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Israelitische Wochenschrift · 1892-09-16 · 38 (16.9.1892) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
23 (1892)
Issue
38 (16.9.1892)
Date
1892-09-16
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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irre allgrrneime Zettnrrg des Kuderrthrrms. 1,9m 1» «. Miiln•*«( «rklO t»o-. «ttttfcn k dti «uaatt tat .»o«»1<tak * ־־־- krriMlilM{ ilMtn«am dniKuk •fcrtMitW. flbt kittetet 81'י‘■»—*• fei, «•* kt■ *»•<««*«: Witt. »1ji1t1fe1r114*1«1«kmf <»k,t «giTtfttiailUtt*) M<t tat kn »,» » M-»I> m kn». •MitMitknui. örtuukgfgtbta 90a Rabbin, 1 h־. Al. Aay«er in Magdeburg. |ir stecht >1k |titkt«! p!t ku *)•rcititttlAc ■•»t11!<k»Hr »K IM Jt l* a* ־־■־־■ “ ־ ' ־ - “ «attata•■ «tat—MM »um Mk.r tat ton« Käfewk wu0 — kittet «mann«» t» )1• *<M>kl**» kmjJwiiiIH M)»lfl״ ta RUf>lk«| Art (Mtkattlimgta litt Mt. •l«umMtHH«l*kw1|. _ . •rtifttr Mn» verbot M rimeffra Sttlmwenk in Sachs«». — Die jüdische Unabhängigkeit. Bon s latd»Berlin. — Die Inden in D ni.chland. Beelichtt ««» <>rwft»11>««1n11 Den,schlat b: Magdebetg. Berlin, »lonan Wesel Elberjeid. Oesterreich-Ungarn: Wien. — Ans Ungarn. England: London. ferMtf**• nn> ueuest« Nachricht«« r Magltburg. Dagdetuig. ^-tk Elberseld AranksnN a.vi Lrtvenbrolch. SSünchen. kuljrttN-! Mi», »rat London. London. Boltzara. Petrrkbnrg De«i1<!ok». ׳ ^Bew-York. — sVew-Nvik »ackdrna »tznr aattfendtO« QneLenantznt« unteria,!. י••■ Abonnements- Ei»ladrl«g. OK‘’ Diese Nummer ist die vorletzt« m diesem Huaital; wir ersuchen daher unser« geehrten Adonneitttn ihr Abonnement auf dar viert« Euartal unserer Bllitter -es. bald erneuern;u «ollen. Dankbar würden wir er anerkennen, wenn die Freunde unser« Blatt» mir Adressen aus ihren Bekanntenkreisen aufgeben würden, an welche ׳wir Probenummern mit Aussicht auf Gewinnung neuer Abonnenten;äsenden kSmiten. yi■■' PenSennMener« vetzmfS Bttkreii»«« »»f. Bl. stich«« ««ser» gefchchtzte» stesee« tevarzeU nusUstumstz ««nnt»e1ttich I« Derfstu«»«. Mi fdnktti•». J.'״״.״ — — ■■- Au» AerS»t de» tttweKeu Schkrchtn,» m Sschse» bringt die .Leipziger GerichtSzeitungfolgende zutreffende Ekchgegnung des Herrn Rabbiners Dr. PorgeS in Leittpg: »Die in Rr. 69 'Ihrer Zeitung veräffeutlichten Be> «erkuogen .zur Schlacht- und Schüchtfrug!" sind um geeignet, wenn nicht gar darauf. berechnet, die Frage, um die t• sich handelt, zu verdunkeln, statt zu Üärrn. . Der Lern der Frage ist einfach: Ist Ix»» jüdisch-rituell« Schächten Thierquälern oder nicht? Wäre rrstereS witllich der Kuh wäre da« jüdische SäSchtverfahrea rin barbarisch», . »artervollrS, wie der Liuseudttt dchaupict, iann ttäre nicht «in Schüchtverbot von Seiten der Regierung, rmbeder daraus sich ergelieudeu Aufhrbeng des Ritus, ihr, sondern auch wir?jSraetKeo a Asien, weil Thierder Eors^nft und!wm «Seiste de« IodeitttinnS fsti׳ Abschaffung des Sichächtern» Sorgr tstlzm. H^uillt. Schlachten nicht »Ui thirrqu«e.-!jchr ' ktzstrst. 1»» kchktus Mache»- UqUmtor. 18W. N. 66«. Srritag . . - 16 94 Sounntenk. . 17 So Gountn, . . . 18 96 ' MuuiRß . . - 19 91 Dieuitn« ... SO S? Mtk»och. 21 Dounerfta, . . SS 1. Freit k« . . . 98 il Aale» der. 17Nb>2l0l«.S«)?.du.-tz. Snllebo«. S«char E’rim. § \ BMith h«M £J * UM. tiMch•»*, punkte der Humanität vna>1fechtburen Ritus den bisher gewährten und verfass«ugLmägig gewährleisteten gesetzliche»' Schutz mit einem Male zu enhjiehen, daun ist darehau» nicht ^in-usrhe«. au« welchem (Grunde und mit weichem Rechte auf dem BerordnungSwege eia Schlchtverbot erlasse» wird, welches einen überaus schweren Eingriff in die Religioas- und Gewissensfreiheit der J».a«iten de« Laalies bedeutet. Thatsächlich ist nun aber durch eine große Anzahl wissenschaftlicher Gutachten (üter 80) oon den ht!tt»rragendft«- (selbstverständlich durchweg christlichen) Fachmäanern, danm» ter auch einer Sachoersblndigeu-Klummssion zu Dresden (Gutachten vom 28. Nolemlier J882) und Hofrath Prof. Dr. Zürn in Leipzig (Gutachten vom 22. .Dt«!»lxr 1888). übereinstimmend entschiede» worden, daß l»S Schächten nicht al» Thierquälerei angesehen werdeu tüuue. Prof. Zürn nennt das Schächte» ,eine b!r best«» SchlachchnetHoden, -R«? eS girbt", und Prof. Gerlach (Hamiover) ydt so weit, das Schstachtru nach jüdische« L«Christen at» ,huvionst». Schlacht« Methodezu empfehle», ,dieallaem« in einge«Lhrt zu werden verdient.- Selbst da« ftchfische Mivisterrvm de» JuststWo sieht sich geuöthigh emzuriinuM. das, der rrgvrtliä« Schächtakt nicht als Thierquälerei schlechihi» bezeichnt! »erden tsstUr. - Nur die dem Schächteu voraagchendm Borbneitrnge». HL Ke bi« jetzt hier zu Laub: «Hgefühct «erd«, find von dehürdlich« Sette als thielquäl«!ifch bonnstaudet worden Nach dieser Richtung hin aber süuellstenS und testers Wandel zu sqasieo, Huben die iSiasjischea Religiondguneiudea des Landes sich ger» bereit erktüt^ odschjvu in rim Ayzahl der oben erwähnten Gutachten, i« namentlich «ieteru» vog dem hiesige» Prof. Dr. Zürn, «isdtLcklich auch die korderritt. zum Schächten für nicht ttiievsuäiertsch erklärt worden sin und! tat ja für die Bors»! rr oeranvuerLtch e Sür die!

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