Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 44 (28.10.1892)
- Date
- 1892-10-28
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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f . .•־׳* eine allgemeine Zeitung des Irrdeulhrrms. ׳ xoutamA «mi |t ^»«chaäifchal,»-. __ »Tatt *u a.bf*,jitt*raT)1tblattaH. WH* -4Ta>T1T»a- «r M aSaa MMn 1«M*aain lid Mtik otmrIWbtl. >!ll(l»21M«r MdM) liUMrt, aach tm »iulMk 1 l> Wkmt. t»• M»«chr»pchrM- «k Mi**rtU*aMaM‘• (aba* ״Ittiaratatblait" 1 MkMIr igSfr^PakWaak » typ. -«»»KbMch. pMto flit «l, *rat M. •ל ' Mk ^eianagegeben v n Rabbiner Ir M. HLahmerin Magdeburg. Kür «ahrtzeit Recht und Krtrden. I«r»»»t« f*r(*»3״»ratltll(dj»tt>»*taf<%«lft•־ wie fcr so» Ma aitratfaabrat pttajtK» abti 6arra Sa»« SS Vfa. «ab rauptNi bank M* Haawna trpif tfcaaa abtt — fall* aua» MK auf 3aba* Jb1ff<u4 «ach» — blKC» »laiuftabaa um: -i» «ayakHta■ bau ^DaaauM. fchaMta VtasbaSa*«. 8d Wtbarijolaaya Sabatt. St- Mo«ßn.- »dato Chtttkwaa Aakerrder. 1892. ffiM. KntMi . . . SS 7 ,ל ך לך iimutni . . 29 8 Sannt» . - - Stt 3 Mantaa . . . L 31 10 Dtmsta,. . . Hm. 1 11 Mittwoch. . . 2 12 Dannerfta, : . S 13 Kreit», . . . »!»tznlt O«tt««V« «rtif«!». (Ha bccfatyrttr Swtjtaiit. - DK geplant« Wie» ,Mi *onfweai I(■ 61m G. Bols. — Protot oll über dk VIN. Ranstlkaz de» 6rrri»4 bet 14r. Ähnr nub Knltu«dea»tn» de» Landeadbinat» Laiben Gericht« m» L*arefv»1«»e«»e» 1 üuutlchland: Magdeburg. Verl in Stnttgarr. Na« L»i«»wig. Rürnberz KSIu Vrst«rrrich׳U»-«r»: Viag. Frantreich: Pari». Rnbland: VUna. Äaierika: VrMÄarf. «■ INimlfflM« mm» mestety tU*fi+ttn t Magdeburg Berlin Beilick. '* Bnrttn Vltraa. Mtkiachderg Snralfnn a. M. Darmftadt. >uS der Malz Mergentheim Dresden. »n» Uagara PeterRmrg. 9tm<®0Ti■ Jerusatan, — «»AetOchb« DM^UH^rnTaVtt valllttudige QueLmaugUde nnterfagt. «W> Kdr verLaPPler Antisnatt. Herr Cäsar Astfalck in Eiiln hat seiner im Juni d. I. erschienenen Broschüre ״Zur Lösung der Judrufrage* eine zweite folgen lassen mit einem langen, langen Titel. Wir haben den Mann in der Rümmer vom IS. Juli in de» Aufsätze »Sonderbare Judensreuude* richtig geschildert und habe« dieser Schilderung setzt, wo er feine wahre Gestnnnng deutlicher enthüllt hat, nichts hinzuzufügen; denn allerdings wird es »ach dieser neuen Arbeit absolut nicht möglich sein, den Mann so wohlwollend zu beurtheilen, als es der verdiente Netwkeur der .Mittheiluugen an» dem Bern» zur Abwehr des Antisemitismus* gethan hat. Die Antisemiten Hab«, es sogleich heraus erkannt, daß Astfalck ,einer von ihren Leuten* ist. nur die üuherfte Link ist nicht mst. ihm einlwrstauden. Es giebt Judenfeinde, welche «eine», daß sie es nicht find; es giebt Judenftir.de. welche nur sagen, dßß sie es nicht find; Herr Lftsalck, der so energifch sürllhelichkit plaidirt, gehört z« den letzten. ' Herr Astfalck zieht ins der Thalsache, daß dir jüdischen seine Broschüre^kisher nicht erörtert haben, ^_Schluß, daß btc Wische Presse es ablehat, die Judeni^sra>e öffentlich zu ervrtern. Der Schluß K viel zu kühn; A-ie Blätter »oll«! nur Aftsalrk's Broschüre nicht erörtern, , oberste haben es mit dieser Eröltetung mindestens nicht so eilig. Uebrigens trifft dieser Vorwurf die ״Israelit. Wochen- *-»ichl; denn dies!!» Blatt hat, vielleicht mit größerer »öthig war, schon am 18. Juli er. auf Herrn hi-tzMiesen.!Haupt der *■afc ' ' Ansicht, daß gen der Judenfraze (eS gehört nicht viel Diviantionsgabe um de» Adreffaten zu errat!en), er ist ganz außer sich; daß er bis zum 1. Juli keine Artwort hat; er erneuert die Anfrage; darauf antwortet H. verbindlich in der Form aber sachlich, korrekt und erschöpfend, ״die Broschüre beruht auf de« von den Antisemiten erfundenen Gegensätze zwischen Teutschthum und Judenthuni und spricht de« Letztere» im Großen und Ganzen so sehr Redlichkeit, Wohlwoüf n» natio» nale» Gefühl und andeie wichtige Tugenden. ab, daß sie KLnkend wirk.* Geheimrach A. glaubt, Astfalck habe nicht die Absicht zu krünken, vielleicht ist tieS nur eine höfliche in eine» Briese gestattete Phrase, wie mau wohl eine» Brief, der xn Empsänger die tiefste Verachtung auSdrückt, noch mit ״ltchiaags- »oll ergebenst* unterzrichittt. Ein Univerfitätsprojeffer hat Herrn Astfalck auf $eheimrach Dr. A. aufmerksam gemacht. Herr A. druckt daSI Brief dieses Professors ab, gegen den wohl Dr. A. nichts einwenden wir ,. .Etwas Richtiges säst K sie «ir scheint. Die schlecht,« «tzeschäftspraktik«, die Sie ^da» GieschäftsjudentPr» nrnmn, find nicht lediglich jüdisch; es giebt darunter manch» von echt christlicher Abstam««g m!d Hebung. Nicht der Samps gegen das Seschäftsju ttachum, stmdern gegen die geschlstlichr Berlogenheit nad die gesthüstliche Beutelschueiderii.* Bravo; Herr Prosesstrl, Äser Herr Astfalck will davon. nbhtS wissen, denn Herr P. wA nicht die Schwindler» sonder» er will die Jude» Auch die .ethische Bewegung* zieht Astfalck in «!ich köttr!9estznch»ng. um diese hachiaichstge! n- - . - ittv«, daß/!