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Israelitische Wochenschrift · 1891-01-22 · 4 (22.1.1891) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
22 (1891)
Issue
4 (22.1.1891)
Date
1891-01-22
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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ne allgemeine Zeitung des Iudeuttzums. . tkcheku X «1» Rr«י tr *tt *eafäe»tf. M «!•■1111» 111•וו. m ■t ti •tt•11. fti ult krtfluttt*• »et *Sn »••Baum UnMni'fr drelMtik »ItrrtlWkl- *Irttttr Mqt»»«,: »tztUch 14 Mir«. bM»,«l,»»t I» I «»I- 4 tW<«t«V •fc Jß0+m*xHV utt^aarillmkUM'’ f •»» Jtt t tttttx [llitn Mut: M *n M: ■ W-»« U 1H*. MttMIUdM. H«rao»geg«be> m■ Rabbiner Br. M. Aahmer in Magdeburg. Für *Mtrttit. »echt {titln! lakalt: I» Artikel: Gthrimcr Sanitätsrath Dr Hermann Cobn, gtb. zu Hannover, 28. April 1805, gest. daselbst 10. Januar 1891- — Der deutsche Nabbinerverband II. Antrag MaybaumS auf '׳ Uit-arbtitung einer deutschen Pessachhagada. ßWWVte «ad A»er»sp»n»««he»r Deutschland: Magdeburg. 7 Magdeburg. Berlin. Berlin. Breslau. Hannover. Hamburg. A»s Nheinhesse». Heilbronn. England: London. י U»achte an aeneste Dkachrichtrn: Magdeburg. Magdeburg. Magdeburg. Berlin. Danzig. Posen. Marburg. Güttingen uttgaN. Aus Ungarn. Bukarest. Lodz. Petersburg. Mandalay' Lago. II. O. B. B. 4lew j)ork. Cleveland. — Iaserate Anttzdnul «tzae WUuäavtgt llaetteaaagav« »ntrrsagl. Gehe!««» K»«ttiit»r»ttz Dr. Hirmann Cohn!rt. ,« Hannever 28. «prt, 1805, geft. »alelbst 10. Januar 1891. AS»chen- Douurrsta, . Kreil«, . . Souuabeud. «»««<», . . Maut«, . . Dienst», . . Mittaoch. . Dannerfta, . | Jaiiar. i 1891 M’wtL 6651 22 13 23! 4נ 24 15 25 16 ' 26 17 27 18 28 19 1 29 20 | r«r»»»t, ׳ln Ut.J»r»tIl«lIche>»cht»l«rt»t* mu «Sr »,«.I«stichtSttter»1»r-Pl»t 1* Mt fltisjtlNltnH Mttiijtllt im »ttt» «na «B Vf. ftn» tiuntltT «trch Mt *«»»»»», *ptMttMtn»»» O. Zu. Otub« dBOo» Kudolf Mout, TTaatamt«l11 J« To!lntt »der •Irtet ttn*u tstat n: |lt «tuUMai kur JwmIU. Woche«- schein״ kt Wo,»o»oe, Kalender. (5.14.) 8tb»b. «ekle»». (0U»»i»«do 0 »««».). Geburtstag des Kaiser«. Am Dienstag, 13. Januar, den 4. Schewat, wurde Heime Sanitätsrath Dr. H. Cohn, der langjährige!-Vorsteher der hiesigen Gemeinde, zur letzten Ruhestätte Wenn schon die Ehrenstellung in einer so großen ncfnbe allein einem Manne Bedeutung verleiht und ihn stattlichen Zahl jhervorragender Männer unserer Zeit «llt, so konnte das Ehrengeleite, das der Bahre folgte, tlich szeigen, welch« Verehrung der Verewigte nicht nur seiner Gemeinde genossen hatte, sondern weit, weit über [Jhtiö derselben hinaus. Lin abgeschlossenes Menschenleben, das mit der Ehreneines Alter« von 86 Lebensjahren geschmückt war, ist der Beachtung werth. Ist doch das Leben eine ft, «ine Kunst, und wer so'lang gelebt, in solchen Ehren en ist, rin Arbeiter ersten Ranges, ein Künstler. Ein Kunstwerk bleibt das Leben bei aller Wallung und von oben,' oder richtiger, es wird eS durch diese Li» solche« Leben ist «in lehrreiche« Stück Menschen-!Kulturgeschichte. Darum ist eS Pflicht, nicht nur ^ankbarn, Gemrindemitglied««, sondern noch «ehr s itzeukenden Beobachter«, solch' eine« gekrSutraManoes- .,in EriunrruugSdeulblatt zu weihe«. und tz» so der Im Jahre 1714 war zu Hannover ein Urahn de» Verstorbenen zu ewigen Ruhe gegangen. Er hieß Liepmann Cohen Berens.*) Er war Hoffaktor und genoß so hohe« Vertrauen bei keinem Fürsten Ernst August, daß er ihn zum Boten machte, der den Kurhut vom römischen Kaiser einzuholen hatte Schwager de« berühmten Samson Wertheimcr, genannten Samson-Wien, war er gleich diesem nicht nur sehr reich und hochangesehen, sondern ei« Förderer jüdischer Litteratur, so daß sein Schw iezrrsohn Oppenheim im Stande war, eine Bibliothek zu sammeln, welche eine wahre Schatzkammer der Wissenschaft geworden war. Als dieser treffliche Hoffaktor gestorben war» führten, feine Söhne das vom Vater gegründete große Bankgeschäft weiter. Bon Neidern verleumdet, daß Geschästsst ockuugen bei ihnen eingetreten und Unzulässigkeiten in ihrem <&e* schäfte vvrgekommen seien, wurden sie auf einer Reise in Gleidingen (Kliede) durch HannSversche Gensdarmen festgenommen und in da» HannSversche Sefängniß am Cleverthore gebracht. Selbstverständlich zog diese Störung ihre» Geschäfte» den Fall deffelben nach fich. Es mögen wohl viele Kreise davon betroffen worden sein und der verdacht, den die Verleumder wachgerufen hatten, erhielt neue Nahrung Die Gefangenen wurden nun auf die Folter gelegt, um die ihnep zur Last gelegte« Unthaten einzugestehen. Aber sie gestanden nicht«. Sie gingen später nach Altona. Dortlebte ein Sohn oder Enkel eine« der Gefangenen. Namen« Herz Toh n. ^welcher zwei Sühn« hatte. Lrsm ann und Abraham. H. LiThH. Diese beide» Vrüder arAydeten to —i—:— x ־'׳■— — Berge Somit»! tkxS^lbmtx u. f. m. Pros. Dr- $. Jhrafmaa* «tt« 1m. c.»«. * •-■־'־r*׳

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