Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1891
- Issue
- 51 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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auim «tage» Ztiinar, horchtest auf »Ä Rtheatwehen «afr drücktest Dein« liebdurchlmmgenen Lüste «s «ine Waage«. Wie entzückt sprang ich .dau» .aus chK sthlana « voll» Kindttlliebe, ans. der Fmtde goldenen Laßt» dw Sr« rat - Deinen HalS »ad Du riefst: .S» Elvira, fo glücklich Mächte ^!chr einst i» Deine» Sr»«» sterbem" Wie er« blitzgestxllteuer Bauch, bist D» gefalle». Ich kau» Dich mst «eine» r IL «IttCR, de» Lob, hoch gM«r zu trugen: da« «ett hm I. »itterr Etillek Glaube« gche ich und Branh tx1# Le» il Orstui naht! re (HmK wirst sühae» meine Schuld — O, Vater, Deine SchuG ist'« nicht, «ine ist'-«, daß ich Dich »«ehe» lieg in den Kampf. Marco: (bei Seile.) Ihr Leid greift tief in mein« Seele (la«,fich£l>ta »aber»»): Edle Jungfrau, vergebet Ntir,^ brich Euch so betrübt». — Elvira: Wenn dies« Nachricht mir auch maftose« Weh bereitet — Ihr Ritter trag» ja keine Schuld an seinem ode. Marco: (bet e«inj O, wäre de» fo! Elvira: Erzählet Ritter mir von den letzte» Augenblicken meine« Vater«. Marco (rin tim tzerxortiehta»): Die« Diamantkrrnz küßte er, Luch e« zu uberbringe» waren feine letzte« Worte. Elvira (^küssend): Die« Kreuz hat einst meine heißgeliebte Mutter ihm geschenkt. — 4« war ihr Sakrament auf dem Sterbebette. — E« ist «in gute« Zeichen, auch mir wird der Tod bald nahen. — Nicht« «hr besitze ich was mich an da« Lebe« bindet. — Marcy: Sprecht nicht so tautri& edle Jungfrau, ich fühle mich schuldig an Eure« Leide» — oh — warum, warum habe ich Euch so unendlich wehe gethan? (i>ueriscka>«»v»ll.) Elvira: Euer bleiche« Angesicht und die bewegten Worte zeige» mir, wir tief «ein Leid auch Euch zu Kerzen dringt. Für Eure so war« Theilnahme meinen imngftea Dank. t»tch» th» bi« Hand.) Marco (i&n HaaL sasieal»: (Staat mir al« Zeichen der Vergebung eine» Kuß auf diese zarte Lilienhand zu drücken. (Nützt He Ha»» Elvira: (Wfritr) Ach, wie geht mir dieser Iknß durch 8l»r und Adern^ pa«) Euer marmorbleiche« Angesicht zeigt, daß auch ihr viel«« Kummer heget. Marco: Gewiß recht gewaltige« Kummer — doch spricht t« au«, grollt Ihr mfc: nicht? Elvira (iaaig): Ich grolle Euch nicht. q Marcos (W a^ridafnk fnrri**: Die« saust gehauchte Wort gießt ne« Krast und Much i» mein« Seel«, und wenn «in Herz in tausend Stücke.bricht, der Hinnuelsstrabl an« Eurem holde» Auge soll e» «ich tragen lehre«. W«e ei» friedrn«rricher Engel, der vom Himmel steigt und de» Todgeweihten, dem unglückselig Verzweifelten neue« Leben bringt-und Mut und Kraft —» so steht, erhabene Jungfrau. Ihr heute vor mir. Ich fühl« Muth zu trotzen einer Welt und «wem Schicksal. — Mack» gelllwe.). Marco: tjasa«»e»m«ch»ad- Oh, Gott, «a« h»re ich! Sechste Seen«. (9m vaal mich aoa GristUhen »ab 8Ultra ftfilt) L Geistlicher: Wozu ruft un« Sturmgeläute? IL Geistlicher: Wa» «og der Cardinal Orsiui in io später Stunde wollen? L Geistlicher: Der Papst liegt fast auf dm« Totenbett«, vielleicht daß e« mit ihm zu Ende ging. I. Ritter: Wahrscheinlich gtltt, dem Ritter Eenio «men Zuschuß ma Krieger, ,jß4t&eir. %>U6e'Stc^%t»e Orsiui Eutz einer Angelegenheit herbernfra, die keinen Anstchub > 8»»nb): Diestt Ritter, brachte «« s« . -« -"mio bar, »olle« Oraak, Me Witt tstmeh»«»«.. Cardinäle, Gelstltche 1«d Gl« F!. die leinen Auffchub dal! (Las mm (tiflntt): Dieser Ritter brachte «L soeben dichZ Schrrckeu«kunde, daß mein Bruder Ritter Senio durch Mord grstrlle» fei. e {Uk taechetamwer): Ritter Senio getttrt! Durch Moodgä Oh, welch' entsetzliche« Mißgeschick, (tat» «tedee) rvgnlaochchi io vavo, in noouuo oanota» iodividoa« triuitat»; »woaf (erhebe« sich). Orsini: Ihr kanntet meimn Bruder; sei» Geist jetzt' tu «oserer Mitte; — er fordert Euch zur Rache ans; fein Mürder ist ein Jude! (Alle tarchetaaader): Der ganze AtammJnda'« solle«bül I. Geistlicher: Litt« Senio war «in heiliger M« er starb für stinra Glauben — nnb dlntig müssen ihn rächen. All«:. Wir wall«, ihn räche», .blutig wollen ih« räche»! Elvira: Ich fühl« in meipem unendlichen «ich gehoben, daß ihr den Tod meine« Vater« räi Sei, Geist stiegt über die Wolken und grollend Mm er sei» unglückseliges Kind niedec, da« Euch ehrwürdige H und edle Ritter ficht: Safstt die Rache und vergeh« e« unser Erlöser aechaa. Vergebet! Ih liebte mst glühendster Seele. Ich.stehte, ich ja nicht in de« Bernichtu«g«tampf zu gehe doch. De« Blute« ist genug gefichse» und Klage» erhoben sich znm Himmel emvor. — gering e« sein. Vergebt de« unglücklichen Verfolgten, Berwmfiung sich nur mehrten. «rin vuttr tftfl heißgeliebter Vater und dennvch siche ich Euch an, nicht! — «ergebet! (Forschung SchattM.^ n» »d^< t«. Er aber So viele «u. fakä sÄas»aÄ-a5.‘«»»a|j 1. Vreisipr«chtGes Zo««8P« mtd 9m a in B. ttäzqchWrstG«-»M«4 uaeawetzrllch Jür He Thür »mz uaeäwetzrlt - Ntch nach deatlcher Mök m «- (»aiittt titaaaahfae* tmm. Fraaz^tsch « NWWl*** tkaa »um IM letzt« gelchea streicht; Ja dieser gan» tzall'» treu» Lacht La nasrrr Leite Ia> uat Lach». 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