Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 17 (22.4.1892)
- Date
- 1892-04-22
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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ttnitat. Der Redner sprach äich vor« d>!n amerikanische» VrhstRL-Orapiisatichm», welche akder 4»ne» seiteast der r»sstschlMischen Einwaadrmmg ׳ gc.7«achtrtl Svakurrroz aas 'de» Nrdeittmarkt bereit« *11 murren beginnen und da« 18ertagen stellen, daß die Liawande1׳ung etn,jeschränk werden »»Ke. .Und sie wird eingeschränkt werdm." sagt» Rabbi Midi» mit große« Rachätyck, .daraus könnt Ihr Euch perlaffen. Wohin dann mit tut« und unseren vertriebene» offni, wenn auch da» ein-iae 2»« noch offen d der Welt» da« gastfreundlrclje Amerika, uns Thorr verschießt? Wohin dann mil un«? In dem n mtssen wir uns ertränken und unserem elenden . in in seine« Fluchen rin Ende mach«:«.' <Et ist zu iMnschen» daß diese eindringlichen Worte bei den Einwaudernden Gehör finden und ten anstauchenden SZefürchtungen der dadurch allmählich der Boden «nttvgen würde. Sk'' »«> »e«rste Machrichte». . »1a« der anch is dies BL ansgeschriebenm >t»n«lehrrr-eL« (Ltituag d»s!suoendgottr»dl«uftes> wbeprediatm b«glm»en. St find zunächst dt« >«t tz e - Defiau L1itr»an u-Elbiug Mzu (* »I4H tu WVIUCf fiuyi* «den gesucht, daß man Jadr» g gen über et nicht brauch«! (Solche sittlich« Begriffsverwirrung Weest«. Zur rdtger-undRel! nächsten« di« Rabbiner DDr. ««. Bttlhl. Rektor Ahlwardt hat kürzlich eia« Broschüre «rschetnm lagen, in »elcher schau« Anschuldigungen gec׳n die Gewehisabiil Lndwis Ld«e in Berlin erhoben «erden. .ttU die .Rordd. Allg. Ztgberichte», isi dir Untersuch» ag ringeletter worden, «eich« von eine« General« udtrcur de» Kriegeministertun«» gesiihn mlrd. D«Ga«, ttO Apr«! Das^ou dein Baron lloho errichtete und der Stad! gqchenite Denkmal Kaiser Wilbelms >. soll am uü d M.< - de» Gednrts'a« de« Herzog», r»,hü« ,mrden. I» steh« de-n SrieaerduRmal« gegenüber in der Kafierstratze »ad zeigt de» Kaiser 1» Uni- -sin». Aas der Rückseite drt Postament» desiadei sich eia« Taftl mit . dar Inschrift: ״Gestiftet von Baron ». ü ohn". Db! herzogliche Famitt« «karit sicherem Beinehmen noch de» Emhüllunzkakl« beizuwohne». -Bart» Lohin bat der Sucht au» Amatz der Feier «0000 «k. «u der Pmtmnmng Übersand«, Mtz dt« AtnsM drt Capital» alljährlich aal ׳ Gebartsta» seiner Mniler »ach bm Lnaeffen de» Bäroermuftevt ver» ttzeikt «erIna. hierdurch «erde» sonst verbreitete Gerücht« richtig ge- .stellt. Lohn war drtanmltch Baulier Kaiser Wilhelm 1., har in seiner , Vaterstadt Dessau klein »ng-sange» und verfügt letzt al» ÜOztlntger. »Nh sehr r-ftiger Mann über eine« der grätzie» Bermigü« t« mittschm ׳ Reiche «nd über ein Jahreseinkommen, ms «anche Livtllifte übersteigt. Gssenaätz. Et« «ege» vertettnag za« Meireide zu einem Iah« Znchthaas vernrideilnr Mühlebrstyrr an» Kaltennordheim hatte di« -Mm, ««lche er zu der falschen Zeugmunslagr veiteie« wollte, Haupt- --sächlich damit zu üderre! ^s» genau zu »edrae» richtet der Antttemirt«»»« an.) CntukM». Der Pastor Müller an» Goldmsted» wart« von dseStmstamw'rr M hiesige« Landgericht» «gen 47 Irknodeasälschungen, i^stl llntrrsblagllnaeu und mrhrereu Betrugsjällm j,n >4 Jahren Zuchttan» «ch KO Jahre» Mrverluft oerurtpüu Veit 188 l verübte Maller 7s«n Beträgereim, di« sich aas «ehr al» rin« Million belauft!a und :;Me rt meist ia einem üppige» Lebt» vergeud«» I Halde« in P»»»er». 10. AprU Der Keufnmn» L. Lehsrr van dem hi«stör» Kiieaerveret» b«i seiner kürzlich erfolgten lleber- - hünng von hier nach Lbarlottenburg zu« ithrrmnttglied einannt hchwe» Herr L war der einzige Jude, welcher de« betr. Kriegerverein Ptk gelt ^ngehsrt hat, »nd «» ist seine Auszeichnung ein erirenvchks Ktche» dafür, datz in etnM»,» Krieger!»Äae», »nt selbst m Vnterppmmer», der Aarisrntiti»«»» keine Warzel gefaßt hat. Memel, 1«. AprU. Nachdem dieTnswaudeung rassischer Juden deivnnttich seiten» der Behörden jetzt mit «üer Latschiedenhett ver- ^.swden «tr», »ach» sich »»»«ehr eine starte Aus Wanderung rvsfischer «chsteu demerkdar. So Habe» t, e«t letzte» Tagen über Memel )sw«« nicht pwutger al» 1700 rassisch« Ikhrtsten unser« Stad» passirt, :»» »ach Amerika ansznwttndee». ' *:; V«*Mlff»rt «. M>, A April. An der hmtige» Sttzmig der Stadt»«» darren genehmigt» Me Berlammlnng den Antenf »er ÜHfcUe» M »«» verstorbene» RaMtatt• Dr. Brüll fiir 10000 Mt, «,»» die hroelirtscheVenwind« «Op »L »nd Prt°arle«e »»00 ML düstaaertr», ^Mld'MevttMrgnna derTraneporr- »ob smstigr» Kastr» in HS« van il^W^Dvr^ineuitsthr» Gemeind« war« der Dank sür chun Zn- «"Rvrnm. 14 *priL סן!,«.) -Sa» veztrier-bsinat «tldrann tdnrd« m« Seite» des kgl Mioisterlmas Hrn. äiedbiner »n in Lauphet» üdertra^n — De, Saida»» »aseischnt Gstmbe»» der MtltKrbehdrv« ei» Urlan» va« 11.—»X Ap!U geda» Vessahskst zu Hanse feiern »» kSmie»- seirhrlt des Ataeaedaete» GchHaeme »»stsamitlfcher K,»gg ttz MK hichaA.Or- ^tnyatlon der artttsnnttische» M«P itpg kk Pahs nnd t» dar bähmtsche, Provinzsiädte». « Matzet». In dem toüJetis der ktznigL Akademir der Geschichte «heilt Fervandez Büro die «cpbutsse seftier Karschnnge« in deck neue» Werke» über Lolnmbns att und gelangt dabei zu de« Re» sultat, datz »ach de» AuaU«« tn»Im»S Putgserverl: .Die Jude» bei der ikatdukaag IlmciMs" ganz bestimmt Moriseos und Juden sich t» «esolae des Lolnaibu» kse nde» habe». «msteetzaa». Der Maler li. 1«» Kat« ir., der .bollSndiftls« W-resch>gi»-, hat et» Koloffalgemäl de. die Be««tb>1ng der Inden au» Rußland darstefiettd, voüendet Dal Bild wird »u-d tu Berlin a»so«st«c!t werdet: ei» Lh-tl d«r Alanrdmen Ist für dt« ruiüsche» Inden dem»«!. Pete es Var-, 1b. AprU.!der Reichsvah verwies dir Vorlage betr. bte Regelung der Verhältnisse der Inden an die Lpesialkomotsston zurück: di« Vorlage »trd demnach I«n Reichst,ih erst im Herbst toiedrr beschäftige». D«e russische heilige Synod lat «in« astatische Gatschettzaa- »eue Ahe» «ingehen, wen» ih« Krauen nicht edr״fa2e die raus« empsanzea haben. (Ob sich Jude« finde» «erde», die von dte^r du» lanbnltz Gebrauch machen? Dali des'ch tftttche Roral sein?! »stagatzae. «Afrika.) Aas v n Schreiben des Londoner Lomitee» an Lord Daliabnry in Betreff I>as klägliche»Zustandes des Mellatz (Jndenvtrrtel) in Mogador ging vam aaswäniae» Amte solgent« Antwort ein: ״Mit Bezug aus »ein Schreibe» vom 10. Januar habe ich vom Murquis von Lalisdurv de» t luftrag «halten, Ihne» mttzulheUrti, datz Ihrer Majestät Minifite ii T«nger dt« Aufmerktamket» der maurischen Regierung auf den Gef tndhettszustand des Mrllah zn M<» gador gelenk« uad befohlen hat. da» di« Ausführung der »dsichteu de» Sultans, di« Lage seiner!Lotschra Unierlhanen in Mogador zu besseai, mcht länger hmauägeschode» werdin soll, sondern Mb die näthiga» Befehl« ertheUt werden soll«», M» beffe» wohnliche Etnricktnug des Mrllah sofort t» «nariff zu uehaan, Sir L Lvau Smith hat von der «anrische» Regterung Belicht erhalte», Mtz de« Sultan nicht unbekaunt sei, Mtz La«!udtsche Mellatz für die A»mdl seiner Bewohnet nicht Rau« genug biete, uad Mj H«. Majestät, veranlatzt ha«, si«>> wrgen elue» Sruadcomptexr« zur Erweiterung desselben umzusehe». Da ein j» diesem Zwecke in Ansstht genommene«. Grundstück sich all» ungeeignet «rwts», Mt 8«. Majes ät Leu Gouverneur vsn Mogador aus« Reue de ordert, «in andeie» zu ermitteln und zu de»! erwähnte». Zweck« zu «werben - Sir L. E. Smirh fügt noch hinzu, Mtz er den Lonsul z» M0-- gador veranlag Hab«, dt« Lnqrlegeahrtt bei de» LoealdehSrveu zu beschleunig-n »nd über de» Berta»? baldigst Bericht z» erstatte» Tme». Di« »Lg)-x<1sn viaot«»^ da« leitende Leg» dieses Lande«, veruriheUt de» »tvdsrantgen »ad unbegründete». Glaube« der unwtssendea Uolkskiuffe, Mtz die Jude« Lhrtstenkiuder tSdten, um ihr Blut zu rrtueSrii Zwecke» zu denu»eu. G» tet die« ei» cStaube, -der sich »ich» nur ui» ein« Beschimpfung der Vertreter einer alte» Raffe und Religio« chtrakteristr«, sonder» auch als eine Berhvhaung des gesunden Menscheuverstand«» in nnjerer aufgeNärten Zelt «ge» E»M de»;L». Jahrhundert. E« ist zu bedauern. Mtz bk hier noch so weit hinter den Juden anderer Länder zurucktz-hen, keine loeakr südliche Zetinng zu besitze», obschon der Einputz der hiesige» JeMn et» sehr de deute ״»er ist. Altzet», 4 Aprii. Dt« gri« finde» BILitrr Alepmdiien». welche ursprünglich alle» Ernstes eine» deadfichtigtm rituelle» Mord als veraniaffung der gemeldete» Ansftlireitungr» sfigr» di« Inden in Part Satd hiustellt-n, gebe» setze beschänl und kleiataut z», Mtz die tränrige» Borsälle eteem Mitzo«rstä>,d, ffe emsprang«» M»stz1«-t«»». Der Anssch» S de« RepräsentantenMuse» sür «nswäntg« Anarleoer »eiten empsirhlt sie «nnahni« der Resolukion, durch welche der Präsident ausgesoreerl «erde» soll. Erkundigungen «inzaztrheu, ob jüdische Bürger »er Ber. Dim.tr», »<*3 fi« »ach Rntzltmd kowmr«. sich BeichränknAgen gefall,^ lasfc-r «äffe», »elche gegen dm zwlschm den Ber. Staate» und Ruft!and geschlosset»» Vertrag verstotz». Mnchte«- »«»«!!•MUhMiMIr. «a-deMer-. Der Fest «r «ist über Ms Jubiläum de« Herr» Red. d. Bl. (tu!Kr 16) mutzt- Ml bevorsirhcnde» Paffahfeste« »eg» von mir ln »!egenoer Lite k7NLN2> abgescklosfm werdm, wadnrch mehrere Ommissieueu ooifanneu. Do ist a.!1. der Glückwünsche der .Achawa, der ,Alliavre-, des ,Llwjat LH«»- Mcht geMML Ans Rabbiner-, Lehrer- und svustigeu sü» Gelehrtmkresten fiud uech ״chzutraoen die Grmulationen der Her» Prch. Dr w. Bache,-BuM- Pest. Vadt-Vresia», Btumensi:in-LuptmMrg, Loha-EaiHt»»- fiadt. Des kau er »Meiningen, Peilchenfeld-SchGert». G»l>»st«in- MntzIg iEls), Grtn-OmruMrs (Württdrm). Grün-Prag, Hofs« Vrotznttz» »a. L. Jaäl-Vrrslan, S. R Ki»r»i«ld, Kraaberg,׳ Lewi»,-K. Miese», Naschsr. R««stal>»»vrMt», Perlest» München, Perlt».Ralel, Posnanskt-RUiea. R»se»jw«>a-B«»> lia, Satjeld-Piainp Sek»er-iSar»stadt,S«eckrlm«q«r-M««» - heim, Sretn-NMna«, Stern-Eteadfere^ J-"r. Singer, reblve, Lhorsch-Gchl«, Wltzter-DmoM», L lZalsj-BrrÜ». Rachs» Sa»»elv-Lemdma^Gtendradbi, L «»an»-Uaas, Peeel-Amft» Mm, Bachrach, Eckman, Fach», Mase«, Pteatzbueger ».«. . re 8p.