Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1892)
- Issue
- 16 (10.4.1892)
- Date
- 1892-04-10
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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M 16. IM-. XXIII, Wagdelmrg, 10. AprU 18VL. eine allgemeine Zeitung des Indenthums. Hereutsgegebea von Wl. Lahmer in Magdeburg. tzrtzelt» Aecht sit |ritlt1f -י* WDcheMItch «tfSttu )< ct«c Ihniicr ktr M «!•«וווו*• STatt•" »Ml Mt «dt ktt cC« Wl«w» K. MiaMnx■ dMMuk ttnUIJIM. Ml: kittet«t ßnfcnknns: tlIcttA M Mätk, ■Ml In ■■Hinke: 1i»t. •te JN^wr^iW'»» ^a«1UI11>M«H* (du jtliixiirlliin toftt ktt k« ,«ft: » Do»■ «B »f*. »IfOrtllkrtlÄ. XU #ka!«l-|lr. (ok«t *5 Pf. Rabbiner ftr. fit », »WfOUG»« fa! klt.9 »tac I MM <kt w.utnliirlli־ ■n Mr k«».3flHI4f Blltftarar.l'U::• Mt 1!rrMWlttnt UttUjflle 00« 9m» )uti M Pf. >mk tmwtktt dir» klr *lat *nen• ,Ik.kl1l.nn1 okn —(0HI nun fr;kit «ul Ka&f.tl ■nfyrnch macht — kittet rt«*ulfnk»n ■in: Mt« •mkWra kn ,J«r«.tlt. |> Hft.n kittn״ ln M»l».kmr| Bei XDUktiHklnRtztit Salat:. If-?iMlMtt: rVe ft rxbe zum 2'>jfthrigen Amlsjubiläum Ui Herrn Nab- , dlneeS Tr. M R a b in er in «ngdebut״, gehalten in derSyna- 1 gvg. daselbst, am 2. April >892, vom Tev tirlen des deutstben , Rabbiner-Berbandcs. Hrn. Rabd Tr R lppner aus Glogau. ן!testbericht, erstattet von M. Spanier. Erster Taa: , >m Tempel: lm Hanse Ter zweite Tag: Schuiseter Stftdantelt Sun Auswärts. I Wtotulationtn von Gemeinden, Lereinen, Rabbinern, Predige:», Lehrern, Eantoren und Privatgelehrten Gedicht« —Danksagung **־ Die «(tartim »ieier JUbtI»A>1t»-«U»«er Hst Herr Ntoritz r-,Uler Ui hier übern««»en W»chentfttil. ISS2. linu. SV5»2. > 1 Aalender. ZamuknO . . ltz 19 | Petack (7,40) 5. Tag. •■er 1 Sanat«! . . . 17 20 y וי ו: י* fl Ms■«■■ . . . 18 21 » - ■י n Dtemfta, . . . 1r> 22 1׳ tr 11 «tttwOch. . . 20 23 .. » D»UNerftU, . . 21 21 I 9 ״ Festrede 2 יומןS|Lhrigr« Amieinittläum de» Herr» Ratdtner» Dr. SR. Rahmer i, Ma-ded»r». ,riplien in herktzaOH»<r »sseibst.«« 2.«PrU 18»S. Vs« Deputirlrs. d»S dentscheu »»dbiuer-Vrrb1״kes, Herrn Rabbiner vr B. Rippnrr a»S Glogau. M. A.! Der große deutsche Länger lehrt: ״Willst ■ Du Dich Deines Werthes fronen, so mußt der Welt Du I 'Werth vcilcihcu". Wir rhreu uns selbst, indem wir den : .Kreis ehren, in lvelchem wir wirken, indem wir die Mensche» ehren, die uns vertrauen. Tie jüdiscl-e Gemeinde dieser Stadt ist hoher Ehr-n werth, sie hat einen Borrang vor. dielen ander», die ihr an Zahl gleichen, oder selbst sie 1 ibertteffen, den» sie hat eS verstanden, ivährend des levten , galben Jahrhunderts in ununterbrochener Reihenfolge sich solche! Männer zu geistliche» Führer» zu wählen, die zugleich Führer des gesammien deutschen Zudenthums geworden sinv, die der jüdischen Gesammtheit zum Ruhm und zum Legen , gereichen. Philippso», Güdemann, Rahmer. dieses Dreigestirn leuchtet nicht nur in der Geschichte dieser Gemeinde; dieses Treigestirn strahlt in der Geschichte diese« ן Jahrhunderts; hier erfüllte sich d>1S Wort des Koheleth:! .Wenn die eine Lonne zu strahlen aushdrce, begann schon j die ande»e wieder am Horizonte anfzuleuchtcn": auch in der i '!))egenwart geht von dieser Gemeinde ein Licht aus, das weit-! hin in Israel die Geister erhellt und die Herzen erwärmt, i Diese Feier einer fünfundzwanzigjährigen gesegneten Wirkj!amfeit ihres Rabbiners, diese Feier, die hierorts so viele Newüther festlich stimmt, findet darum weithin einen freu- )igcn Wiederhall. Ihr Rabbiner, er gehärt nicht nur Ihnen an, ,.-r gehört der jüdischen Wissenschaft, der jüdischen Schule, dem gesammten öffentlichen Leben Jsrae.s an; der Berdand deutscher Rabbiner, er lwglückwünscht dies« <>)e!neinde zu einem solchen geistlichen Führer, er beglückwünscht den R,1!׳ luxer zu einer solche» Gemeinde: aber den Amlügenossen ist dieser festliche Tag zugleich ein hochwillkommener Aulas״ dem Kollege» zu danken für mannigsache ׳Anregung und Ford.׳- ru»g, die sie in der Wssenschast. in der Schule, aus der Kanzel von ihm empfangen haben. Bor 31 Jahren hat unser Freund eine gelehrte Arbeit veiösfentlicht, die ven einem so hervorragenden und in seinem Urtheil äußert vorsichtigen Forscher wie Bleek eine ״ausgezeichnete" genannt worden ist. Der jüdische Religionsunterricht, der, weil er aus eine kleine Anzahl aon stunden eingeengt ist, weil er von allen andere» Disc plinen zurückgedrängt wird, um!0 dringlicher alle Bortheile einer guten aus das Wesentliche gerichteten, von aller Pedanterie freien Methode beda.s, ist durch die Schulbücher und die pädagogischen Arbeilen unseres Jubilars auf prccktische erreichbore Ziele hiuzelenkt worden: nicht formale hebräische Sprachkenntniß, sandein Religion, religiöses Leben soll gelehrt und geweckt rverden. Einstmals sprach man verächtlich von einem Ziddur» lamdan, von einem, dess ii ganze Gelehrsamkeit darin o stand, daß er in unserem Siddur, in den <i)ed.׳ten und der Geberordnung, gut Bescheid wußte; heute wären wir schon recht zuftieden, wenn die Heranwachsende Irgend solche Siddurkenntniß hätte, alle die erbauliche Kraft unserer alten Herrlichen Gebete in sich ausgenommen hätte, unser Jubilar hat uns als praktischer Pätagoge hier den Weg gezeigt. Bor allem hat er sich ein außerordentliches Berdienst erworben, daß er seit Jahr,zehnten aus der Wacht steht und allwüchent- <r> < / jrj7r. k t I* h * m n ** «♦ i;4 &