Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1892
- Issue
- 25 (1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 100 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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,V Und man sieht den hkabbi Isaf Bor de» tzSipe» fick verbeug«,: .Daß Du irrest, edler Lhagan, Sollst Du gleich Dick überzeugen .Unser Von er ist allmächUg Und der Himmel lammt der Erde Alle« ist durch ihn entstanden Durch sein Allmachtswor«: ,E» werde!- .Immer war er Herr und niemand Wird di« Herrschaft je ihm rauben. Außer ihm giebt'» lein« VStter. Da«, o Herr, ist unser Glaube». .Daß wir aber von den Böllern So viel müffru leiden, dulden, §abeu wir allein zu danken »srru Sünden und Verschulden. »Unsere Biller ihn erzürnten, Traten sein Vebot mit Füße», Deshalb und weil sel bst wir Sünder- Missen wir so laug« büße». .Gr der kater aller Mensche», Er der Inbegriff de« Vnte», Löß, sein arme« Volk wohl leideu. Doch er läßt es nicht verbluten. ,Lr der Jabegriff der Lieb« Er erbarmt sich jedes Armen. Er wird auch de» schwergeprüften Arme» Bolle« sich «barmen. »Er der ewig Unfaßbare, Unsichtbar«, Allgereche, Wird belohne» alle liuten Und vernichten alle« Schlecht«. — 100 — mm#- a Ehe man nur drn geringsten Theil eine» EerüchteV weiter erzählt, sollte nmn sich immer 3 Kranen vorlege»: I. Ist er wahr? 2. In eangenehm? 8. Jst es nvthig? Diese Maßregel würde int» manchen bitteren Borwurf »nd mancher Äidwesen ersparen. Eine Dame besmtite einst einen fromme« Rabbiner und klagte sich bei ihm der Klatschsucht an. Er riech ihr, auf den Markt zu geben, ein eben geschlachteter ungerupftr» Huhn zu kaufen, damit eine Streck« wert zu gchm nni» während der Vehenr demselben die Federn auszuropfen. Die Frau that, wie ihr geheißen ward, kehrte dann aber wieder um, die Bedeutung diese« eigenchümlichea Racher zu erfahren. .Erbe denselben Weg noch einmal zurüch" sagte der Rabbi, .und lese einzeln alle Feder» auf, die Du fortae» warfen hast." »Ich habe dieselben unachtsam, ohne zu wissen wohin, sorrgeworfen," sagte die Frau, .und da hat sie der Wind nach allen Richtungen hinwegaeweht." .Womaa, mein Kind," erwiederte der Weise» .ebenso rst er mit der Klatscherei. Wie die Federn, welche der Wind zerstreut hat, so haben' di« Klatschereien sich «ach allen Richtungen hin verbreitet. Hole sie zurück, wenn Dn kannst!" RSthfeloAnfgabe«. „Weu Me Strafe nidrt auf Erde» Trifft, der muß tm lZeuseit» büßen. All« Gute» aber werden Dort Me Seligkeit genießen. ,S«iue Lehr« ha« er Mojen Dem Propheten «tust gegeben, Diese wird geändert nimmer. Sie zu lenue» muß man streben. JNof« uuser sel'ger Lehrer War der erst« der Prophet«». Doch z» Gott allein nur dürfe» Wir »nd solle« täglich beten. »Fein« HeU'gen anerkennen Wir «ad kein« Schuzpatraue. Auch verwerfe» wir dir Lehr« Bo» de« Beist« und dem Sohne. ^All« Wort« der Prvphete» Müsse» einstens sich bewähre» Allwiffend und allerbarme»«» J?t der Bott, de» wir verehr«». „Er, der dies« Welt geschaffe», Der da« Lebe» »ns ameben Kann durch seiner Willens Allmacht Auch di« Tobte» einst beleb«»." — .Deine Worte sprach der König Sind mir tief in'« Herz gedrungen. Tag ihr leidet »nd doch glaubet Ha, Bewund'rung niir erzwungen. „Doch uun sagt, ehrwürdiger Pater, Sagt mir nft tn Euer Meinen: Mußt ihr, was er da gesprochen Sammt und sonder« den» verneinen - (Schlug solgt.) Aiv lisch« Scherzfrage«. Keöräisches Mmen-, Lay len- »nd Sproffe»- Mtyfet. Bon C. in R 1 allein nennt einen Manu, A»ch 2 zeigt eine» solche» an; Se»n l »nd 2 man au« verbindet, Man wieder einen ander» findet; Daffeld« auch genau geschieht, Wen» hinter 2 die l »ran sieht; Wer 3 an 1 »nd 2 da»« spannt. Hat wieder «ine» Man» genannt; Dasselbe auch noch de« gelingt, Der 4 z» diese» Drei«» bringt; Wer über 6 dann noch verfügt Und fest es an Me ersten schmiegt, Der kennt den Jüngling, «nthL frisch. Der selbst «» eine» König» Tisch, Stet» «ingedenk der HeU'gen Pflicht, Die Treu« feinem Go» nicht brüht. Nun füg' »och 6 an diesen an, Da finMft bei Jirmijah» da»» De» M»nn, deff' Sohn dabet gewesen, Al» laM di« Thora ward verlese». Doch fromme» Mau» ziemt fromm« Fra»; Drnm »och einmal das Wort bescha», D» wirst alsdann auch solche finde». Wen» 1, 2, v Du wirst verMnde», Wogegen l, », ö Dir zeigt Ein Weib, dem Leichtst»» zugeveigt. Rn» reis' mit «Ir »ach Kanaan; Dort zeig« ich et» Bolk Dir da»». Da» ohne Mühe Du anch findest. Wen» l. 6, 4 D» »nt verbindest. Doch streichst Du 6 vom Ganze» an», So bringst den Schuster Dn »ach Haus, Der fleißig Stiesel reparirt« Und emfig da» Gesetz stnMrte; D» muß» jedoch, soll Dir'» Gelinge», 4, S vor l, 2, 3 erst bringen. »rag«: In welch« Zeit de» Jahre» fiel dl« Sintstuth? «»tw : In di« Fastenzeit; den» es war da, .Ende alle» Fleische»'. Frag«: Wer mar schuld an der Stntflnch? «ntw.: Die Dichter; den» e, heißt i» der Bibel, «o» Hab« die««», iche» verderben wolle», weil ihr.Dichten schlicht mar von Jugend ans. A«M»«g her Mtysel i» voriger M««Mer. l. Jo, Micha, Joacht«. n. 3*9> (Abend). -^P («or»u1, (Gkmptmi). SlRMMMTilBedektcurDr. »ahmet, «ogdebur^ Drmkvo» B«»»1tz».H»h» (früherD.L.«olffj,Machdchnrg. Beriech:»eb.Kries«,