Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 42/43 (17.10.1891)
- Date
- 1891-10-17
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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",י* fkr&tung ,och steigern, wenn erst die Noch des Hunger» wirklich einzieht. Ich fand Do» i» Jnli unter den intelligenten Beobachter« an alle« Orten die tiefste Entinachignng wege« der nächsten Zukunft. Wie viel größer muh diese erst jetzt fein, da di« Regierung sich beeilt, immer mehr Geld autzutreiben. um den unglücklichen Provinzen Hülfe zu bringen. Wenn aber eine wirkliche Hungersnoth ausbricht, so werden die Beamten nicht im Stand« sein, sie zu bekämpft«, weil die große Ausdehnung des Reiches und die Entfernung zwischen den entlegenen und isolirten Dörfern der Hülfeleistung ein unübersteigbare» Hindeniiß entgegenstellen werden. Ganz abgesehen davon, daß man in Ruß. land bei ähnlichen Vorkommnissen hört» daß die Beamten die Unterstützungsfonds meist für sich behalten. UraNseaak. Ein Eorrcspondent schreibt au» Pretoria: Obwvhl das Transvaal eine Republik ist, können doch nach der jetzigen Eonstitution nur Protestanten Sffentliche Staats- Linier bekleiden. Die Juden und Katholiken haben sich schon des Oeftern in einer gemeinschaftlichen Bittschrift an den Volksrath um Aufhebung dieser in der Religion begründeten Recht-Ungleichheit gewendet; die Sache wurde jedoch in der letzten Sitzung wieder vertagt und sind wir der iAfüllung unserer Wünsche nun keinen Schritt nüher gekommen als ftüher. Als wir in allerjüngster Zett unser« Angelegenheit dem Oberpfarrer der holländisch-reformirtr, Kirche vortrugen, sprach dieser seine Meinung dahin aus, daß wir Juden mehr Aussicht auf Erfolg gehabt haben würden, wenn wir statt gemeinschaftlich mit den Katholiken unsere Bitte allein vorgetragen hätten. Er rieth uns alsdann, nach zwei Jahren noch einmal, aber allein, dem BolkSrath unftre Bitte vorzutragen. Wir werden daher mit allen möglichen Mitteln unsere Sache verfolgen und hoffen, die Gleichberechtigung dann auch endlich zu erlangen. Der«ycht* P«chrichtr». Herr Ministrrialrath 0. Karytawstt, TfK 9KV|h vCtffjl Imlll, ■0 CT » Aese tnmi Me f*» tnrttM. Kt» «Ministers»,.... der Suu11u»RM)t»»f für GaliRen trete» wird. Diese Sri wtrd für »te füdtsche BeyRIetmng de« Lande« Mm fntn» sei«, de»» Herr v. Korytaancki. Welcher grobe Syarpathie» Inden Hm. ist «t» der» BerRlltnisse »us perföulicher Berüh vertraut; er spricht ihren Zar,»», als wen» er i» Eheder nntrrrichtet awrbta mir«, »», was immer erfrem, sich am< «l> jütischen Bittsteller» a»« Galizien 1» deren Sprach» unterhalten m tön»««. Dt« Fertigkeit, «it «elcher er jüdisch sprich«, hat dt« Le«»« 1 * in Erstaune» gefetzt _______ «dir Anekstol« »»« rwsKfchr» Hem«, da «an von nichts al» an de» Juden in Rußland übte« Grausamkeiten erfährt, berührt es angeneh«. im» eine« Akt Menschenfreundlichkeit zu hären, den der jetzig« Kaiser «tust an ei» jüdische» Knaben, dem heuttg«, Lantar a» der Maso» Etreet-Squag 1» Ban Francis«», Rev. David Me y« r so n, übt« Dieser mit»■ 6t Petersburg geboren und inar sch»« in seiner Jugend unter ' Ramea 2״ucca«fenor״ bekannt. Diesen Titel verdau fte er folge» Zufall. Als di« berühmte Sängerin (Lucra. eines Abends wä eine« starte» Schneegestöber« au« dem Theater kam, breitet« Meyerson seinen Pelzmantel über de» Schier. damit der zart« der Sängerin in F-'ge der Berührung mit dem Schue« nicht ' Kälte leid« AI« tu» der damalige Prinz Alexander vo» I romanhasten Thal Härte, ließ er den ritterlichen Jüngling aus l schmutzige« Judenquartier hole» und als Günstling in den taiserkk Palast aufnehmeu. Al« dann der Prinz den Knaben singen Härte, zu der Ueberzeugnng gelang» mar, daß demselben ein« große bevorstehe, schickte er ihn nach Parts, «vosetbst er «1t Und der Rothschild'» acht Jahr« lang das Lonservatorium Später hat er in fast alle» «urapäische» Hauptstädten bi« er vor ungefähr sieben Jahren »ach Salisarnie« gii er di« glänzendsten Erfolg« erzielte. Obschou er »l« für da» Ra! fach ftüdirt hat, besitzt er dennoch ei» bedeutendes hebräisches Wiss er ist bewandert in der englischen, franz-fischen, deutschen, italirnisei spanische«, hebräische«, russische» und polnischen Sprache und wird seine» Lollegea gewähnlich der amerikanisch« -ulzer genannt. J. Kauffaaoo, N«ßßa«str,»a Ott» »I .L-Afür de» disOaadaa dadasiaadaa ans Satigia auasaeriast empfehle ich di« t» «ei««» Nertaa« erschienen kölLS «ch.ltLcher: NbR von Rataar, hebräisch« Seawmattk von mpdat, hebr. Sadatüdtiaalsaagadüadar s. d. Jugend, TaStta naraea Surf. I »nd H mit Betabularium und grammatische» Regeln v. stedmae; Ndae», dlatiaasa Sie «sie dt»; KaKgtmmdaab von Saswaeu, Rannaa, vaaaat, l-aittn saa der jüsOMwa Saaastakto und Utaraft»; Rpaniir. >. yaaktaakaas für den Uwaeriadt m jus. Saaastadta und Utoeatar; Di« >»«> ». Sa. Zmu; Ratsaeklts, Gebetbüchtcin: iarnoi. Itm! baab und Melodie» dazu von Stznmaaa»; sowie dt« W1I >1• ans«» Saa aets. iaraaitt 8»««- säaiaU u. s. w. AoulantesteBezugsbedingunge». Ansichtsezemplare stehen zu Diensten. Ausführl. Lagers- und franco. «tiichr jsä. sedatr fremde» Verlags hat« auf Lager und liefere solch« zn^billigsten Preisen. L Kaaffnaui. biiüstMK «ines h$k«ro iknMsrlm Tkktmmtitnts io Jtach&tel (Schweä.) Grtndlicha Erlarmmg dar faMhlwlie■, «■,llwfc»■ and ItallcalMkr■ Sprmeb« durch tteUp Lehrinitta an» bat»8fccd«n Landern — MmmwAmzsmmHmmmaam».— Am■•■ aaiabnata gewmda Ly — Aachtea Farailitclaban. — PtiifMM fruc• —. Anmeldungen jederaeit. [fiOOO Dia Vorsteherin: flara Kar■•■■, -Hat»•^ - enthalt im Oagaaaais an dar» maiatan andere« lfoetrichlabrikatn kaiaaa laakar «ad iat dabar daa ZaekOTkrudu«■ an dar Torgaaehriebanan iatten Flauobnahrug am »atrtgliohaUn. — Von AmtUchar Saite amptohlen. ■••trieb-Fabrik tob Htyniaa Platas. Braadeabarr a. ■. Barlla W., Lataowatraaaa 97. כשר » כשר und anerkannt al» vorzüglich schmeckende und »an nur krrnges nndem Fleische gefertigt« Starret ar», Ealanri» u. lvaaesargeT FeÜlwwrO» ff. 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Zam Sobakriptionapcau _1 Bark die Liauraag BBT* Naob dam Eraobaman dar 1 Lief, tritt dar «rbäbta Praia ron IIS pro Lief. ein. {610 H. Es ist nicht unser« Schuld,! mehrere Abonnenten die letzten l letischm Beilage» nicht erhalte» h dieselben wer den—wie wir« bekannt gemacht — weder sicht nach vor Einsen' Abonnements {resp. der versandt. Bon dieser gehe» wir — nach den, Ersahrungeu — nicht ab. v. in tÄ. u. a. B. bt Abonnenten der billigeren gaben (ahne Luteraturblach — wie wir ebenfalls schon kmch j geben — keine» Anspruch > aamil. Beilage. — Unent, Nachlieferung de« Iüd. 1 blatte«- habe» wir tu! nicht verspr»' .V" 1 diesem; ach««——, (OffSSäi Dr.M.»aHm«r;>aosttbmH I: BeadtzchHuhullrüHerDlLMaifH, < w»tht«e»MeeI KI4 des i WHOe» Mm Nr., »sche»»stz«k»s««sr pet-M». Di« ■Hf »ird «rf «ub AckTslWPH. Die 'i׳: ז!,