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Jüdisches Familienblatt · 1892-01-01 · 2 (1892) · p. Seite 8

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1892
Issue
2 (1892)
Date
1892-01-01
Page
Seite 8 (sequence 4)
Language
German
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nicht begrrisrn, nur «thncu. sichte», glas tust. — Ist 8*hvhett i» Widerspruch «it Giantm — B«J ist zu wähstihk Gewiß, die Wahrheit, die Wisseufchast, 1*1« drforfcfamg dü ewige« fttoft der Natur, und lasse« wir de« GliMveu st»« Bolktmafseu. dst Religion beditrstn. Heine Feinde werde« »ich fasst« »ollen dei der Religion Vrt kümmert« «ich? Ich kenne einen Weg nur; ich werde vo» ihm nicht »eichen ^»d gilt d auch mein Leben. — De«, Lebe« aur? Da« Leben Deiid Weibe«. Deine« Rinde« — Deiner Brüder, alle setzest Du so leicht auf'« Spiel. Wa« wage ich denn? Ich will te« Pap'te« Leben retten. En Leben, da« kein Lebe« mehr ist. Bermog ich da«? Um welchen Preis will ich es? Hi, daist'« wofür ich zittre. (Warnt einen Dolch Do« rische). Dieser Dolch soll mir dazu verhelstn, de« absterbendey Körper Blut, fremde«, ftisthe« Blut zuzuführen, und mit dem Blut« neue» Leben. Doch dieser Fremde, von de» ich da« Blut nehmen will, wird er nicht zu« Opfer fallen? Wenn meine Geschicklichkeit mich verläßt, eine Sekunde inich verläßt, wean dort dir krummen Bogen, wo dst Ader mündet, wo der Sästag des Herzens an einem Gedanken hängt der Blntstrom zu heftig wogt, ehe ich ihn fiiQc —. dann habe ich ein Leien, eia kräftige« Leben geraubt. Wir sind ja all« Rinder der Mutter Erde. Wai mich treibt — ich erstpp: »ich bei dieser Schwäche; e« ist der Ehrgeiz, di« Ruhmsucht, mich aufzuschwingen, im Gebete der Wiffenßhaft und da« Oberhaupt der Ehristenhal zu retten. Ich bi» nicht«, wenn ich da unten stehe. Tin Jude nur; ein Jude ist ein Hund, rin elender zertretener Wurm, weu« er nicht« leistet. Ich will ein Mensch sein und' beweist« will ich, muß ich'«, daß ich es auch bin. Zerreißen will ich de« Boruriheil« blinde Schrrckgewalt, doch u«cht durch Flammen, Raub und Mord; nein, da« kann da« Raubt zier der Wild' niß auch. Durch Leben will ich es schaffen — au« dem Ouell der Wistenschast soll dst Menschheit nilist Gift, nur Leben trinken. Leben — die« ist mein schöne- Ziel, meine Kunst, und bei Gott, sst muß mir gelingen, (tfi wft>: Rüben! Dritte 3»ene. Rubra reUtmenb): Wa» befiehlt nein edler Herr? Hem eine Schachtel überreichend): >2» gehst mit «ir nach dem vatikanischen Palaste und bringst diese Instrumente hinauf. Rubea: Es wird geschehen, mein Herr. Hem: Sage meiner Frau, daß it) sie bitte sich hierher zu bemühen. Rüben T^ie Hüten «SneiUi): Hier ist sie schon, (ad). Blerte Szene. ESperanza (iriu ein). Hem: Mein treues Weib, wir müssen Abschied nehuwn, auf kurz« zjeit nur. Was ich beschlossen habe, ist Dir bekannt. Ich eile dem Papste Heilung zv bringen. Esperäuza: €, mein Gemahl! Rann Dich »ichtS zurückholtrii, «uß c« denn wirklich sein? Hem: Aeogstige Dich nur nicht, ich komme heust »der »argen zurück. Ein schöner Hoffnungsstern stuchtet «ir voran, der «ir Much und ein neue» glückliche« Dasein winkt. A! o vorwärts Dst Heilung muß mir gelingen, x^ann wird auch Freiheit undR«ht mir und meinen Brüdern js Theil? Esperaaza: Du hast viel Selbstverttauen mein. Genah., ich Inn Dir stet« ergeben und wenn auch Angst mein .Her; bekleiMt, so wage ich doch keinen Einspruch. Hem: Die PfliM ruft mich, stbe wohl! L-peranza «»er-mtl,: Gott geleist Dich «ihn n». .»). Lebe wohl mein thgurer Gatft! He«. ,av). «'Safe Fortsetzung folgt.) San'3. Herzbe»^ Brom» & «ll Dir sei Arte»«, s «Nester Beter! Hier steh' ich mm an^Deftstr: «stahodftatt ' and »ein' »» Seinen Tod, Da nitin Sewtlttf Der sdich so früh von »ir genommen hot. Wst Mutet kchmer de« $ttun» tiefe Wände, Sie schmerzt der schwere Schieg »me Schickstl« H»n». Die mir in Deiner Mtt'ren Lodelftnnde Hat den geraubt, den Bater Ich genon«! — a Ersiarrt ist nun die Hand. Me einst gekegen Vnf meine» Honpe, all au» der Heimat«, Ne«, Ah schied me» Du erteilt »it Deinen Segen, Der mir al« tsstliche« Bermüchtni si Miedl In BraheMieke muht' der Antz vermchn, Der Set» gemandelt ist »er Lugml Wa», Den Wa». der «MM Satt üeaftft ganefen, Den nach im Lei» er nicht verlassen hat. Der Mnnd, dem manche «eise Lehr' entMfeu, Der mir gesagt so manche« Lstbebmvrt, — »ns ewig bielvet er'kür »ich geschloffen, «r modert hier an diesem Lotenort. m.r Dal tränst Bnterange ist gedroehen, Nicht schon' In ihm »er Liebe »tanz ich »ehr. Da« mortkol so bered« »ich angesprochen. So oft mich «ms sein Bück, e»ÜMt gnr sehr. Erloschen ist des Herzen« heil'ger Annken, Der für den Glauben auch »ein Herz ermtrnu, d':_v:j Dal jetzt, tu Du he** Grab hiuabgesnnßm, -ip"' - In heme» Leid nnd dftfrem Schmerz sich htrntt — —?m Liebe »erd' ich emig Dein gedenken, Äm tstsften Herzen lebt mir klar Dein Bild, Nicht kannst man e» mit de» Leib versmkrn. Mein Goiftelauge schont es Nor nnd mH»! Ä> So ruh' denn sanft in diefte kühlen Erde. Daraus so manche Lhrüne ich gemeint, Bi« einst der GotMrns erUinen Werde, Der uitl zn neuem Lebensbund vereint Kitttzsrt - A«f§Mh»». Z»rrisPratßtg<§ M»«r«ßser. , «Mi 0. in B s«!«r^. vr^e: Be »rhig ch Hmhu^stüher D Ü-Gikff). LL:« Hebräisch fällt Me «rft« Boa »den hin zur Erben I Und englisch sieht dst »meist Darnach gar »ft »an »erden, verbunden mir» genannt Eft» Ser«; gar sehr vertam»«. Und beschäl»*ft «erkannt n nmnche« Reich nnd Land, brätsch oder deettsch strich!« aal, : kommt dst Lbsnng schon hemu». A»ß-p«G liv VMHssl t« mm. Ur. 1 MctMr. 1L ■

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