Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 45 (4.11.1892)
- Date
- 1892-11-04
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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eine allgemeine Dettrmg des Kndenthnms. ^Sacha Michail»", kn Jgt (Tat» a“ a.kaa*«>tt*araf«1 1• tim Zbtmm*: kn _ __ _ ״_ «»Hut*••*. f>n»► ffa tat MalVMk tat asm paetaMn* a. Bat!!—Iaa!n dräMuk atrrMjtM. Wfc Ulai», «. ,JpaabaWfrtlff" a* 4mHMWV (ak*t _<lmr«*attla»1") Mn tat kn ־ töfttfcaSp״־* ■ >> . -—-T IVraaagtgebtn v. n Rabbiner Dr. M. Htahmer in Magdeburg. Für Wahrheit. »echt ssd ^ritten. larutt• tt»tta״Z«»a«Iit>sch»S>ach»aschktf»* mt» Ist»kaa״ZsttIs<t, Ilmtal* kt« 11l11|»f|>al»*« pnttiaB• ek>t kan* Saarn 9S l|lfm stad laiantn »»ach Ma Saaiann. Cna»<daaa* #k*r — faS* naa l«tkt aaf Satan Aasp-ach *■Mt — klcacl «kijafnSt* aa, ■la a.- MM Plf VlflVnPR POT «JOTVIUI* ■PPVOT* HBaM" h» MnOvaMa«. Sa> IPMntataaf«■ Sakatt | Leites)« Prtitili Di« Sholer, und Vr Jitden. Ein zet»ae«Sbe« Peiptiichmir drawatifch»«Abschluß. Besvrshen von Dr. Singer» Loaiesz — Protokoll über fett VIII. Sosfcttni bei Bereis« der i*t. Lrtzrrr asb Aultsdbeamt, s de« Lande tddisal« Emdes. Geeicht« ss» «*erefpssAes»«r Deuts chlasd: «sgdtburg. Perl»» Päses Eoblesj. Lester» «ich-Usa»rs: Vier!. Wies. Liutber« Fraskreich: Pari«. Amerika: As« Arqeslisies. Mesrischte ss» scscfa NsBirichtesr Berlis. Au- Westfalen As« kchle-ml-. Poljln. Vieir. Wies, Sosbm. Pari« Besoul. Rußland. «ailasd. — «»«eiges. —!vriefkaftes. W^UVrsP «tzs« dei>BüN»t,e kl.se«nta»s2e ssterst^. MW HbaHeu» Inak. 1SSS. Cker»ffu. 5t 53. Kreits, . esastfetsD Lasst«,. Kants« . $f«|h,. Mttnoach Dasserfts« Kreits, . < s 8 7 S 8 10 11 1« IS 18 17 13 IS i!0 r!1 Aaknrder. .(«,&) ,וידא L-olera «»d die i)»den. *im chttGiWüPe« «afpe-ch «tt »«MSMlischa» «dschlsH.- ' Besprochen von Dr SisgeraEoblen«. ' Der Berfaffer dieser Schrift soll hier nicht verrathen werdm ^weil er überhaupt großmLchig verschwieg« wird, aber auch er dem Verleger wollen wir schweigen, denn sonst wird da-!«erhäschende Büchlein von unseren Glaubensgenossen kaust, wie dirbei den meiste« Pamphleten au» der antisemitischen Echandlittrratur der Fall ist, und dir Inden schneiden selbst di« Ruthen, mit denen sie gegeißelt werden. *) Beim ersten Durchlesen t>e- Büchlein» drängt sich einem -. *k. Idee ans, als habe der Bers. schildern willen, wie genügsam di« arrße Masse gegenüber der geistige« Kost ist. dir chm »rrvbreicht wird, und al» sei da- Ganze nur ei« beißende Satyr« auf alle», waman mit dem Su-drnZ Logik oder Vernunft zu bezeich«« pflegt; je weniger von Viesen Artikel« verschlissen wird, desto bequemer und ersvl>;rricher. Erst wenn »an am Ende der in Dialogfo« sich betonenden Schrift angrlaugt ist, sieht man sich geuöthigt, «icderrm von vorne j&_ auzufougt», um -n» Schluffe zu gelangen, daß man emft seinem Schnndkapitel gefährlichster Art ander antisemitischen Attrratnr zu thun hat, darauf berechnet, alle möglichen und ' unmS^ichen Uebel den Inden in die Eichuhe zu schiebe«, — selbst die Cholera — und von denen «an auch bald die Einschleppung degelben Metererwartet. Folgen wir de« Bers. a«f einige von den vielen Gebieten, hie er streift, oh« auch nur dageringste Verständnis! für ff» zu haben, während er bei anderen Anschuldigungen ohne Htgnche» Beweisgrund GlavbwtrdigÜrst beansprucht für »Thal- " ' *)Vlr'mstfstn leider di« trasrft« Wahrtzrit beßtttlgev, daß» »ichrrsd d<a Llsdes di« sesssiiaselkts fGesseisdlichis isw ,dt« ZsdeMhs« fesdes Brachditres vielfach kMises, die vas »tchtfsdes ssd Aldts «des» Acht»- und BälhkidigusälschkisSs vaft ibsen usist mk* bietbes, sa« viele tzressls sss«« Dache^abdsttt, Ads»rm a^ ks gajmsath » Mstf»; •* iß. tat« Ist^aiH Cr> «Kat. f«paa, «t»» Be»>er feaf» p» fachen, von denen er zufällig weiß, was für di« Stampfet* weise unserer Gegner chacaeteristisch ist: Sie behaupten etwa» Schlechtes gegen un» und aristatt eS za beweisen, fordern sie von un-Negendeweise; fürihre ngrmnAnführun>ten, zufällige Erfahrungen etc, wünschen sie nicht gestellt zu werde«. Ge* schieht rS aber dennoch, wirken sie grob und fahren den Widersacher au, weil er .in talmudistischem To«* di-putirt u. s. f, mit Ungrazie in infiaitam. Da» Gespräch zwischen Anti(semit) und Philo(semit); denen später sich noch ander« zugesellen, behandelt die Ursache der Cholera, alderen Urheber von vornherein die jüdisch- Krussischen Auswanderer Sseichnet werden, wähvmd da- Reich-» " . . Anti spielt hier Berste«!e«i, tKixm er den Leser glauben läßt, alob die Begrifft russische «nd jüdische LnSwanderer sich deckten, und nicht sehr viele christliche, ateist katholische, darunter gewesen wären, wrlihen die jüdische Wahlthätigkrit auch zu Gute kam. Bchaglich wühlt Herr Anti in dem.Schmutzt der russischen — also jüdischen — Au-wauderer herum, um in chm de» Lommabazilluza entdecken. Bergeblich wirft ihm der bidahin noch al- Philosemit sich gerirende Tisch» aenoffr die Frage entgegen, nadie Juden dafür könnten, daß sie mft den CHÄerabazillen von den Ruff«« verjagt wurdea, irgendwo müßt« sie doch bleiben. LSeun Anti auch die matt genug au-sallenden tkntgegnnngede- Herrn Phil» — welcher später gesteht, ftlbst ei« Antisemit zu sei» — nicht» zu erividern weißt dann ,tkit chm dieser leid* mft seine» gewöhnlichen liberalistifiheu Phrasen: ,MittÄalter;. Jndenlfttze und Humanität* uni, fordert, ihn ans, de« Talmud za lesen, geht aber rasch von triefe« Gegenstand znr Tage»- ordnnng üver, um nicht die Fvrg« zu provoziimt, ob er selber dm Lümud «lese» habe, velcher Humanität» " * »nd Mmschmfrindüchjeft lehrt «nd jeden andere»: al» bett-chSkt, « ' von.Ml