Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift · 1892-03-18 · 12 (18.3.1892) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
23 (1892)
Issue
12 (18.3.1892)
Date
1892-03-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/6492344-5935084-5959782--1014-5374956
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

irre allgemeine Zeitung des Iudenthums. -m r.-—-i 1 . je du «m rr kn _r_eulältlit". kft «•tfaxllliM• ST»♦••** l MjUNttUrkUttt‘'. 9nB nr «m kHlJUWw »״ efin Mlums «. •«•««» Hotti oral Idüik kintrf jfktt ■ttt kittetet iMcska■!: |Ucftt U •btt, ■1<knl>ll11k1:UI1L sie chPOchtWchktN' «rtt JftileiiklaH• (״»•* *v ü'jLt'•• '*״*• «e, :« 91■ HeraoSgegebea dom Rabbiner Id. Wk. Htaymer in Magdeburg. Fit Metzrtzkit, Dicht Ni» Fite»»,! larevat• Mt ile.SItaetltMAe ak<ten1<ftTli£ Mt «r ki#.3#kH(*»*ttt«ra1»t.etn1* kte l4rt»rftaUn«r Vrttifrdlt •oct •me <««a M ff. Kak ntacket tank Mt «>«״׳■ •Iktuitirae■ kket—läa« »»» lelkk tafSktatt WkcM »echt — kittet etapfeeken e«: 91* •eptatttam kt« ״HtrnetM. »»«•»»- Bei «leketht iMtzt» HatatL י* t V■ Vwtzultt ftitea»* «rtitet: Zur ftratie der südlschrn Ansiedelungen in Argen. . tbktt. Ce■ Dr. G. HtapttSly. — Die Mldegegik des «heit». Gsetchle ««» TsreospOMde«»»« r Deutschland: Magdeburg. M Berlin. Au» Baden. Rordhausen, Aschaffenburg. - Oesterreich»Ungarn: Wien. Au» Ungarn. , Krankreich: Pari» RA«ilntea: Bukarest Bukarest A»ertt«: Washington. Caracas Weemifchte NN» nevefu Beechrtchten t Berlin ithatlotteuburg. Brrstau. Da«tg. Braunschweig, -teuftadt L.»3 Darmsladt- ' Kranksuri a. TO. Frankfurt a. ». Pari» JWTBSbn^ •de» kOURtukioe Qneüeuatatade »utrriatt. ׳MG 3Mntj lln. 189S. ' AUr. 66». Freit«, . . . 18 19 r»»»»dr»d. . ן 19 SO Ssuut«, . . . 30 S1 Mittag . . . 21 SS Dtrusta, . . . SS *3 Mittwoch. . . SC 24! Douuerito, . 24 Sb Freit«, - I 25 LN j »t Kate«-er. uipn2׳ k. korod. (8,491 Fi y Abon»reme»r1s Einladung. Diese Nr. ist die norletzte des laufenden itzuartals, wir bringen unseren geehrten Abonnenten die rechtzeitige Erneuerung ihres Abonnemeuts auf d« p»eite ch»chrtst in gef. Erinnerung, damit die Zafmdung keine Unterbrechung erleidet. - Die Expedition. A«r Krage der jüdische« A«ßedetA«gen i» Arge»1i»ie«. Bon Dr. S. Papiksky. .-־־*;י; Als der von Baron Hirsch gefaßte Plan bekannt wurde. Anzahl russischer Jude« in Argentinien al< Land» e. auzustedelu. da waren die Meinungen über die Aus» A fliheßarkeit dieser Me« sehr verschieden. Während die Line» ich» Vertrauen auf die oft bewährte Zähigkeit und Anpassungs» ^^chigkeit der Juden i« Allgemeinen und der russische« Juden 7Hl:Bef«ndern rin gute» Resultat Voraussagen zu können N. erklärten die Anderen es für eine Unmöglichkeit, Menschenklasse, die bisher sich nicht mit Land- »ft beschäftigt hat. ja sogar von derselben gesetzlich e» war. in wenigen Jahren Landwirthc auszubilden. .':ES find nun viele Monate verflossen, seidem di« erste tion russisch-jüdischer Auswanderer nach Argentinien »den hat, ohne daß irgendwelche Anhaltspunkte für «der die ander« Ansicht gewonnen ,werden wären, etwaigrs Mißlinge» des unter so günstige» sinanzizungen i»'S Lebe» gerufenen Unternehmens des großen Philanthropen auch auf spätere derartige Versuche auf Jahrzehnte hinan» lähmend wirken würde, so muß bei der Gründung der argentinischen Coloaien mit um so größerer Vorsicht und Sachkerntniß vorgegangen werden. Es sei mir deshalb gestattet, in Begriff der Auswahl des zur Ansiedelung geeignet m Menschenmoterials und der organisatorische!. Leitung der Colonien auf einige Punkte aufmerksam zu machen, deren Berücksichtigung von großer Wichtigkeit für daS EolonisationOverk sein dürste׳ irS herrscht wohl keine Meinungsorrschtedcnheit darüber, daß man zrnüchst nur solche russische Älanbensgenossen zur Ansiedelung nach Argentinien sende» darf, welche sich bisher in ihrer Heimath durch schwere körperliche Arbeit ernährt haben. Man kann aber unmöglich am Berschiffnngsortc (Hamburg) nach dem Aussehen oder nach den Aussagen der Auswanderer feststelle», ob und wie weit dieselben an physische Arbeiten gewöhnt sind. Ist «» doch eine bekannte Thatsach: daß die Nothlage, welche unsere russischen Glaubensgenosse» zur AuSwauderung zwingt, gm: zu oft sic zur Ueberschätzung der Schwierigkeiten einer neue» Berufswahl, also zur Selbsttäuschnng, bringt. tLs erscheintdeshalb »othwendig. in einer russische» Grenzstadt, etwa in Aowno, ein Centralcomitö zu bilden*), deffen Aufgabe darin bestehe» soll, die Gesuche der Aus- Wanderer entgegenzunehmen urd genaue Auskunft über die bisherige Beschäftigung. Auffül>rung und Verhältnisse eines jeden Bewerber» einzuziehen. Nur die von diesem Comitt, welches in ständigem Briefwechsel mit dem Hamburger iLo *) Bekanntlich ist die Bildung derartiger IS1»H» S de!» Btroti Hirsch von der russische» Regierung gestattet loardet.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.