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Israelitische Wochenschrift · 1892-11-04 · 45 (4.11.1892) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
23 (1892)
Issue
45 (4.11.1892)
Date
1892-11-04
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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mgfmtt Mt Mc HMt «tUtfnihU 1nf8»m, ■Kr MS HM« LKtde» znsche» »Sge «S R»e» gegSan» sei», HHWWW-BiMtemichöt rr»Hhm p» sehe», «lche Keht, de» beste, ^^G,«r*»l«1mvMtkelm, m vemtchtr». M ,letch, »echt!He»«« takt K* Ste»K«ge»-ffea!' Adresse ist vor einigen Tage» überreicht worden anb »Kte durch «me herzliche Aakpmche de» kaiserliche» Rache» Dr. Wölsler eingrleitet. Prosessor Nothnagel daukie den Unterzeichneten mit warmen Wortto. Mi«, Der Großhrrzog von Sachsen-Weimar hat «« Dr. Ludwig August Franst folgenden cingenhäadtg geschr-rbearn Brief gerichtet: .Met» lieber Herr v.Ara»klI LeuugleichIhr Poe1iscker«liick»uaj<b in unfern■ gelKnen rste-ZubilL»« sch«» vor mehenra Lage» durch «ein relograa» erotden Worte» ist. s« «Schi« Ich »e»»»ch »ich« «eter? KLe». Ihm» je»,. »o ich Ihr tzestgedtch» »och»,!« i» Ruhe getese» KK. «ewe» srritdlg» Deal daiür auch drirfiich «um Anädrurk 1» Mtnpe». Dieter Da»k gUt zunächst Kr reizenK» Dichtung selbst, di« Jär Tale», i» beste» Ltchtr zeigt »ad Kr Idrobherzagi» «Kas» «« mir Luskuqtiste FrenK Kmtei hat; er gii« aKr auch »ich» «i»Kr Kr Pietät für Wetmer» nrahe KergoagraKit. die sich i» Ihrer Huldigung kund» stieb? Daß st«, lieber Herr 0- Zroitkl. sich dies» schon s» oft Kthätigt« Me Surpsiudu», auch fernerhin Kwahren werK», Kvoei bi« ich sest stbn^eagt »n» PN» veäe» Ihre» Heiutathiaade» hoff« ich auch, Kb rt sk oeiiMstk» aeiK. da» geistig« veu», da« seit Ku Dag«» »ristperzrr» poHq«" Dmtsel-Vestrrrriebaad Weimar besteht, ai«Kr ze lös«». Weimar, Kn 2t. Lrtober 1898. »arl Ulegnader." Lrwterß. Aus EanitttSrücksichten wurde da» Hausieren a»s dr» Strass» von der Stadtbehörde verboten. Diese» Berbot mochte gtgen 200 jüd. Hausierer und deren Familien ganz brotlo». Lu! Gesuch um Aufhebung diese» Verbote», welche» die CultuSgeiaeiude an die Behörde gerichtet hat, blieb e» solgloo. — Der Obmann unserer EultuSgemeinde» 'm Samuel Horowitz, versicherte sich bei der Gesellschaft .New-Aork" -in der Höhe von bv.üvv Guldrn, die er für wohlthätige Zwecke bestimm: hat. Röaau'S^ez ehun^ju de« Jude« und dem Judrnchu« »»reu nicht blo» iadirrtt wiffenschastlicher Art. Er kam mit Kaselben auch in persönliche Berührung, zähste viele Jude» zu ftimn intimen Freunden, trat jederzeit al» Persrchter de, Toleranz für sie auf und arbeitete gemein» schaftlich mit ihnen auf dem Felde der Litteratur. E» waren nicht bloße Worte affektirter Freundschaft, die er a» dem denkwürdigen Mai 1883 in seine« Bortrag« vor der 80״ai*a de• £t»dea jnivee“ sprach. .Ich gehörte zu den ersten," sagte er, .die der Gründung Jhr^ Verein», welche» nach meinem Dafürhalten eine große Zukunft be» versteht» ihre« Beifall kuadgaben. Besonder» billigte ich den Artikel der SAtuten, welcher auch keujeuigen, die außerhalb de» JudeuthurrS stehe«, gestattet, sich Ihren Reihe« auschlie» ßrv zu dürft«. Jüdisch« Studien sind unstreitig Ihr vvltrs und rechtmäßige» Li^enthum. Aber laffen Ste es mich zu Ihrer Ehr« sagen, sre gehören auch der Meusch» llrit. Die Forschungen über die Bergangenheit de« iSr. Swmme» intrressiren die ganze Welt. All« Glaubenöde» Kuuiniffe finden in Ihren Büchern da» Geheimuiß ihrer Eutslehnug. Derjenige, welcher genau den Ursprung seiner eo« ekforschcn will, gelangt nothwendig zu der der ter. Obschon daher l>,eft Studien Ihre eigenthümliche Mt sind, sind sie gleichzeitig die Domaine Aller, welche einen Glander gesunden halre« oder einen solchen suchen." (Ewige seiner späteren Aeußerungcn über dieses Thema ftvd «taff» berchtnMvrrch. Er erkannte voll an, daß «ine« Stedin« de» LyristenthumS eia Sruviam de» J»deuth»m» uMyweudig vo rauSgehen müsse, «taut machte der Gtaabe a» d,e Zukunft de« JodeothumS auch weit weniger Echwir» rstzkite» at» rmuchem Juden. ״JM» ZuKMHam," sogt 2M«aa, ,Molch« ia Kr verzm^mcheit «east» gMistU tzot. aird solch« •ach ta Kr -akaaft Kr Socho Kr Ivahrhett, Kr Sach« Ko Lnistaa», rnn. I«Kr JaK «st liberal; «r ist»«» K Wäo« «HSsvAlvisi» aoch. 9k 3»>«af«itf 1• me» st, mm Kr Mlh« »esrochftt. stad FoiaK K» 9ft rata« M* aafn daakler f o>« LiiachchMstaKr sich schoarm stob«, mb» »io »orakkliehK RogHoa :Küffchih Ko K». Ka mit ihm mebaaKam pchK»» Wadiai^o «*, K< Iveaka jadoattzam Hin-" ° I« eine« andere« Bortragr sprach Rüna» di! L»sicht. aut!, daß da» J«de»thu« mit Rocht eme .Naiiaoml llistligio»*.. nonnt werden kö»ne. Jesajad rrpräsentirt w»4c etter igion", »nd diese von ihm rrpräsrntirtr reine Miatew war ein« Erscheinung, dir al» Un irum i« der WeUDschrchtr keiner Raffe die Thor« znm Jndenthm» vwsthloß. Shry׳ sostomu» warnte die gläubigen Lhristea,!zegea ihre Gvwohuheit di« Synagoge »» besuche». Bor M»ham»«h wiev Rönan nach^ hatte da» Judenthu« viele Eroberuuge» te Arad«» gemacht und da» Sknizreich der Sho-aren wurde zum Judenthuui bekehrt. .LS giebt keinen jüdische« Typus!" riet' Rtar» a»«. .Di« eiqeatbkmliche Physiognomie und di« tesouderen Gtz» wohnbriten ,« der Lebeamvelse sind da» Resultat d,« sozialen Druckes, welcher Jahrhunderte laug auf de,! Jude» lastete: sie sind ketee Raffea^Eiaeachümüchtkte»." Bon der philosemitische« Gesiuuuug Rtain'S möge zu» Schluß noch folgende Stelle au» sein« Schriften Zeug« niß geben: vi» NatwnalrasoMmlooz m» ,7», gieabt», K| ama sti» Mo» sch«, nicht »ach Km LstU«, »!Ich» t» che»» »Km roUt, .Hadem »ach ihr»« maraüsthoa mW iaatltaastm Worth« Korthollm mtw». <£» gemicht ^raakretch »ahm«, »aß t* dich» ftaf/t ia stscht» Kr gereicht amaaUSt »terschioKtma %tz m. IahrijiiaKrt ich kaaa Kam wcht zagMhm stiia, Welch» mdchten. Di« ioraol. 2Uft «, Wird dies« «aste euch ta Kr A, ageaheit getbaa hat. Varch ihr «» Mächte» Lmoga'o wird di» ii M NMf 8R 1 KmL 2 Kam tUdloam har«» misch »er» ma» st» in Kr Wt^ »«schieKnrn Amkaaft chaa, H>MIW>OMWkLETU WH tfflfll Nt «ische Ihrtz. «» Rast« xa dem sqialm herverragoader wets» afstmilirt, KrnKa, vergo« üderrle» Fertschritt Kr zanpa lvrlt Kitragm." In der ״llliutmtioQ“ widmet kein Gcringerer al» JuleS Simon ihm «inen begeisterten Auffatz, in dem erzählt wird, daß Rönan beim Verlassen de» theologischen Seminar», als er die geistliche Laufbahn aufgegeben, kein Geld hatte, um sich eine» Rock zu kaaftu. Mit seinea Verlegern, Lallmunw L Michel Levy, welche da» sinauzielle Rückgrat sei»«»- Genie» waren, stand er US zu« Ende seine» Leben» in freundschaftlichem Verkehr. Amertk«. - Zug Zrgeuliaie» schreibt rin Eolonist au die Redokwn de» ^Habazeleth" in Jerusalem.*) »Düstere Wollen lageneu über dem großartigen Unternehmen; furchtbare Gewitter entluden sich; Blitze zuckten, schlugen ein und zündele«; der Donner rollte und der — Pöbel grollte, verheerende Stürme erhoben sich, tobten und rasten. Anarchie und Aufruhr überallr. e» hagelte Unftieden und regnet« Hader und Zwietracht. Bon eigentlicher Arbeit ans Feld und Wur — Iriae Evurl .Und die Lrde war öd' und wüst und Finster«» auf der Fläche de» Abgruude»" —. da erschien un» ei« rettender Engel « der Person de» Eolonel Goldsmidt «nd e» ward Läht J» unserer Mitte, denn fest seinem Eintreffen leuchtet! »»« wftder Blüthe «nd geht seiner Sntwkkelnng entgegen. In tafletfloffeuen 8 Wlntrraonateu (Juli, August und SevttMder). sind wiederum S neue Niedeäuffungea gegründet und «teg» richtet. Seit sich» wob«, wir in unsere» Häuslru, die wir mit unsere» eigene» Hände« erbaut habe». Dein so lautet- *) UeKrsetzt ma U. Zotzetk-EtmKl.'

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