Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 30 (23.7.1891)
- Date
- 1891-07-23
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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eine allgemeine Zeitung des Kndenthnms. WKknaNch estchrtat jt «tat ■aa ■ n »n »Wach»» fÄiltr. krt nt-MIII»»• «M* Nt *dt MlHa M cif* ■attaumi •/•aMaaMaar« dwIMiik «ttttrilUrt. n klmltt {Mrakaa«: |M<<t4 U •utf, •Ml kaa latlaakc: 11 kl llat JllltttatBtklaiP) Mrt: M kn •ft: O »DU» « «N*. MnMlIlkrllch. Wr «n,a«»a. Mm ft» Ws. Qcmftgfgctai von ftar•••*• Nr ktr.3lr«cltttf4« ■k*taf«rUt* •a Nr aMk.zftktschrUtttrratar-Ola««' Rabbiner Ir. M. Aay«er in Magdeburg. L V^2^Lrr.''ÄaLL kn— ft« Naftrach mMftt — kirret ■KrktttMM• •kn— f maa srlkft aasMaftM fit Mehrheit, Aecht •■ft JiUkt■! rassz Itt. | •rl ntrkntMaaiea RiMt tlltllkt VrtfFcl: Dir Reform btt hebräischen Sprach-Unte reicht«. II. Von g. Heribera-Vromberg. — Dründliche Widerlegung de« ,Anttse«tte»»Katechi«mu«'. (Fortsetzung) Wortethte »nd IlmifkMktllf•: Deutschland: Magdeburg. Maadebarg. Berlin. Swinemünd«. Lätze». Meiningen. Stuttgart. Grotzvritannien: London. Rumänien: Bukarest. Bukarest, ivermlscht« neuest« N«Reichte»: Magdeburg. Leipzig. Dresden Nürnberg. AÜstrin Helfen. Stuttgart. BelsorL Straßburg. iklsatz.Lothringen. Krakau, hernowitz. vrüfiel. Amsterdam. Part«. Pari». Part«. Lille. Rom. Floren». London. London. London. London. Nein-Port. Alexandrien. Salontchi. Jerusalem, atueinnati. Australien. — Inserate — Beirfrosten. Nnchdrntk ftoststän»«» Quellennntzade »nterfagt. Woche»- hü. 1991 Tarnt. 6661. Kalender. Donnerst», . . SS 17 Futti( (8,64). Freit«, . . . S4 18 Sonnabend. . 86 19 oroo (8,52) Perak VL Sonn»,. . . SS 20 «onta, . . . 27 21 Dienst«, . . . 28 22 «itttooch. . . 29 83 Donnerst«, . . 80 84 Me Mrfarm des hebräische» Sprach-Zlnterrichts. von I. Herzberg-Vromberg. II. Und wie mit der Bibel, so verhält es sich mit dem Gebetbuche. Fremd ist unserer Jugend zum größten Theile sei» Inhalt. Sie kann und mag nicht beten, weil sie nicht die erforderliche Zeit dazu zu haben vorgiebt, und Weil sie den Gebetiuholt nicht versteht. Die Berttautheit mit dem Gebetbuch ist nirgends mehr anzutreffen, da solch« nur durch oft wiederholtes Thun erreicht wird. Dies« ehe- »als vorhanden« Vertrautheit mit dem Inhalte des Bebet» bucheS wird so recht gekennzeichnet durch die alte jüdischdeutsch« Redensart: »Er ist darin zu Hause wie in Meme's T'fillo (Mutter» Gebetbuch).' Den Grbetiuhalt in seinem ganzen Umfange unserer Jugend zu vermitteln, dazu reicht Wiederum die zur Verfügung stehende Zeit nicht au».*) Au« dem oben Dargelegten erhellt zur Genüge, daß der Bibeluntnrricht in dem Umfang«, wie er in der Gegen- »art in unserer ReligionSschnle gehandhabt wird, keineswegs geeignet ist, «nS an da» erstrebenswert he Ziel zu führen. Senn wir zu der Lrkenntniß gelangt sind, daß wir unsere kostbare Zeit zwecklosem Thun opfern, so werde» wir uns entschließen müssen, den. Bibelunterricht auf ein geringeres Maaß zu beschränken. Wir wollen chn keineswegs ganz aus der Schul« verbannen, auch der hebr. Sprachunterricht soll in seinem ganzen bisherige» Umfang Berücksichtigung finden, aber Letzterer foH sich nicht fast ausschließlich auf Erster«» gründen. Dem Hauptziele soll nicht mehr auf dem Wege de» Bibelunterricht« zugestrebt werden, sondern das »)Diesemklebelstande hilft nufer«Doüll»kaaara(Surf.LundII.) «b. (Red.) Gebetbuch muß mehr in den Vordergrund treten. Die bisher nutz- und zwecklos für den Bibelunterricht verwandte Zeit muß de» Unterricht in der Senntniß de» Gebetbuches gewidmet werden. TS muß entschieden mit der alten Bewohnheit gebrochen werden, den ersten Bibelunterricht mit dem ersten Vers« des ersten Kapitels des ersten Buches Moses zu beginnen. E» müflen überhaupt die geschichtliche» Abschnitte in den Hintergrund treten, und eS darf in erster Reihe nur d a S Berücksichtigung finden, wa» direkt in religiös-sittlicher Hinsicht einen wirklichen, greifbaren Nutze« darbietet. Wozu auch d aS noch auf beschwerlichem Umwege au» der hebräischen Urquelle schöpfen wollen, was durch die .Biblische Beschichte' in der Muttersprache längst auf leichterem Weg« bereits gewonnen ist. Traktirrn doch oft unser, Knaben ein Kapitel au» der Sündfluthgefchichte, die ihnen bereit» vor etwa zwei Jahren zur Kenutniß und zum Berständniß auf dem Wege deS biblischen Geschichtsunterricht« gebracht worden isheinigeWochen lang.Der h«br.Sprachu»terricht muß aufhören Selbstzweck zu sein.*) Nur solche Bibelabschnitte dürfen in de» Kreis de» UnterrichtSpensumS ausgenommen werden, die direkt als Belege für die Glaubens- und Sittenlehren die»en können.**) Wer wollte z. B. die Behandlung eine» Kapitel-, wie da» 19. de» HL Buche« Mose« (קדושים » eine« ist, nicht als zweckdienlich bezeichnen? ,Derartiger Bibelabschnitte sind noch mehrere Vorhand«». Ein solche» Kapitel, »ach den verschiedensten Richtungen hin ersaßt, wiegt wahrlich mindestens ein Dutzend anderer Kapitel geschichtlichen Inhaltauf. Hier •) Nvch da« ist in unserer Taflll* kaaarm »»«reichend berück, sichti-L l«»d.) **) Anätoahl erschein» an« dach allzu beschränkt. (Red,) ^«och de« ttrcheve : volkständig