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Jüdisches Familienblatt · 1892-01-01 · 15-16 (1891) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1892
Issue
15-16 (1891)
Article
Beilage zu Nᵒ 15-16.
Date
1892-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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9 i«W ,.r , f yirX*“*iT^v' ***' wS&j- AntHWMr.15-16 des,,JüdAamiken Matt» 9UIÜ -aü«« In H«ßir»k. fiat ft|i|laa| ia Versen von Roda Bftft Sänger fallt (UtioM’l TOawt — doch l*i Ctagtr beiter 2 ein weiser, noan Jade. IM Sal'mo Mn QtaHrot Kahl ist »war sein Scheitel, aber Jnag und wann da» Nq i» Unsen. Seiner Leier Lied bezahlt di» Schönst» Kran mit eine« Lächeln. Blaß, wie Nachmittage« Mondschein, Ben «atirvl« Sonnenstrahlen Sftderspftrwln All Ubdnl An» de« Stamm« der Khallseu fine Botschaft sandte Alt An den weisen Indenrabbi: Jtrnmm' zn wir nad sei willkommen. .»heile mit mir Lisch und Halle.' Und Sabirol kam. — fr ne'aie Stolz da» Haupt vor Ali Abdul .Nicht dearnh» «ich znvörftrst, »Der da Liter bist nad weiser - Als» sprach der Maure, lnd den Rabbi ein zn leine« Säble. Und kredenzt» ihm ia güldnem Becher dusrgen Seine» Klarheit. „Biet' «ir nicht, wa« da verschmähest," Sehr« ih« der Jade. ..Deine« ..Siaaben» Satz verbietet str.'ug, da« ..Lücklsche ««trink zu kosten. ..Da» zn» »hier an» rstckvrrwandeli, ..llnsr» Beisl»« Kräfte trübend — .Bei« Propheten, weiser Rabbi, .Nicht stehst da vor der «««rinde, .Stehst vor «ine« inten Freunde, .De« du deiner Seele tiefste .Palte» nnoeschent vertrauen, .Frei dein Herz eröffnen kannst. »Und nna steh' «ir ehrlich Red«: .«laabft auch da de» Volke« Glauben, .Glaubst auch du, daß di« ««setze .«oha««»» and «che'« geiten .Gleich für Dumme und «chcheidte? .Daß de» Schweinefleisch'» Berührung ^rner Seiten Lhor verschließe t — „jafl beherrscht der Satz den Weisen, .Er ist freier Herr de« Satze« .Rur de« unmäßigen Volke, .Sluer ratzen, »oUden Mast« .«vt rer Z»gel de» Gesetz«,.- Sprach'« und trank ia lange« Zug« Leer dm Becher. „Ali Tvdnl, - ..Ser ist weis«, wer ist thöriSt? ..Nicht kann ich «ich weift nmnen " .C ihr Indeni Eurer Knechtschasi .«etwa, di« euch «geschmiedet .Sind seit Kaiser Lun» — euren .Geist selbst haben fie gefesselt. .Die Bescheiden heit ist eure .Seiäheil, knechrisch euer Vinnen, .Nicht wagt ihr, euch klug zu nennen,- - ..««allein ist klag and weift" .Sahrüch^ klug ist Mfth. »brr .Ein« Punkvn seiner lvnechei« .Pocht' er an in «einem Herzen: .Einen Punkm »er Erkeanmlß.- Erntz entgegnet draus der gab«: „Schweig l An« deine» «nnde sprich, de« ftlbstlwwnßtr Lh«heit." .Ichd«, da» sollst du beweisen I- ..Sfth, ich »stak mich schlecht and nieder „Nicht veracht' ich »ft wese,« „L ach, at« »n nach nüchtern warst. „MatMst ha wich Ma Saane. .Wisse," schrie der Maure hestig. .Au« kem Stamme der Khallftn .Bin ich: — nicht wird sich ein Jude „Vesser vor «Ir nennen dürfen.- ..All Abdul, hör ich richtig? ..Deine« «laubm» Elftaschranken ..Uebertrittst Du übermütig, ..Dünkst Dich weiftc al« M* Väter? ..Und von ihrem sroaimen Dienste, ..Aon dem Rechte Deine« Namen« ..Leitest her Du Dein, »röste? ..Sein au« Deinem Mund« red««.'"' Aus sprang Ali von dem Ditze; „«riss nach seinem spitzen Dolche; „Elend nicht und Tod zu fürchten „Ist der Weisen Art von Alter», ,.Uud an Dir will ich« versuchen.- — Drobend ließ er seinen Dolch nun In der Lampe Scheine funkeln. „Zieh die Waffe ob Dir schweben, „schwöre ab der vt:er Glaube», „schwöre zu der Mauren «ölte, „Einzig ist er und erhaben, „Mohamed ist sei» Prophet«." Auf den Lippen milde« Lächeln, In den Augen die Verachtung seine« Gegner«, also saß setzt Sinnend Rabbi den «adlrol. Glitt zur Erd« laut!»« nftder, Al« der Stahl sein Herz durchbohrte. — Aon der un «heureu Thal Word ernüchtert Ali Abdul, Trug in mitteruächr'g«« Dunkel Ion die Leich« in den «arten Und begrub sie heirulick unter Eine» sftlpenbaume» Wurzeln. Sieden Tag«, sieben Slächte Weinten Spanien« Juden, streuten Asche aus da« Haupt, zerrissen Da« «ewand zum Mal der Trauer, Al« sie hörten, daß der alte Rabbi Dal mon den «abriol Aon der Erd« Reich verschwunden. «voll hall' ihn zu sich genommen. Und am achten Tag« war e«, Daß der Emir von Korbova Hai«« einen bösen Traum: Ihm erschftn ein alter Jude. Sprach: ..«eh hin zu Mi Abdul, ..Um veraoff'ne« Blut tu rächen." — Auf vom Lager sprang der Emir, Rfti dft Dchaarrn der Begleiter. Sprach zu ihnen: „„Rüstet euch. „„Wir «suchen unser» Beiter „..Ali Abdul, der Potitea „„wrSßten, den feit den Gabirol« „„Tode Spanten« Tonn' beleuchtet." In der beißen S»ttag«glut Kamen sie zu seinem Schloff«, «rau von Staub und naß vom Schweiß« An der Schwelle de« Palast«« Staad der Schöpfer der Gesänge, Stand die Krone aller Dichter, Mi, au« dem Fürsten stamme, Hieß vor Marmorkripveu binden Seiner «äste lchaeli« Ross«, tzühn' in seine kühl« Hall« Ein den Emir, rin dft Mai» een — Und er sprach: „Nicht könnt' ich mich, „Herr, de« hohe» Holdes» pe« „Rach Gebühr und Art versehen. „Nicht bereit«» habe ich «in „«astmahl. Deine« «an»«»« würdig. „Nnr di« Frücht« «eine» «arten« .Können Dir Erfrischung bftteu." „„Reich' dft Flüchte Driuail «arten«.""

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