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Israelitische Wochenschrift · 1892-05-13 · 20 (13.5.1892) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
23 (1892)
Issue
20 (13.5.1892)
Date
1892-05-13
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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^20. fSUgfcetntrj, 18. Mni 1892« liltf. XXIII eine allgemeine Zeitung des Audeuthums. »atintta tnchttni tt etnt Uum rr vr ׳״*•*«« rtbr»tf\ ).,« ״laaM 11 *ו■• H«1I*“ «.btl»f It ba*at ar bl ■tt•**. *rri* fit aar btn)l iUltltr fr LLtti VaKäautrr. a. Budfeanblaa»» dral Mirk »ttirtftbr[. *U'blrtcttr flutfitbaita: Itbrua U Wart, avfe bcat *ablanbr: bi «s. Cm Jiliwitm■ »aJwHItniblaH• , (" " « .üi tit raiaibl«דוו raitt btl btt I f»: * *•1»•■ US *f». »tfttrliobtlW. Dlt •tauHbr. k»»t> MS *f. 1 -« ÖtTauißfgtbtu von Rabbiner ftr. M. Hla-«er in Magdeburg. fit Wahrheit. Dicht 11) Irirbri! S»r«r«t» lat t>1e,3 Ira t (t l*i a> t 1» 0 ffl t n i<» r t ׳ f an «Ir bal.Alibi) Lt»lt1ttam r-*la> 1' bi» aktqtfcallaK *ctUbdb •wr ottta »am M *f. ftal tstmtbtt bunt btt Saaaacau •mbttfanta •in—(all aua kOft aafKalatt »a*rach aialit — bittet tttqafcabcn aa: •מגמד" "י *.tääs־״*•״•.־ M ■Maitalaaita *abatt. > » tz » 111 8«tt««Srr Mtni&lh Der obligatorisch« Relgionsunterrichi und seine Begner. Bon Bernbard Traubenberg-Berlin. II. HL »«-ichrnnd <*tw{b«11k«|i«: Deutschlands Magdeburg. Berlin. B-rlin. Berlin. Stettin Bromberg. Dessau. Breslau Wochen- I»!. 189*2. I Uw. 6652. Aalender. Srett«, ... I 13 16 »**31 Karlsruhe. Stuttgart. AuS Straßburg. Oesterreich ilngara: Pest. AuS Ungarn. Aus Ungarn. . »roßbritannieu: Manchester. r«»»»e»d. . 14 17 8) אמירZ») PereV 4 32 G»»»ta> ... 15 18 Lag be-Omer ״ tt Rußland:?«ersbnrg Odessa. Amerika: S!e1v-syort. «»»tag - - -! 16 19 - :14 »sr«lscht« «,»«««A« ««che., Magdeburg. Magdeburg. Stendal. Areslau.Dortmaad. Mm. Wien Wien. Lemberg. Lcul,. Cincinnati. Inserat« . Dienst«, . . . 17 20 t* 36 Mitt»och. . . 18 '21 36 Da»»erst,g. .! IS 22 יי 37 MT* Rachbruik ohne dollfttnbigi Quelle»»»,»», »nteri»^. "W> Krett», ... I 20 38 ״ 38 Aer o»NzatOrische Aeligions»»terricht »atz seine Gegner. Bo» Bernhard! raub ««brr,-Berlin. 11 Der Hall des Volksschulgesetzes wurde neulich von einem der erftm Männer des Berliner Judenthums in's Feld geführt, uni das Unzeitgemäße einer Forderung darzuthun, die: auf eine gesetzlich« Einreihung des jüdischen Religionsunterrichts in den allgemeinen Echulpian hinausläuft- Schon die Mäglichkeit dieses der Erhebung zum Gesetz so nahe glwesenen Entwurfs, der den ganzen Schulorganismus dem dominirenden Einfluß des dogmatischen Bekenntnisses unierordnetr, sollte davon abbringen, das Berlaugen nach gleicher Behandlung mit anderen Lonsessionen als «in mit de« Zeitgeiste in Widerspruch stehende» zu de» zeichne». Der Sturm der Entrüstung, der mit elementarer Gemalt hervor;rbrochrn war und das Gesetz zu Boden schlug, «andte sich nur gegen dir kirchlichen Uebertreibungen de»- felben, nirgend» aber versucht er an dem bestehenden Zustande zu rütteln. Besäße der Gedanke der Entfernung de« rrligissen Unterricht« aus dem Bereiche der Schule irgend wrlche volkSthümlicher Sympathien, so würde er in der׳ allgemeinen Erregung, deren Raturaewalt etwaige diplomatische Gewebe unnachsichtig zerrissen hätte, sicher in seinem inneren Kerne bloSgelegt worden sein. Allein es zeigte sich nicht» dergleichen. Im Negentheil, al» im hervorragend freisinnigen »Berliner Lehrerverein* eig.Redner diese Frage in radikalem Sinne streifte, erhob sich ein bedeutende» Zischen, da« ihn zwan^ diese« »icht beliebte Gebiet schleunigst zu verlassen. Nicht einmal der bekenntnislose Religionsunterricht, dem ein anderer beredte Worte lieh, konnte die Versammlung irgend wie erwärmen und der Bersrchicr dieser doch als zeitgemäß" gelten sollenden Anschauung mußte unter dem heftigen Widerspruch der Andern bald verstummen. — Ich bin weit entfernt, die hier allgemein vertretene Ueberzeugung als richtig und maßgebend hinzustelle», allein zeitgemäß in dem Sinne, daß sie einen großen Anklang bei erheblichen Theilen der Gesammtheit besitzt, ist die gegensätzliche Ueberzengung eben auch nicht. Warum sollen wir nun gerade dem Zeitbewußt-ein uni einige Längen vorgeben? So lange der christliche EonsessionaliSmu» sich des Privileg» staatlulser Einfriedung erfreut, so lang« wollen auch wir nicht müde werden, unsere Stimme immer wieder um Gewährung dcssellicn Schutzes zu erheben. Zwar unsere Idealisten werde» auch mcht müde, in ihrer übertriebenen selbstmörderischen Grwiffensfrriheit immer neu« Einwände gegen das nur billige GleichberrchtigungSstreben hervorzusuchen. Neben dem Unzeitgemäßen ist es der Gewissenszwang, den der obligatorische Religion»- uuterricht verursachen soll. ES ist doch merkwürdig, aus wir luftigen Materialien diese Borwirsr geschmiedet «erden. Mächte man doch die Augen schärfen,, um sie für di« schweren Gefahren der jetzt bestrhmden Zustände ebenso empfänglich zu machen, wie die zartbesaiteten Herzen für den unbegründeten »Geistesdruck'. Da» vielmißbrauchte Wort .Äennssenszwang' muß hier al» Folie für verderbliche, krastlähmmdc und zersplitternd« Sonderbestreduugen herhallen. Gar seltsame Früchte haben sie gezeitigt. Der weitestgehende RarikaliSmu» mit der enrlrgensten Orthodoxie schreiten verschwistert in selten geschauter

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