Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 42/43 (17.10.1891)
- Date
- 1891-10-17
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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eine allgemeine Zeitung des Andenthnm«. __1 uMitau m eint ■sa״ et tot l(4ur4>taP.M Jiailll••- I at I *“ *. taMiiltt*l ■•II •tt•*4. 4ltk tät MIHItar NI es« •aStaunc Mtaetanm anl m6a*lr HiridHlil. tt litt«• 1 a>Nn1: M ■Uit. ■■4 tat ■■•!■Bit: ■K. ""-׳r.'tkÄV' «>*: * Sk _. Mtt: M Itt *f». Mm M Vf. &tta»«yybtn von Rabbiner Ir. W. fUt^wer in Magdeburg. |lt »ahrhelt. »echt 111!title■! » r»» י Mt Mt.3»ratlttlf4< ■•4<>f*Tl1r M ftr k1l,3a1H4cSttt<tatBt.0Utt* Mt ■miMlni |n4Hk Mtt Mtt» ■■» M Wf. K11I ttwtki Mr4 Mt (nui• *CTtMtf»1K« Mtt—MD an ItlMI nfkilMt S4a4 >u4t — kittet ftaptaaMni n: VI• «■■MPtat» Heß WDtzNHOl»DE> Ssftfltt. »mtz«t»r Milllt »rtfftl: Menschliche« Siefen. Eine Festbeleuchtung. II. Bo» Bern Hary K«nia«berger.—Die Pflege de« ״jüdischen j VeMnßtsein«". tU» 9• Herz bei g-Beombtrg. Beeitstte »■» <T•miltileiin 1 Deutschland: Magdeburg. . Berlin. Halle. Nachen Eleve. kanten kante». Ulm. Frankfvet a. M. «affel. - vesteeeeich.Ungaen: Wien. — Frankreich: Pari». Pari«. Holland: Amsterdam. OtralftMt mV intlt »McheichteVr Magdeburg Berlin. Berlin. Berlin. Alzey, virkenseld. Wien. Wien. S«. Ballen. Pari«. London. Rotterdam. Odessa. — Inserate. BeUaner Hatte nie Urtikal r Zur russischen Judenfraoe. — Die AuBpeisungen an« btnsiland. Von Lehrer I. Speyer in Eydtkuhnen. (Schluh.) Bertthte ral Uorreshanlanien: Deutschland: Magdeburg. Düfieldors. Frankreich: Pari«. — Amerika: Rew-Pork. Tran«vaal. Garmifetzta «■chatchte». — Sefmte. — Wriefeaslen. >«0HaM«e OMfleaaa«a*c nntrrsa«t. -M» Wochen- 1881 TlMtei. 6669. Hakender. GaNaaveal . . 17 16 . Saeeath 1. Tag (5,88) «»■■lafl . . . 18 16 n S. ״ »•■tan . . . 19 17 ■w n b. ״ Dienlta, . . . 30 18 g n ^־ » MtttwOch. . . 21 19 ״ 11 3■ Laanerfta« . . 93 90 •י -e ״ 2 . - - ••»״9 38 31 o Hoaohana rabb« 7.Tag^ Baanadenv 34 22 Ktkalii Aaana. (6,3*) Crnnta« . . . 96 33 Simehaa Thora. M»uto« . . . 36 94 Sinftag . . . 97 26 MittWOch. . . 98 36 «-»schliche» «irke». - V Eine Seslbetrachtung. > von Bernhard Abni-gtberger. Ls ist bezeichnend, daß gerade für die Wallfahrtsfeste -'v jene echte aUffntfaffenbe Festesfreude angeregt wird. Nenn J-rael« mannbare Sühne mit Weib und Kind hinaus- , zogen, da» Fest de« Herrn zu begehen, wenn sich die dicht- ^, gedrängten Schaaren zu Opfer und Gebet im GotteStempel versammelten, mußte unwillkürlich in Jedem da« erwärmende;' Gefühl innigster Zusammengehörigkeit und da« Bewußtsein § gegenseitiger Fürsorge aufsteigen.- und wenn in den übrigen X Sagen be* Jahre« den einzelnen Israeliten unüberwindliche Mühen und Kiüupst de« Leben« niederdrückten und sich einsam dünken ließen, so brachte ihm die Nähe aller seiner Brüder :in den heiligen Hallen Erleichterung und Freiheit von Gorgen nnd trüben Gedanken. Da« fürwahr ist eS auch, was die : Weisen als ein« der zehn Wunder preisen, deren Zeugen unsere Ahnen i« Tempel gewesen. ״Mao stand beengt und ' bückte sich — zu Gotte« Preis, der solche Gefühle durch sein Gebot geweckt — in Ruhe nnd Bequemlichkeit.' (Sboch 5,7.) feiner Anordnug die Empfehlung einer allgemeinen Feste«» freude unterbleibt. Und wenn wir nach dem Inhalte de« GotteSworteS forschen, wenn wir un« fragen, wie wir in Wirklichkeit un« und unsere Mitmenschen zur Freude anregen, so giebt un« ein Midraschwort ausreichende Antwort, welche« besagt, daß wahre Freude nur da herrscht, wo durch ein FriedenSopstr der Mensch seinem Schöpfer für geistige- und körperliche« Wohlbefinden dankt. (Mfri z. St.) So laßt un« dann mit Ernst und Eifer darnach streben, ewigem Frieden auf Erd« eine Stätte zu bereiten, laßt uns GotteSwort voll und ganz erfüllen, daS un« gebietet: ״Und Du sollst Dich freuen — vor dem Ewigen, Deinem Gotte — an Deinem Feste, Du, Dein Sohn und Deine Tochter, Dein Knecht und Deine Magd, der Fremdling, die Waise mW die Wittwe, die — in Deiner Mitte — in Deinen Thoren weilen!' Wenn der weise Hillel un« att unsere« Leben« Devise zürnst: ״Wenn ich nicht für mich wirke, wer thut'»?', so weckt er un« zur sorgenvollsten Entwickelung unsere« eigenen Ich'«, die sich wie jede Ausbildung unserer Fähigkeiten, zwiefach gestaltet. Dadurch daß wir einen MikroSkoSmoS im MakroSkoSmo«, eine Leine Nelt in der großen find, werden wir darüber belehrt, daß «S zunächst unsere Pflicht ist, uns selbst so zu bilden, daß wir bei tiefgehender Selbst- »erkmntniß zu der Ueberzengung gelangen, die un« verlichenW FüMknten m tzibD. Am Pafsahseste aber sollte die Erinnerung an die ewig the Befreiung au« ägyptischem Sklaveujoche im der FesteSseier stchtn, sollte de» «mächtigen allein testiert sein, nnd darum uchd baß bei iiitTckbotk 4Kfiaeai flMIkM^M■ rP' U" Gch bas hehre Entfaltung gebracht , nM errstegen, ehelich ■*i 1