Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 29 (16.7.1891)
- Date
- 1891-07-16
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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eine aügemeine Zeitung des Audenthnms. WIStatltch trichtm H ■tu •ra et kn tntk fit •Mt MkfpÜMUt kt* cSt* •attatm ». Bwtt*rbln«e1 dnlMark UcttrljBM. klrectet g«aMa|: |IMi4 U flUtt, »M kta NakkUAtzt 1» 1> «L »tr Jm « chtaßchalff ■a A|illl««tl»r tat Jtt ttt«t*tkl*tr) WMt: kri kn »,»5 » WtMk M Wf«. MetMt«kH«4. Mt »»UW,. bftri 95 tf. £tre»«,^t6t» Do« Rabbiner Br. M. Htaymer in Magdeburg. fit Mktzrtzelt, flecht 11» frUtfi! >■ r•» •»• lit ktt.*)lr«tllt<'Af »• <k e» I* tt11* ■k Nt k««.3akH<t»8t1t»r«t«r.Slttt• Mt tkq>Mlnt Beiu^lt Mn »ne» km M Vf. ftnk raratket Mn« Me «»«•mni. «mktrlMe^ «kn—fafl* ■»■ MH •»fKiMt »Rfkra« Mk — kittet tt»Mlt»kt» ««: tu tu in« Htm MUMM« te! Sri HhknU<»Mt» •«kalt > s fc 111 Ckittatf WrtiFcl: Die Reform des hebritschen Sprach-Unterrichti. BonJ.Herzberz-Bromberg. — Ueber dieJudensragcin Rußland. — Gründliche Widerlegung de« .Lotisemilen-Latechitmu««'. (Forts) Bericht« «V» fferr«fP*N»«n|ra! Deutschland: Magdeburg. Betttn. Berlin. Berlin. (Schluß.) Älogau. Straßburg t. L, Katserilauter». Oeßerreich-llngar»: Preßburg. lßcht» ms» «ruestr Machrichtev r Magdeburg. Magdeburg, rll«. Breilau. tönigtberg. Löiliu. Würzburg. Lu» Leipzig. Pilsen. Lu« Valitie». Bene big. Petersburg. Petersburg, vurg. Petersburg. Ldrffa. ikonstanlinopel. — Zrrferat» — i -WtF *achdntL •»st MIMaMfff Cartaimi«•( «ttrrf»»- IM«־ j JalL i 1891 1 Tiaau. 5661. i ן Aalender. Dmraerfta, . . 16! 10 Fntla, . . . 17 11 CmuMirat . . 18 12 8,2) חקת בלק) p«״* v. Crnau,. . . 19 18 Mot», . . . 20 14 Xtraft«, . . . 21 15 | MtttWMtz. . . 22 1V | Dramerst», . . 28 . 17 | Fasttag (8£4t._ '* gleftr« des -e-räischr» Sprach-Fluteniöfts Ban I. Herzberg-Bromberg. -7 Die trefflichen Ausführungen de- Herrn Seminar- ( Direktors Dr. K r o n e r - Hannover in Nr. 18 dieser Zeit- * schrift über .den Unterricht im Hebräischen" haben gewiß die lebhafteste Zustimmung aller derjenigen gesunden, die noch ein warmes Jntereffe für die heiligsten Institutionen unserer rrkigeösen Gemeinschaft hegen. Wer wollte auch di« hohe J. Bedeutung verkennen, welche die hebräische Sprache sowohl für unser BolkS-, als auch sür unser Glaubensleben nach den verschiedensten Richtungen hin hat. Wer wollte noch daran zweifeln, daß die Pflege jener Sprache ein integrirender Theil de» Religionsunterrichts unserer Jugend wie bisher, ,so auch fernerhin sein muß. I Und dennoch dürfen wir unS nicht verhehlen, daß wir ״ «NS den Forderungen der Gegenwart, die gebieterisch und ' mit voller Berechtigung an un» herantreten, nicht ganz verschließen können. Luch die Religionsschule der Gegenwart , kann nicht «ehr da zurückbleiben, wo überall dahin gewirtt -Wird, ,die Jugend von dem Joche allzuvieler Lernarbeit 'zu entlasten. Diese« Streben darf jedoch nimmermehr die ,׳,heilige Sprache" zum Opfer fallen, ohne welche unsere ÄLeligionSschule daS ihr gesteckte'Ziel nimmermehr erreichen Mnn. Dieses Ziel darf nimmermehr verkürzt werden, wohl «aber fft eS möglich, den Weg zu diesem Ziel um ein Be- -deutendes abzukürzen, damit der Schul« manche zwecklos« Ipbeit» bei welcher weder Seist noch Herz Gewinn davon [t, erspart würde. DaS eigentliche Ziel unserer ReligionSschule ist kein volles die Kenntniß und da» Verständnis >Äer vornehmsten Quellen unser A’■ Refitzio! der Bibel und deS Gebetbuches, zu vermitteln.'' Abe nicht allein mit dem Inhalte dieser heiligen Bücher will sie ihre Zöglinge vertraut machen, nein, auch die Ursprache, in der diese Glaubensschriften reden, die hebräische Sprache will sie ihren Schülern zum Verständniß bringen, auf daß sie befähigt werden» auf Grund der im Laufe de» Unterricht» erworbenen Sprachkenntnisse die Bibel selbstständig lesen und erfaffen zu können. Die Vermittelung de» Bibelinhaltes erfolgt durch den eigentlichen ,biblischen Geschichtsunterricht". Die Lösung dieser Aufgabe bietet insofern keine Schwierigkeiten, weder für den Schüler, noch für den Lehrer, als für diesen Zweck besonders bearbeitttt Lehr- und Lernmittel in der Mutterspräche al» HülfSmittel zu Gebote stehen. Eben weil bei diesem Theile de» Religionsunterricht» fast ausschließlich die Muttersprache zur Anwendung gelaugt, wird er sür Lehrer und Schüler leicht; die erzielten Resultate werden stttS befriedigen, und Lust und Freudigkeit giebt sich allerorttn kund Ganz anderaber gestaltet sich da» Berhältniß bei der Lösung de» anderen Theile» de» Religionsunterrichte». An di« Sttlle der Lust und Freudigkeit, de» Eifer» und der Lernbegierde sehen wir plötzlich Unlust, Langeweile, Ermüdung und all jene Feinde eine» gedeihlichen Unttrricht» hervortrettn. Warum diese»? Die Gründe für diese Erscheinung sind nicht schwer zu finden. DaS Kind fragt sich und wird auch in seiner Umgebung außerhalb der Schul« vielfach zu dieser Frage angeregt: ,Wozu soll da» zwecklose Mühen» da» mich doch nicht an da» eigentliche Ziel fühtt? Und wahrlich» wir müffen eS zugestehen, man hat vollkommene ta!u, diese Frage aufzuwerfen. Stelle» wir