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Israelitische Wochenschrift · 1892-11-18 · 47 (18.11.1892) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
23 (1892)
Issue
47 (18.11.1892)
Date
1892-11-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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4 äSSks «554» ■'•■■■**•**■■ר Mark »kiiiiMn. ^SShsx ffsa..״““• y.vW1n!t;1T:.r..f?s!*at *Hbf. M« U» ^tnuu^tgtben von Rabbiner Ir. M. Wechmer in MagdHurg. Für «ahrhett »»echt n» itrieben. f«t M» «ZaeeiNtlsch» w,ch,,lMa •k (ltlnat(<Tl Mi!krytfpä&rm pimzMIl tha h H llh, |M M Ml (ndWM •kn — fall ■um MM mf ZM »rnt «och« — klrid «Ea^qixMa — *י 9tl r »«»*»« UfiMU« KMlfrii Brief« att4 Gatiiien L — Lte jidilch« Lolonisaüon ln ttiamtinlcn Otn >u«flv!, nach den jüilschen «k-lonlen »n ENtw-Oto» von ein«« pnckiisaün LanbeetNhe I. — Wa» har der wdisäie Lehrer »n -«bratschen Ligen »it ln» »«> jp bringen? . «N ikonserrntvorrr», von I. Keinstetn,!«Heer. (Fortsetzung) v»»tch«e NA» TNrr«s»0N»«»»enr D«a,schl«nb: Mondeburg. Mogdrvurg «agdedurg. Berlin, «u4 b«: Prooinz Branden, dnrp Hannover. Weimar. Oeilerreich-Ungarn: Vien. Rremsier. Holland: >«sterda«. »,«nnlfcht« NN» «e««st« Rnchrichte«, «agi-ebur, Magdeburg. Berlin Berlin. Harlsrnhe «iedervOl». Lien. Part». UFTK^Xwt ohne MnfwlnWg> QnesteUM,!»»»« Unters Dg t. ^WW Wochenbnahr. 18S2. Krritng . GnARNtend Gnmtt»,. «»st»», «ttttnoch. «NNnerst», Krettng . 18 19 20 21 *׳- 28 24 Ck*wkw1a. 6658. Aakentzer/^, 5^ _ ,■-■-JE#!« -» 1 2 8 4 צ 6 4,44) ,תולדות)... . N,«a>11rek1s,§a1Wtz ׳ iWlrkD Looat» 6tux1o«b, KM«r^_ Ariefe ano Kakzien. I. In Bezog auf unsere social« Stellung in -er Gegenwart habe ich Ihnen wenig Fröhliche» mitzmcheil». Vielleicht ^Nirgend» hat die Pest de» AntisemitiSmut einen so rpidemischen Lhorakter angenommen, al» unter den Polen. Die er und Berliner Radanantisemiten sin» die gesührlichsten lstcht. die polnische Judeuseindlichkeit schimpft weniger, geht ater unerbittlich auf ihr Fiel, den Juden rrirthschaftlich und Moralisch rniniren, lo». Die lobmSw.'Nhe, jahrelange Arbeit intelligenter Kreis« der Annäherung und Assimilirung, die srellich oft von jüngeren Israelit» bi» zur Selbst- 'Erniedrigung und würdelosen PreiSgedung heiliger Interessen betrieben wurde, hat zu gar keinem Erfolge geführt. Die ilte tonangebende polnische Presse stiiotzt von Berläum- .dnngen und Beschimpfungen gegen Jude»! und Judenchum,;"ial der antovomen Verwaltung werden die Bekenner der ,'«osaischen Religion hcrauSqelnäugt und die Führung eine» .staatlich» Amte» begegnet so viele» Hindernissen, daß auch die Regierung in viel» Fäll» dieser Strömung Rechnung 'trag» muß. Der ktatthaltir Graf Bäteni, der von dm wohlwollendst» Absicht» erfüllt ist und in dessm Familie 'kir altpoluischen Traditionen xbre Hmnapität und Toleranz jsortleben, bemüht sich augenscheinlich jedem Borurtheil und Dir Ungerechtigkeit entgegen»utretrn, aber auch er ist kaum i» Staude, die judensriudlithe Floth einzudämmen. Der stand»« »Kuryer polski" ein ^in Leinberg und Krakau; Zeit erscheinende» Blatt hat der Kampf gegm di« *, iä »4 Judtu, zur HaHssttenbenz gwnacht, O-schichtlich-« daß in Oft galizien die Julien viel ftüher al» di« und daß in W e st galizim düse Ankömmlinge schon vor achv--- hundert Jahr» angefiedelt waren. Doch wa» gilt einein polnisch» Chauvinist» die llleschichte? Unser einziger, aber auch »er gewichtigste Trost, unsere einzige, aber auch unver» brüchliche Hoffnung in diesem Trübsal bleibt der österreichische Staat, au diesem erzenen Felsen zerschell» alle Pläne und Machenschaften unserer Feinde und kommen wird de« Tag, an welchem die Pol» die ^Entfremdung nnd Abstoßung s» trmer und dem Lande tiefergrbmer Bewohner, wie e» die Israeliten sind, schmerzlich iereuen werden. Eine der unerquicklich!st» und bedauernSwertheftrn Erscheinung» in Folge de» polnischen Jud»hasse« ist da» Entsteh» der sogenannten ״Zionisten', einer jüdisch-nationak» Partei. Da-, wa» Stöcker, Ahlwart, Lueger und ffopforten in gewohnter frecher und lügenhafter Weise uoS andichten, da» wa« von unserer Seite tausendmal al» Schimpf und 1 BerU umduag empfund» wurde: Die Jud» ftien ein. Volk für sich nnd weder Dentsche. noch Pol», weder Franzosen, noch Engländer, da» haben einige verbl»dete Jünglinge au» slawisch» Lände» al» Dogma ansgegrisfen und such» e» durch mancherlrr Agitatton» zu bethättgrn. E» ist hier der Plasj «icht, d» Zionismus psychologisch zu erklär» nnd zu beurtheilea. Der jubelnd« lSeisall aber, den die gesammte polnische Presse d» Zionisten zollt, die Anerkennung, welche da« alle 14 Tage erscheinende zionistische Parteiblatt ״Zukunft^?, bei» »Kuryer pokskft' grfnn)» hat, sollt« doch dm Leutt n die Aug» darüber Sffar a, wohin sie steuern. Allzu t ab« darf ma dich» Bewegung jugendlicher aehU-en» da»;»a» sie «mH ans der Frist!»» mm MMab» zst/uen»

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