Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 25 (18.6.1891)
- Date
- 1891-06-18
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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ein« allgemeine Zeitung des Kndenthnms. Henmsgegebe■ v»n Rabbiner stp. M. Hlnhmer in Magdeburg. FI» Wetzttzett, stecht fricfer■! •--1» tiriMt• me Mt M .SIkn41IU111111r<tU1 r* Mt Mm*1llnt Bctüicltc mr tat» l<n M D». Int cmimtaT dir» M> UMMtni. •dtMUmri •Wt—Hfl «an fcfk, nlMN ■*ftata Mich» — kittet ttoW^kt» ta: fl» GtPtaMa■ kWjJWUltt. יו■»■• Ich»»' ta «Mchtatata, Bei «eketh»lN»ke» »■ta«. ■Miatll« iitaitat je etac ta■ r« tat •■1»1וו1וו4*י^» nfatalH••' fl•* t *" «. takjlltt• »■ t kl •tt•“. Pkch» «t tat M•^«»**״,et ״»■»»*»>»» *.tatataaknm'ra «Ml Muk Merttnuä. M• kittetet Satan•■«: t**nta ta Wtati, ■ta WwUeuak»:ו•»!. ■ « •»L»teie'«»tkletP> Ha: tat tat lat: ft •*«* ■S Bf«. •!«ttRlatttta. ־*־־— ־־ MMftftvr. »mdalt: 9Mt**tae «rttfet: Goldene Worte eine* Bisch« (s. — .Bereinigte Christen' in Wien. — Wo» thut de« deutschen Reiche noch? Bon Dr. Otto Henne am Rhyn. (Schluß.) — Der hebräische , Unterricht. ScrUftt* ■aft g»t»i(ta»ta«|e«> Deutschland: Berlin. Berlin Leipzig. Aus Oppeln. Stettin. Gießen. Münster. Schweiz: St. Galle». Dänemark: Copenhagen Rußland: Liebau. «n» Moskau. Odeffa. Betlrffftte »Uft intb ftlftriftte« t Berlin. Berlin. Darnowitz. Oppeln. Hamburg. Paris. Parts. Paris London Konftantinopel. ftorsu. Korfu. Kiew. Odeffa. Petersburg. — Iasernte »*Rftäudtch» Qu«N«uaa»ufte »ntrrstt«t. Mschen-! "״**• -stteu-er. _| 1881 6651, _ Douuersta, . . 18 12 j Art ließ . . . IS 13 Seuueden» . . 80 . 14 Rvr (»,23) Perek I. Seuute, . . 21 16 Meute, . . . 2a ltf Dieuft«, . . . 23 17 Mittwoch. . . 34 18 Deuuerft», . . 2» 1» 1 Ako»«rmr«t* - Diese Nr. ist die »srtchte de« -wetten Quartals, und bringen wir unseren gesch. Lesern die recht« Zeitige Ernenernng ihre» «tsnne«ent» auf das drttte Qnartäl hindurch in freundliche Erinnerung._ Die «*»edttisn. Gslvene Werte eine» Vtschsf». Der Bischof ber-refärmirten Rirrhe von Aomorn, Gabriel Pap, hak an die Bevölkerung dieser Stadt einen Aufruf zur Leranstaltung von Sammlungen für die au» Rußland vertriebenen Juden erlassen, welcher nach Ton und Inhalt gerechtes Aufsehen erregt. Der Bischof schreibt u. A.: »Die jüdisch«, sowie die christlich« Religion lehren, daß wir Rinder «ine» Vater», die Rinder und Geschöpfe Gotte» und mithin Brüder, Gleich«, sind. Brüder find aber ein. ander Liebe schuldig, und wer da haßt, statt zu lieben, wer da» verderberben derjenigen anstrebt, dem er brüderliche Lieb« schuldet, der drückt der eigenen Stirn da» schmachvoll« Rainszeichen auf, der kann kein guter Jude, kein guter Christ fein, denn er tritt die Hauptlehren der Gebot« beider, auf göttlicher Offenbarung beruhenden Religion«? mit Füßen. Dies« Lehren und Gebote treten jene mit Füßen, die in unserer Zeit, welch« da» Jahrhundert der AufklLung genannt wird, di« Judenverfolgungen in Rupand inscenirt, in'« Werk gesetzt haben und mit wilder Atrocität, di« ihr« menschlich« Verworfenheit beweist, die verfiel-«■- der Juden fortsetzen. E» ist, als wären' die finsteren Geister de» Mittelalter» an» dem Grabe empocgestiegen, in dem wir sie für immer begrab« wähnten. hunderttausend« «erden d«HHiftüfftty jw*tf fr nicht 1>* einem ■nt fern• »— gemeiusamen Vater, beten, der nicht auf den Rüu» achtet, sondern auf da» Herz und die Seel«, der die edlen Ge. fühle und die Bereitwilligkett, Gute» zu thun, belohnt, und der es nicht den sterblichen Menschen anheimgegeben, sondern es fich vorbehatten l-at, über die Empfindungen der Herzen und di« Gedanken der Seel« zu richten. Das menschliche Gefühl bäumt fich auf beim Lesen jener Leiden, Quoten und grausamen Verfolgungen, welche di« Juden Rußland, ihres Glaubens wegen erdulden müffen. Al» Mensch denke ich schmerzerfüllten Herzens an da» Elend, in welche» di« russischen Juden durch die herzlos« Grausamkett ihrer Brüder, ihr« eigenen Landsleute gestürzt wurden; als Ehrist fühl« ich die Schamröthe bei dem Gedanken in'» Antlitz steigen, daß Leute, die fich LhristenHnennen, ein so Unmensch» licht», gegen da» die Lieb« gebietend« Grundgesetz des Lhristenthums verstoßender Verfahren gegen die Bekenner jener Religion befolgen, in deren Schooß die Wieg« de» «Lhristenthum» stand, und welch« auch wir, als aus Gotte» Offenbarung beruhend, anerkennen müffen, bqüglich welcher auch Jesus, unser Herr, erklärt hat, er komme nicht, ihr« Gesetz« adzuschaffep, sondern dieselben zu erfüllen." Der Bischof ladet dann in feinem Schreibeu die Bürger der Stadt ein, für di« ohue Berschulden heimathlosen ins« fischen Juden Gelder zu sammeln. ״Vereinigte Lhriften" in Wien. Seit dem Ausbruch der Lutisemiteupest i» Deutschland und Oesterreich Hot der Schreiber dieser Zeiten das uuerquickliche Amt SbernOmmeu, den gefallen« Aühwru dieser unseligen Genossenschaft tut dieser Stelle Leichensteiu« zu setzen. Einen nach dem Anderen hat die NrmefiS rrettt, ven StSckrr wie denJstoctzy. de» Grstnfel d wie den Bergan»