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Israelitische Wochenschrift · 1892-04-01 · 14 (1.4.1892) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
23 (1892)
Issue
14 (1.4.1892)
Date
1892-04-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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1 April 1892, mxm eine allgemeine Zeitung d es Iudeuthums. ״ ׳■ ■ e tt«t m*m tt kn I ■rt_l «♦>«*-. j!«-UMW.tn■1.! Rabbiner Ir. M. Mahmer in Akaqdeburq. u1fk*M(««nr>.M , •iiHllUHiniminkit____ JMHarttniia dMi Muk kkrttljlktl. kt ktrftt« t ftt'.fkkakf: |lMl* U «tut. I «•* *m ■«!»*kt: »Mt $craa4(tgtfcc• Dort tt W<it»rt!*l MM M kn fir Mitzitziit, Dicht ■■I ,ritkri! laraost* Mt k,. .Akt,»>«»׳>«, a»st«t«t1,r an Mt k-H,3*ktf4f*ltttr»t«t••(«! t* kfc kknyktutft HttUMIt out *cm ■<aa kW M nt twtktt ktrak Mt Bwim• •ptMtirata ■kn—Ml M tfft• kaHMktt ־ — kittet iltailiMni nt: •*״*•״ÄSÄ ta'jÄSSiäU*^"' m mppwwft ־»!•*«« WchtßenlpiH 11mm ALLeaber. - >1M S«t>»Uch P. Hochodesch. — DU LeichenbtglnSnmt ztoekr Wohl, ihlttrlknon an» dem Hause Rothschild. Wwichw MN» »OrttspOWvra»«», Deutschland: »aadeburg. d. -!ckoGdeburg. Berlin. Berlin. Bromberg. Bo« Rhein, »vlu. Urankreich: Pari». Pari». —«ilWt WM» »tneche MBchetchwM» «aadebur^ Lubliui». lRrll». Wleiwik Beuthe» V^chl. Srmtlfutt «. «Un. ttile». Vien, tjernowitz. Loudo». -Mt«»»«,. - VeisfüngM, lara nai. &4 1 »•»״ Cmiilnt . . » » 7> יקרא.«-» Cmou, ... 3 tt «Mt•( . . 4 7 Dienst•, ... 6 8 «ttwOch. . . tt 9 LMnmkst•, - 7 10 Fntta, . . . $ ן « «nchtzemt vchn, »RI»«»»«» Qneaem»««»» «nterRg«. "MB ptt!«» Uckffchßfeße« Reltglöse Bmiuchtu», am Badbath P. LtchpLoaot, Diest >irscheinungen der Natur sind eiu Meichniß für die Gestalt,»- de« Menschenlebm«. Wie verschieden dünke» fo.־ . M. A I Dir Natur ist wandelbar, launische werterße wnchifch, undereche« bar, wenn wir den Tag mit dem Tag« .״ *ocjlrid,«!, aber sie bietet daA Bild einer großen Regel- . «üßizkeii, wenn wir die Jahre nebeneiuant>erstrllen, wenn Mr nur die einztlneu JahreS-ritru in ^)etracht ziehenik« ist bekanntlich ein höchst schwierige« und undankbare« flkfödft tum heute auf morgen-da« Wetter »orau-zusage». der Mau» der Wiffenfchaft, der all« hannt bezüglichen Naturerscheinungen erst erwägt und daran« einen Schluß ziehe» will, wie sich an eine« der nächsten Tage ha» Setter gestnite« wird, geht oft mit seiner Borau«sag« nicht minder fehl, wie ei« Anderer, der auf« Gerathewohl, wie r« ihm . Gerade einstillt. da« Weiter aumeldet. Dagegen gilt von größeren Zeiträumen da« Urworr der Iieiligea Schrift: ,Sommer und Winter solle» nicht 'i «nfhören f mag in de« neuen Jahre der Frühling früher erscheinen und die Oede und da« Elend de« Winter scheuchen, . -Mchg in einem anderen Jahre der Winter ferne arge Herr- &j$aft etwa« länger behaupten, der Winter muß weichen, der ^DMsing muß (ommtn, da« jkann Jeder ohne sonderlich« WOWlstteuangabe künden. " t ׳!koch ähnlicher als die Jahre«; eiten sind sich die Jahre ^i» ihrer Gefamm1h:it; fast in jede« Jahre verrichtet di« Nütrn dieselbe Aus>;abe und e« sind nur sehr uieaig« TuSi» denen dt» Ungunst der Elemente weithin zerk «Mittet nnd dem gmqen Jahre ei» düstere» ««präge un« die Säpcksalt der Menschen, so daß wir meinen, de», sei alle Evust nnd «nabt jene» alle Noch nnd Sorge z« cheil gewmden; indeß die Verschiedenheit in der Natur besteht nur. wenn wir den Tag mit dem Tage vergleiche«; da kann «» sich ereignen, daß i, dem einen Jahr an de«' betreffende» Tage FrählingNuft und Sonnenschein die mlld« Herrschaft sichre«, in dem aadnen Jahre Äinterstürme de» Mensche» an« Hau« bannen. So ist auch da« 30» der Menschen uitgleiH wenn man eine kurze Spanne an« dem Lebru des Einen mit eiiem ebenso kurze« au« de» Leben de« Andern vergleicht. 'Da kommt e« vor, daß hier Glück, Licht. Freuds dort Nacht Noth und Elend herrsche», aber wie bk Jahre«läufe» io haben btt Lebea«läufe eine erstaunliche Ähnlichkeit. Gewiß, e« giebt einige bescnder» böse Jahre, so gkbt e« in der Füll« von Menschen ׳!in« Anzahl von Gchich'ale«. die nächtig und traurig sind von Anfang bi« zu Ende; es giebt einig: besonder« gesegnet« Jahre. so giebt «» de-. gnadete Menschen, wo die Sonre gleichsam still steht, wo da« Glück fast nie weicht und untergeyt: aber diese Fällt ständigen Lichte« und ständige! Trübung sind sehr selten. Bei den meisten Menschen gilt xr Spruch: Jemehr es sich ändert, destomrhr ist es dieselbe Sach«; die Schicksale ähnel« sich, ob auch die Welt da« Gch>u!spiel bunter Mannigfaltigkeit bietet, deaa dies« Mannigfaltigkeit ist nur die einer Malkerade, zu der befreundet« Menschen sich zusammen, gesunde« Hube»; hinter diesen Btaifci stecke» Menschvt die

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