeinen die gusammensieller der .15 «sruadsSge der ikd. «iuentetz«' dach ״oh» a»gen»««»n zu habe»,;»,st hat»* sie m« Aetat der Alternltebe «ich« nna«ige«»»»e» aelaffrn. A« ist aber dringend z» wünschen, daß bei einer cnuutta Auslage di ei« Lmnrisfis» mimt gut gemacht wird. (Red.)

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