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Jüdisches Familienblatt · 1892-01-01 · 26 (1892) · p. Seite 104

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1892
Issue
26 (1892)
Date
1892-01-01
Page
Seite 104 (sequence 4)
Language
German
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— 104 I on welche Redaktionen ich wohl am beste» denselben Bericht einsende, damit derselbe die größtmögliche Verbreitung finde.— Schließlich will ich nicht unterlassen, Ihnen die Titel einiger größerer Abhandlungen zu nennen, die Sie Ihren Abonnenten für da» nächste Quartal versprechen könnet!. Sie können ankündigen: .Der erste jüdische Königl. Geheime Kommerzirnratb.» eine historischkintische Untersuchung. Ferner : „Welche Moaßnahmen sind zu wählen zur Hebung der Macht und des Ansehens des Vorstandes.* Endlich: „Rabbiner und Vorsteher," eine vergleichende Studie. Ich gestatte Ihnen, mich als deren Verfasser zu nennen, man wiro dann mit höchster Spannung dem Abdruck derselben entgegensetzen, die alten Abonnenten bleiben hängen und neue werden dadurch gekapert. Ich bemerke Ihnen aber ausdrücklich, daß ich die Arbeiten nicht ausführen und daher nicht liefern werde. DaS können und wollen Sie doch wohl nicht verlangen. Dies ist ja auch nicht nöthig. Ich wiederhole, was ich in meinem ersten Sendschreiben zu betonen Gelegenheit genommen: Namen, Herr Doktor, Namen uno — Xitel sind heutzutage noch bei einzige Magnet, der zieht. Richten Sie Ihre GeschüftSpraxiS darnach ein,-und Sie werden unge E-nlen Erfolg sehen.-Sollte ich einen Orden, den ich bei meinen hohen Verdiensten bestimmt erwarte, an meinem Ehrentage erhalten, werde ich Sie telegraphisch davon in Keuntniß setzen. Ich schließe für heute und zeichne Ihr Ihnen wohlgeneigter Schemaje Protzer, Königlicher Geheimer Kommerzienrath. .Darum müssen fluchbeladen Sir auf dieser Lrd« waudei»; Sftabc ist «*, ft« wie «ud're Menschenkinder zu behandeln.» „Aas Du sagtest», spricht der König Ruhla und er lächelt leise, „Ist für de» ganz unverständlich: Der nicht denk« «ach Deiner Weise.* .Doch ich möchte nun auch hören En'rr Ansicht Armen» Söhne.» Und ein alter Derwisch streichelnd Seines Barts verworssne Strähn«. S m erwidert: „Unser Grundsatz: lllah» lila allah -einen Gott aiebr's außer Line«! Wamachmaaan rural allab. „Mohammed ist sein Prophet.» Allah akbar, der allmächtig Thronet in den siebe» Himmel» Ewig, unvergLngltch, prächtig — „Aber glauben an di« Gottheit» Können kein Verdienst wir nennen, Al» Propheten muß rin jeder Mohamed auch anerkennen. „Die an den Propheten glauben Werden nicht so sehr auf Erden Al» vielmehr, wenn ft« gestorben, Dort im Jenseits glücklich werden. ^Houri's mit Gazellrnaugen Werden dorten fie empfangen, Wunderschöne, junge Mädchen Ewig treu an Ihnen hangen. P. 8. Mein« Kollegen im Vorstand« stellen Ihnen ebenfalls ihr« Rame» als Berfaffer von Artikeln, deren Tire! Sie nur selbst wählen wollen, zur Verfügung. Verzeichnen Li« nur recht gelehrt klingend« Titel- Ach so, du Name» der verehrlicheu Herren wollen Ei« wisse»? Nun, die Herren heißen: 1. Gedalja Dickthuer, Königlicher Kammerjäger; 2. Piaera» Beldsack, Königlicher Pfandleihrath. Kiue Disputation. n. .Was der Jude da geredet». Sprach der Mönch mit riefem Neigen, „War ei» Opfer anzuhöre» Und dabei doch still zu schweigen.» „Wir auch glauben an denselben Mächtigen und unsichtbare» Bott! Es wirke» ihm zur Seiten - Unzählbare Engrlschaarrn.» „Doch vor Allem ist der Sohn ihm Und der heil'ge Beist liirrt, Mit denselben er gemeinsam Diese ganze Welt regieret.» ' „Unser Gmt der Benedeit«, Er besteht au« drei Personen. Viel« Aest' und Zweig« bilden Starker Biume Mächte Kronen.» „Und di« l)eiligen, der Menschen Und der Städte Schutzpatrone, Habe» Einfluß bei dem Vater, Bet dem Geist« und dem Sohn«. „Die Gesetz«, die der «awr Mosen gab am Sinai droben Hat der Sohn aus Erden wandelnd später wtrder aufgehoben.» „Wer nicht glaubt an den Erlöser „Alles was aus dieser Erd« Sie gewünscht, was ihnen sehlu, Gold und Älber, schön« Kleider, Deren Mangel hier fie quälte. „Alles werde« sie besitze», Nichts Gewünschtes dort entbehre». Solchen Loh» bekomme« all«, Di« den Mohamed verehren. „Die Glaurrn*) aber unrein Sind verflucht für alle Zeiten. Böse Geister werden ihnen In der Hölle Qual bereiten » „Was, o Rabbi», spricht der Ehagau, „Aas kannst Du dagegen sagen?» „Nun, ich kann», vers^t der Radbi, „Ihren Jrrthum nur beklagen.' ■a .jj ) *) Ungläubige. „Denn vor Allem muß ich eure Unduldsamkeit euch streng verweisr». Hört was über dieses Thema Uns grlehrrt unsre Weisen. (Schluß folgt.) Preis-Niithfel. Deutsches Komouy«. von 6. in R. G«r süßen Trank fie «ns gewähren. Wen» Sir t» Ptnral >»« erscheine»: Dach kan» die Einheit leicht siestiren. Wen» wir i» «ingniar sie «ein«». EM» Abonnenten, «eiche die richtig« Auflösung mit der Abonnrmentsquittung pro 111. Quartal bi» zur» 1. Juli er. einsende», erhalte» ' di« hisst rische Erzählung: „Chajim Prootaß* von der Ezped. ds. B1> Jude». Hr iden, Muselmann Werden in der Hölle braten.» — „Doppelt find verdammt im Diesseits Und im?!«ns«ils alle Inden, Auflösung des Mt-seks i« voriger Muuuuer. Well sie «tust sich auf Golgatha Mit des isohnes Blut belüden.» flksr, T* rrß rm rnjrin^jn »jyi, jan, rfl, jn, <p»Mnipn A. A -- -- -- CI M 1 f ftaiatA 1

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