Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 52 (24.12.1891)
- Date
- 1891-12-24
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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;a «Ra^ULHaisiLbeB Zante{ m attfaiw »itber ~tm JD«n|} bei 9iR|ig4Han MÜckgraebm |attr, war es ba nicht ei» •riot bet Vernunft «in ®M■» des Gotte», der i» der Geschichte waltet und durch gewaltige Thaten «bet. baß dieses Errigntß seine dauernde Ssnre» znräckloffe im Gottesdienste Israels, baß bi« Er- -nneruua gepflegt »»erd«, wie in jault Tagen durch den Mich Wemger es Licht ae«orde« i» dunfler Nacht, baß rurch die Erinnerung bi« Nacheiferung geweckt werde! Wer kan» daran zweifeln, baß der Gott, der den??alabäern ein Helfer gewesen ist, es auch geboten hat, bas 1 yanukalicht anzuzünde«, zuerst in unser» Häusern, und soam, in unfern Seelen. Der Talmud giebt auf die Frage, wo Gott andesohlen bas Lhanukalicht anzuzünden, zwei Antworten. Zuerst: Mosch selbst hat benUiaelitea ringeschärst: ,Ihr sollt! cht wenhen von den Worten, die Euch Eure späteren Führer verkünden werden, rechts noch links."*) Mofeh hat -,mit ausgesprochen, baß die Thora, keinen - Abschluß bereuten könne, «eil jedes Zeitalter neue Forderunge« au die Äeishest der Gesetzgeber stelle, die in ihm da» Volk führen; ..ach diesem talmudischen Ausspruch hatten die Makabäer so gut ein Recht, i« Name» Gottes zu «den als Mos«;, a» «in Inda Mekabi anordnetr. das war eine Gottesordnang. Ein anderer Lchrcr fühtt folgende Stelle aus der heiligen Schrift an, in welchcr nach seiner Ansicht Gott bas AnzLnden des Ehanukalichtes geboten Ijatej es heißt in der Schrift: »Frage Deinen Vater und er wird «S Dix. sagen. Deine Alten und sie werden es Dir künden," — frage oeu Moschb der Israel aus Aegypten geführt, hat er uicht auf Geheiß Gottes ein Fest geordnet, daß diese Erlösung nicht vergesse» »erbe; so folge de« Beispiele Mosch und betrachte jede Erlösung als Gebot Gottes ihn zu preisen. Diejenigen, denen die Religion ein seelenloses Uebe» besrimmter Bräuche ist, bene» da» Gebet ein sbes Nackspreche» herkömmlicher Formeln ist. haben allerdings all« Ursache au- «men, baß der heilige Geist auf gwden erloschen ist; lchte Inda Makabi nicht, erhielt sich und sei« Ge^ schlecht für Boten Gottes und glaubft daß Gott auch durch ihn. daß Gott durch Jeden rede, der Licht verkündet und Licht stiftet. Und wie erbaulich ist für jedes Jahrhundert der Gedanke, daß der heilige Geist in die West eingetreten ist au dem Tage, an welche« sie erschaffen wurde; und baß er »nr an dem Tage, an dem ste selbst in Trümmer stuft' aus chr schwinden »»erbe! so wir unser Ohr uicht Verschlüße«, vernehmen wir auch in diesen Zeiten bas Gehe» des Gottesgeistes und gar oft ist er auch in denen stark, di», um bas Jndeathum widerstandsfähig zu mache», nicht starr und unbeugsam an jedem Herkommen festhaste». Es kliugt märchenhaft wenn uns erzählt wirb, znr der syrische« Verfolgung weigerten skh anfangs die n, auch wen« sie angegriffen wurden; am Sabbat da» Schwert zur Bertheidiguug zu führe»; davon hatte, die Syrer .bald Krnntniß erhalten und. unternahmen de«. Augriff am Eabbath, »so ihnen die Jude» eine leichtt Beute lmoche«. LS war nun die erste That deS MathalhiaS, als er de» widerstand »rganisirte, dieser allzu überspannte» Sabbatvewhrnug zu steuern. Stau Geschichtsschreiber hat uns berichtet» wie diese Neuerung dazumal ausgenomiaen worden ift aber wir werden wohl nicht frhlgeheu, wenn wir «,nehmen, daß die BMaMer erst einen starken Widerstand i« eigenen Lager überwinden mußten, bevor sie de« Widerstand »ach außen ermöglichen konnten. Sehnlich« Bedenk» wie betreffs de» Recht als da* Haws feiere m« de» getadelt warbe» ift »eil «rtzdie Verletzung, aurachr: .wettu Gatt »volle, so könne er auch die selbst angesichts des Feinde» den Sabbat hüteten;* ließ sich gege» diese fromm« Logik eiuiveuden. die DnWch aber keine Helden schuf. ' M Aber Mathathias, »veil ei« heiliger Geist ihn bestestr.^k war kein Sklave des Gesetzes und verkündete zuerst dep"^ Satz: r12G? אחס ססוריס PN 02? .ססורר rvvn .Der >'4 Sabbat ist Euch übergeben, aber uicht Ihr dtck Sabbat!"./,-^ Auch in der gezenwärtige« Roth unserer Gtanbewkgemeinschast sind nicht iauuer die Streugstommen dir Helfer; dieft Ueberfrvmmen find vielmehr, wie einst zur Amt der!. Syrer, •ft nur die geduldigen Schlachtopstr ihrer Würger: -׳ sondern dos Hilfswert geht wesentlich von denen aus. mit eiue» freien Geist da» Judrnthum lieben ' und die ' Gründung einer neuen Heimalh aus bisher uns freutdr» Boden mtt großen Mühen und schweren Opfern ins Gert setze».') Wir zünden am Lhanuka viele Lichter an, dennoch sprechen wir an allen folgenden Tage» de- Feste-, wie am-»^ ersten Tage, den Gegen nur über das Ldcht der Weihe.;'? Den» dies Eine Licht der Religio« ist in seiner Erscheinung 5"" mannigfaltig; der «in« beobachtet pünkttich all« Cereutonieue das ist ihm׳ sei« ganzer Glaube; wir wolleü iht-dai ' nicht schelten, fondcru ,uir ihm begreiflich machen, daß Thun eil, Lüh» der Wahr ist, aber' nicht das Saht; anderer widme", seine ganze Kraft feinem Beruf«; in chm . er treu und redlich; das, sagt er, ist meiue Rrligiö«, derA Man» ist sicherlich nicht zu verachten, aber der voll« Glanzt der von Gott in's Menschenleben strähle« kann, leuchtet chm nicht; wieder einer kümmert sich um die öffentlichen La-7 gelegen hei ten des Judenthums. U« Verwaltung, um die Vertretung »ach außen, dagegen fehlt er, wenn sich bx Genosse» zam GottrSbieuste vereinen; er hat natürllch dicht-׳:, tz das Licht der Seche, aber eine der Fackeln, welche dchx*2 Religion de« Mensche» bietet, ,rügt auch er iu der HatzbsÄS So gittaes in unser» Zeitalter Biele, di« bald bnrch ihre Wohlthätigkeit, bald durch ihre Gelehrsamkeit, bald durch ihre Thellnahme am öffea,licken Lebe»», bald durch "י ihr mannhaftes Auftreten zu Gunsten des Judenchune», יו bald durch ihre strenge Frömmigkeit, bald bnrch ihre utmus' -'iytaftkarr Redlichkeit uns zur Ehre gereichen-, etüche giebt es. die viele dieser Tugenden in sich verernigeu. SxzurL.; Zeit der Makabäer so hat auch iu unser» Tagen dir Ateh die Kräfte geweckt. Das ist e» heiliger Geift der R«r° die Mensche, ermuthi^ soviel Trübsal zu dulde« um de» ' Glauben« Willen, der dort treffliche Männer anfregt opsermnihiger helfender Thal, und wir pcAftu de« G der iu jede« Geschlecht sich offenbart, der auch nnttr kn», ia so vielen Seelen angezündet hat das Lichk einer höhesak: Weihe. Amen! S. L ei»; Kt« r»sßscherMtks«r«etßer ifcr die A!-'e«srtt-e.-) Folgende beachtenswcrthe Rede wnrde im No zu Ta ropitz (Gouvernement Roivgorod) vor einig« '-, von dem dortigen Bürgermeister Henn A. Gchischk» gehalten. Herr Schischkoff ist emer der bedeutendste» Lek fabrikante» des Reiches. Derartige in Rußland üutt wordene Aenßernngen berechtige« immerP, zu der H nung, daß «an dort doch noch endlich -nr richtige« Erkenr לא חסוד p תדבר»סר יגידו לך ׳SV» PS»? (* *> Wlr «rachtr» «4 «ls Ardaction^sttch,, »t»»«rtz»U tte, rhetstche zu «,stsürr». Wh » Mtfn lUbu nn» Opfern •i *1. auf »e« Waiuk, »elchrr reUwsseu «Ich tun- Pr auch sauft Hör«», cheU tzabeu. -).«u« ,Dutest Stufi«" »mifch u« L.F»hrn. H