Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 23 (4.6.1891)
- Date
- 1891-06-04
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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r eine allgemeine Zeitung des Indenthums. ■MtatM crt«rt»1 1« aK׳Rn > er *n M ■ a<11• »I1H•1‘ l M Jltltni ■tt Ultr. MUkiätMlilbt tdünMImn ■.SMHntttaa1 £mlk£a*k Mertel MlrrL M» klrcctrt Arche»»»»,: |IMU U •Utf. Mt Mm ■ atftakt: 1» kl •»»* ,in «•»:» «t ttratatklatr) MM: M kn De». MnMMtdit. MM SS «f. Hertmsgegebe» von Rabbiner De. $ff. Aah«er in Magdeburg. fit Wahrheit, Dicht ■11 /riete■! •■t kit.9,r,<lt 1H(t (■•*<»(<*ritt* •tu Hh• k1l,3lkl(ttlltlu1t>1<(Ut1* Mt MnaHkaucae •mt|tHt Mn Mn *mm M Vf. lat tatatkn Matt Mt Dur•»»»- •ptMttMMi •kn —fa■» MT» stlkft •aflM*fi »mIPrach W,cht — kerttt tlnPchtakt• •» »et HMeMth•!»»■«» Nekell, l«kt>t: c Berti» ttr. Lehrer 11t Schlesien unb Posen. Protokoll der Llll. ordentlichen Generalversammlung am 17. und IS. Mai 1881 in Bretlan. — Gründliche Widerlegung det Antisemiten-lka» - -- atrckismu«. (Fortsetzung) Bericht« «»» Qm1fl>1M»|t■ > Deutschland: Magdeburg. Aus Pommern. Wien. Aus Kurhefsen. Magdeburg Berlin. Elbing. . Oesterreich.Ungarn: Vien. . Rußland: Petersburg. Bermtichi« »»» »e«»K« Machrtchte»: Berlin. Berlin, «erlin. Berlin. Halberstadt. Kiniasberg. Bromberg. Provinz Posen. Essen. Stuttgart. Pilsen. Kolonie». Bayonne. London. London. London. London. Athen. Moskau. Petersburg. Koustanttnopel. »nchdrmk o»»r »Mlsttndtm OneKamngndr «arrstlgr. Mscheu- JuL 1891 U'״• 5661 Aakm»er. Donnerstag. . 4 27 tMI »2 Freitag . . . & 28 48 Sonnoden» . . 6 29 במדבר (!Mur«* 11. 44 (*niMMitontaaMan••) Sonntag. . . 7 1 &ö«ehChodM0h8!wM« 4V «antttg . . . 8 2 44 l DienDng. . . 9 3 1 «7 M ittmoch. . . 10 4 48, Donnerstag.. . 11 5 1 Erew Sehowawu, 4 5*תS Werei« i»r. Lehrer i» Schlehe» «nd Psse». Grotokoll »«r 1111 ordentlichen Grneroloersommlnng am «,» «koi »»»» i» Vre««». Die XDL Generalversammlung des Vereins israel. Lehrer in Schlesien und Posen wurde Sonntag, den ■17. Mai. Abends 0 Uhr im kleinen Saale der neuen Börse dom Vorsitzende» Herrn Dr. Samuelsohn-BreSlau eröffnet. Gegenwärtig waren nach der Präsenzliste folgende Mitlgüeder: tzl. Herr Adam-Schroda, . 20. Herr Dr. Kn oller-Breslau, das Wort p 2. 3. Bach» Mhslowitz, 21. . Dr. Badt-BreStau. 22. . Ba st - Renstadt, 23. ״ Blumenfeld-Rosenberg, 24. m Dr^B lnmentha l-Ratibor, 25. . Bkß-Bernstadt, 26. » Dr. Brann-Pleß, 27. . Dr. Ehodovski-Oel«, 28. ״ Dr. Cohu-Kattowitz, 29. , Elb o ge»-Schildberg, 80. » DrAreudenthal-Breslau, »1. . Dr. Friedmann-Lndltnttz, » Gltz-Lberglogau, 32. » Dr. Gol dschm idt-Sönigs- 33. Hütte, 34. , Gradenwitz,Breslau, 3b. » Großmann-Schweidnitz, 36. . Ha me l-Winzig, 37. Dr. Kopsstetn-Beuchen, Krolit-Losel, »einsli-Kempen, l-«r«an Löwenthal-GrWanenberg, M nschel-Löwen, Raftauiel-Langendors, Dr. L. Neustadt-Breslau, Dr. Rosen thal-Breslau, Rosenthal-Ratlbor, Tr. Samuelsohn-Breslau, S ch » m p a n i e r-Frankrnstein. Singe rmann- Kosten, Steiner-Gr. Gtrehlitz, T i n t »e r-Bnnzlan, Dranslateu r-Eartsrnhe, Translateur-Lnblinitz, Dr.- Walter-Breslau, Wolf»Gr. «trehlitz -׳7 »erbst-Liffa. ' 38. Außerdem waren 20 Gäste, darunter der Delegirte des sdes D. I. G. B- Herr TH.Oschinsky, anwesend. Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mitglieder «it -warmen Worten. Dr. B adt - BrrSlau benützt die Gelegenheit, das neu senene Buch Kristeller'S »Belegstellen zu den Grundsätzen i-der jüdischen Sittrnlehrr' zum Gebrauche zu empfehlen. Buch sei nid!jt nur für die Schule, sondern auch für Eltern bestimmt, und auch seiner Biüiwdnt hcüber zur »er da» Prinzip nicht der 1b «che Auch . betchr ׳ Daraus nahm Herr Dr. Chodowsky-Oelzu seinem angekündigten Referate über die Behandlung des geschichtlichen Unterrichts in der Religionsschult im Anschluß an solgende Fragen: 1. In welcher Weise ist der Religionsunterricht zu behandeln, daß wir die der jüdische» Religion zu Grund« liegenden Id«n den Kindern klar und eindringlich machen? Welche Pe r.sonen sind im Geschichtsunterricht vorzugsweise zu behandeln, so daß an ihnen der treibend« «eist der jüdischen Geschickte erkannt werde? Welche Schristen sind am geeignetsten zur Auswahl durch den Lehrer und zur Lektüre, um das Streben noch wtllerer Fort» blldung in den Schülern anzuregen- 7* Weuu eS für jeden Lehrer wichtig sei, daß er sich übe^ die Art der Behandlung des Unterrichts klar werde, so mtäfe das gewiß beimRclig ionsuntcrricht der Fall sein, der nivD'M nur den Verstand, sondern auch den Charakter bildet^ die Ahnung einer sittlichen Weltordnung in den Kinde«, erwachsen lassen solle. Gerade aber hier entständen meisten Schwierigkeiten. Der Religionsunterricht werde den Gemeinden und Schulen zum Aschenbrödel hcrabgedrücst»..^ ' er werde als »akultativer Unterricht betrachtet und imr wenig Zeit auf chn verwendet; die meisten Schwierigkeiten aber: mete das Haus, das sich um den Religionsunterricht am wenigsten äkümmere. Die Wechselwirkung zwischen Schule.^ und Haus müffe wieder hergestellt werden. Dazu müsst p auch der Lehrer duich seine eigene Tüchtigkeit beitragen. Uebergehend auf die Beantwortung der erste« Frage entwickeltes der Redner zunüchst die Hauptideen, di« der israelitischen Religion ')tg'M Grunde lltgen, und bezeichnet als solche: den Glauben an Go«, bfa»"׳ Allmacht und Sllgüte, an «in« über alle« Irdische erhabene vors»! in Natur, Geschichte und Sinzelleben; ferner als speetell jüdische Ideen: Einheit Gottes, Unsterblichkeit und Messiasidee. Da» aste» sei an de« " .Unterstufen nur zu b«rühren, in den Oberstuse» anssühriich zu desprechen. Besonder« sei »och zu betonen di« Heiligkeit der gdirtlchen - . Ge» und Verbote, Bedeutung des Enltn» und endlich die hohe Bedeutung 4 de» Gebete«. Die Antwort »ns die erste Frage sei: ג , f Der Lchrer könne das Ziel, die der jüdischen Religio» zu Grunde liegenden Ideen den Kindern Dar: und emdrmg- «ch « mache«, erreichen: 1. durch eine MljDiszipli», ..