Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 25 (17.6.1892)
- Date
- 1892-06-17
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
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w lflVk. »er Le-rer H»ßet»t«»d» m»d Mßj'aLe»-. Die 37. Jahresversammlung Iwr ״iSrae! itisch«, Lehrer vonLNheinlaud nud Westfalen" tagte in diesem Jahre am k. und 3. Juni im Hotel zum goldenen Löwen in «.Gladbach. wiet fr I־:.. SL ii‘ ' 1 , jj^j Ui y r Die Präsenzliste Al«k»»d»r-Lrrfeld Gaum.Nhkia« V«rli»1»r-Dillten Slameafetb.-siru vrtsch.MÜNel« a. **. töarbaaai-Lrifttb Lar sch--«««ich <ohra>««B -b«r»>chet« si«taft«ta»vtüaskr lab*. Dr. Kr«at-LBin ׳Ctttwlg R 4Kabba<b ׳Strrl« G»ldstrt««<drrv»brotch «,sf.l.Laam, Gattschalt-Lan«» «r.s.-ssn. Hart»«»»» EalztaUen Hass»««» »Haller« H, »».Hadert folgende J2 T heilnehm,r auf* 81 פ i Kraft L > Kr » ftrta-Düsseldorf SB »»Mtn L»vij»ha»»rawra £ititnfclb*6kara Stssprr.Düffeldorf SR »ch-Vtersen »o.s«B»Nbn,dt «aael.lveLe OI lr 1» d » r f»-üste« Vstermaan-Vachu« Nateabusch.Glabbach Gal Ga, Gasse». Lumich »» »».Hadertwrn kaha-MBr» La»».Hoh»aIi«b»rg L a »s« « » »»»elsamrchen -r»»»'»b»r,.N»hron Der 1. Vorsitzende, di« I. Sitzung um 2' <»er»»»»»!»seabulch.Glabb« i a 1« » 0 n«Sfntobn ^a«uet»Ob«rha»sen lassen» LUmich >«lt»»Grrarabraich Gpt« c.vachali p i»r» Spier» Weset Gtelusez.Dortwunb G,er»-Dt»Biate» Treu- Viüaster T«»»e »d au» »Neckltaghause» Weinberg. Witralh «all.rst.tn.Lrrfeld veinzarte». Llberselb Wolss-Laugweiler de, Herr Blum«nfeld-Essen, erüffaete Uhr oachmitiagS mit einem Gebete für da» Gedeihen de» zu vollbringende!» Werke», ernannte mit E scheinen verhindert waren. Der Shrenvräsideut de» Verein«, unser lieber Blumenau, begrüßte Ine Versammlung durch ein Telegramm, wa» vor allen Anv«senden freudio ausge׳ ns«»«« und durch ein in gleich herzlicher Weise «:halten« Telegramm erwidert wurde. Zur Ta zesordnung übergehend, berichtete der Vorsitzende über de» Strnd der Unterstützung»« kaffe und über da» hochherzige Gesämk der Frau Wittwe Elia« Me her-Berlin, welche de« Vorsitzenden 800 Mark zur Verteilung an die würdigsten und bedürftigster! Lehrer, deren Witwen imd Waise«, übersandt batte.׳ Da» Vermögen der Kasse beträgt 7 2,7 0 8 M a r k 16 Pfg. 5Me Mit» iichschaft erwarben im Lauft de» Bneiubjatzre» 2 Lehrer, den Appell de» Vorsitzenden, besonder» an di« jüngeren _ er, sich der Kafft auzuschließeu und für dieselbe in ihren Kreisen zu wirten, schloß sich ein« lurzeDebottr über die Mittel «nd Wege, wie der Kafft z« helft» und ihr immer neue Beiträge »uzuführen seien. Xu« referierte« die Herreu Levi-Keug t,nd Feinstein» Münster über da» Tbewa: ״Wa» hat ter Lehrer an he״ britischem Wisien mit in'» Amt zu bringen?" DieR>efere«1ev hatten sich ihrer Aufgabe in gleuh gründlicher und gediegene, Weift entledigt, wa» durch den reichen ״nd ungeteilte« Beifall, de« beide Borträge ftnden, von der Versammlung bekundet! wurde. Einen ausführlichen Auszug au« beide» Arbeiten an dieser Stelle zu bringen, gestattet vv: uns zur Verfügung?stellte enge Raum nicht, es wäre dalser zu wünsch,», beide rteiten baldigst durch die Presft publiziert zu sehen Beide. Referenten ginge» von der Thatsache ru», daß ds» txw de« jüdischen Letzrr vom Seminar mtt in'» Amt griommeu« heb-Lckhe Wissen nicht ausreichend sei, um den vniftiiigm Unfvrverungm, die da» Amt stellt, vollauf genügen «ich auf mit Erfolg selbst weit» ackttm zu künurn. B, Übereilung der krrch Gesetz de» üb׳ suchen di« der Svuinaraspirautea geforde-.trn, vklftirigm AuiMdung der Zöglinge in 'luterrichLtddtziplin«,, in der im Berhaltnbl zu den dertrn Leistungen zu kurze» Seminarzeit. Ei» getnegene» äische» Wissen ist aber nnbediugt notwendig, weil der Lehrer auf einem weite» Arbeitsfeld«, in der Schulz auf der Karmel, in Gesellschaften, Verein« und eveut. awh in der Prefft die Wahrheiten de« Judentum» z» vert»«va habe. Rrdrwr verbreiten sich dann über die einzelnen Gebiete da» Raschi, TV, «veut. auch derMischna, mit »iemlich» Gründlichkest dnrchgearbeitet werden soll, um dm jungen Lehrer zu befähigen, au» einem leichtgeschriebmen hebe. Buch in Ehe», roch und im Trauerhauft «um religiösen Bortrag iraltm zü können. Bon dem obligatorischm lluterricht im Talmud fthen beide Redner aut! de» Grunde ad, weil hierin ftlbst in Pen Anstalten, die unter besseren Lerhältnifftn arbeiten, nur Mittelmäßige» geleistet »nd die dazu rerwendrt« Zeit besser für die bereit» angeführt« Disziplinen Verwender «erden könne. Der Korreftrent Herr Feinstei« zog auch noch die is> raelitische ReligionSlebre und jüdische Geschichte in lr« Krei» seiner Betrachtung« üad fordert von rrsterer: der israelitische Lehrer muß bei seinem Amtsantritte nicht nur die ׳Dlaubev». und Pflichtrnlehre vollständig inne haben, sonder» auch dm Lehrinhalt de» Judentums ia gedaatenmäßigrr Foi׳« vom», ttagen im Stande fei»; von letzterer: D« Lehrer muß vir unvergleichliche, einm Zeitraum von mehr als! '/, Jahvtausmve umsaflende Geschichte seiueS Volkes im Zmtammenhaug und eingehend studiert, er muß auch die Meisterwerke unserer später« mittelalterlichen Liiteratur, wenn auch nur in Auszügen und Ueberfttzungen, kennen gelernt haben. Au< der lebhastrn Ditknsston, welche sich an di« vor» trüg« aaknüpste, ging« folgende von d« Referent,» ausgestellte Theft« hervor: I. Der iüdische Lehrer muß, wenn er dm vielfachen an M! gestellt« Anforderungen gerecht well»« und sein Amt nach all« Seit« hm ganz aaSfülleu will, auch rin ziemlich bedeutendes Maß im heb u Wissen mit tn's Amt bringen. ES ist dies um ft nötiger, als der Fortbildung des Lehrer« i« Hebräifel m groß« SSchwiermkeiteu mtgegenstehe» und im Lust wzu »u» gering sein wird, wenn dir Grundlage in!!emftlben eia« mangelhafte ist. II. illlittel, dreseS Ziel zu erreichen, sind: 1. ES mkflea an die tn's Seminar Aufzum! bmmdrn. brdeutend größere Ansprüche t« H! britischen «stellt «erd«. 3.!dieSemiaarzeitistmtsprechmdzu verlä »gern, oder 3. E» müflen mit den Semiaarie« SorbeieitungS^ anstalten Verbund« werden. III. ES ist dahin zu streben, daß in allm Srcinnarim sich die LebramtStandidatm einer Abga^tprüfnng ua Hebräischen zu «ntmverft» habe«.*) . Nachi-em noch Herr Kollege «aufmaun.Grlstnkirchm i» «ustrajr seine« GemeindevorstandM die Koaftrciu für'« nächst« Ja!pc nach Gelsenkirchen eingeladm und tieft Mt .«■>* M*f» •M ״U|mf«iabtt(| «Hirb*. Ran (obmw Mtaatarl «4 ist «ataae «tach Olotw# aas Mazrl blWPNVitsia. aab tia RtbtStat sSHtmtz ^ngamj», sei'« ,ach «st aach Jahr«, jtz