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Israelitische Wochenschrift · 1891-06-26 · 26 (26.6.1891) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
22 (1891)
Issue
26 (26.6.1891)
Date
1891-06-26
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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:» aüyemeine Zeitung des Indeuthnm». Ä<??iST Jt»m\ 1• »i a! M^tHaaa« ■ »I Htsfea__ Carle itstefjUc(.! tUctl* U fnet. r»tz» w. «Stift I: Zu Lhien 3*ntatr•, bei II ■ -1 -ernnegegebe» dm Rabbiner •r. M. Htaymer in Magdeburg. bar•*•*• Me M«.S*tt(litH4e ••*««(*tiir aa «er icl,9tklf»ciltteeatae-ilatt* Me WnMeilm HSäeUe Mcc (ccm tun a» OT. im» emactcr kn» Me Unaeneea» ■meMtfean »bei—Ul au» feO* easMabaU Aapeach aeaM — bieee» eUPUeUea aa: fit Meßtßtit, stecht ■ab ftitkea! WM «a»e»Hla* »ar ..|«»ae«lt. »achaa- «*•Hl" he WiMibaa,. •H fMeawjilaaira Um»«». _ gellineki, bei viebziajäbriaen. — Bericht über Me Berfamaiiung bei Rabbinerverbandei für Me Pro- •tauen Ofiprenßea, Westpreußea unb Pommern. — Gründliche Suetlegung bei ,Anlisemtaen-eatechiimui'. (Korisetzung.) Siebt* »t «•rwtb•■»*«««• Deutschland: Magdeburg. Magdeburg. Berlin. Berit» Berlin. Berlin. Leipzig, veli. An, Württemberg. Oesterreich - U »garn: »ui Ungar». Rußland: Peteridurg. »*Mischte and »ntfi «achrichteMr Magdeburg. Berlin. Berlin. Insterburg Eydttuhnen. Beuche». Mainz. Luxemburg. Wien. Pünstirchen. Parii. London. Odessa. Lille. Peieriburg. Palästina. Nachten<k •b» MWiMit Onellrnangate nntrrfagt. «■ M-ch«»- laat. 1891. Bvu. 5651. Daaurrfta, . . 25 19 | Anita, . . . 2« ן 9° . . 27 91 ' Eaaata,. . . 28 32 j Mama, . . . 2S 23 1 I tenfta, . . . so 24! Mittmoch. . . lallt 25 | Daaarrsta, . . 2 2» Achtender. 28) p«r*k il,«) בהעלתך W Ako«»rme«1» - Giuiad««g. Mit tzieser Pr. schNtht das )»eit« cyuartal ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten, die »O»»e«r»tAnGe«««er«uauf das »ritte letckl (insonders »ei »er Post) thunlichst zu ileURitzeu, da sonst die Zustellung der »atßße« nicht erfolgt, und Uchchttefer»»g durch die tin bei der sich sehr ft«WerR»e« Aotzl Ah»»»e»tea— denn die versuchsweise eine jüd. Zeitung abonnirt hatten, kehre» olle i*»er z» «»4 H»rAtk — ttotz der stark ver- ׳hrten Auflage nicht garanttrt werden kann. Die Grpeditlo«. Ehre« Aelli«ek'4, d<4 Stehzigjiihrige». Der Lorbeerkranz, den jüngst Herr vr. keimdörfer , ״CtttetatatMatt" (Nr. 25) ju Ehren 3eütnef» gewunden scheint mir noch nicht reich und voll genug, tasten wir die vergleich« de» tebenden mit den Eodten; '4<n dem Ruhme so mancher, die einstmal» di« jüd. ziert haben und deren Mund jetzt. für immer lickt einmal zum vorthell gereichen. Bet Weitem )Meisten Predigtsammlungen dienen dem Zwecke als ErbScher für die große Menge oder sie find Rrücken» denen sich diejenigen «etterhelfen, die predigen solle«, steine predigt abfasten können, lva» ein Prediger, Beruf versteht, mit der Mehrzahl dieser Bücher soll, ist nicht abzvsehen. aber ist ein Prediger, von dem auch die 'Md ־' Leistung ähnlichen Schatz -er Homiletik spenden wird, aber der dünn« Band predigten, der vor Jahrzehnten von Ioül edirt worden ist, zeigt die Vorzüge der IoSl'schen Beredtsamkeit noch nicht in ihrer vollen Entfaltung und die vielen patriotischen Gelegenheitsreden, die er als Broschüren veröffentlich» hat, geben nur eine schwache Vorstellung seine» Rönnen» und erheben sich nicht wesentlich über da» allge meine Niveau. Iellinek's Größe besteht darin, daß er seine Reden gesättigt hat mit echt jüdischem Gehalt und daß sie nichtsdestoweniger ein durch«»» moderne» Gepräge haben. Die jüdischen Prediger der allen Schule haben sehr häufig so gesprochen, daß ihr« Reden mtt geringen Aenderungen auch auf einer nichtjüdischen Ranzel gehalten werden könnten, da» ist bei Iellinek völlig ausgeschoffen, seine Reden find durchaus jüdisch, und dennoch geistesverwandt dem Erhabensten und Idealsten, was wir der Bildung der Jett verdanken. Die werden ihm nicht gerecht, die ihn wie Herr Leimdörfer einen »modernen Agaüttten' nennen. Der Midrasch enthüll perlen, aber wie viel Schlamm, enthüll Goldkörner, aber wie viel Schlacken. Der Midrasch bietet Sentenzen, Gedankensplitter, frappante Gietchniffe, aber wenig zusannnenhängend« Vorträge. ,Bei Iellinek finden wir nicht eine Reih« lose aneinandergefügter Bemerkungen, sondern klar disponirte, auf «inen Grundgedanken gestellt« Reden» wie oft merkt man e» mancher jüdischen predigt, die mtt guten Midraschim gefüllt ist, an, daß 4 tost pnx der oder jener Midrasch hineinkommen mußte. Der Autor hat seine Lesefrücht« aa» der talmudischen Lttteratur und die müssen dann, ob fi» rein paffen oder nicht, hinein; dadurch bilden dies« Reden eine so nnerefuickttzh« Lektüre, Me Fehler des alten Maggtd find' konservbch aber die QtnSg» sind aasgeschied«, und da» deutsche Gewand, da» dttse Leden - dee^Lprache Göthe'» so Hel Aehnltchkett

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