Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1890
- Issue
- 37 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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hübschen flfaboüHrt «WWa>. Ihr Moritz litbtefl« mit reinster aufopfernder AemsKu ch und sie thillte diese Arb« »it »ollem juaendlichen Entzücke». Die« Entzücken und idr« Liebesangft. ihr« Furcht vor einer unarwlssen Zukunft, ihr unaudsprechliche« Glück einen so edir« braven jungen Menschen gefunden zu haben und olle ihr« süßen Liebesträumereien vertraut« sie ihrer Freundin Lea und weckte in derseib«» rin Sehnen «ach gleiche» Empfindungen, nach eine« gleichen Glücke. Lorchen wurde auf da» Glück ihrer Freundin eifersüchtig. Wie Pcss« nach Jichrs »it allen Zuckungen der Seele und de» Herzeas gei-t», so drängten all« E»pfindoage» ihrer schönen Tochter nach — L«ebe. Gchon an» den Erzühlungm ihrer Freundin hatte Lorchen für den stolzen edle» durch Geistesreichthom ausgezeichneten älter» Bruder ihre» geliebte» Moritz «ine unbekannle süße Reig' ng erlangt. Bald sollte diese» Sehnsuchtsgefühl in einer mächtigen 8i^Mfla«mc auflodern. ,-z»ets«mng folgt.) Allerlei fftr de« gschmiltswlissch. Mertzältnitz zum Antzenltza«. Ja einem Briese, den Ferdinau» Lassal« an di« jung« ruffisch« Dame, welch« er 1860 kenoe» gelernt und in di« er sich verlieb« hatte, schrieb, in welche« er ihn di« Hindmniff« schildert, welche sie bet einer Berbtndnng mit th» zu überwinden Hütte, heißt e»: ^Verben Vir i» Storch» sei», den zweite» Schlag, welche» ich Jhae» »ersrtzr» werde, ertragen zu kduuen? Saphir, ich bin rin — Jndek Meine Ettern -ab Juden uud aifchon ich i» Herzen eben so wenig ein Jude bi» als Sie «b »dgltcherwdise »ach wentMr, so habe üh dach «et»ru Glaube» dcht abgrschworr», mit ich einen auder» nicht auuehawn «Schl«. Ich kau» Ihne« wähl dt« «erfichernu, ^b«, daich sein Jude «ehr bin, aber ich' kau» Ihne», ahne «ich einer Süge schuldig z» machen» nicht dir »erfichmm, geben, daß ich rin Christ geworben »in. Bri un» kam»» r» gar nicht «che daraus an, ob einer Jude ifi «der nicht, weil bei au» i» Deutschland, so wie in Frankreich uud England, die Juden uur eiue Religionggenrffrnschast au» keine Rmtamlrsl bilden. Bet «US ist »eu Jude, s, wie man firateftant ober Kathatik ifi. Deshalb'fiu» der uu» Alle glnch, besonder» wen» sie, wie ich, durch ihre Taleute sich eine« Ruf erworben habe». S» gibt kliae» Weg, »er «ir nicht chfeu stände, wcuu ich »tl ker gegrnwirtigeu Regiernug portirru woll^. Auder» ist e« aber bet Jhue, in Rußland. Ihre Landsleute. Saplne, werde» Me, de» Epröhling etne» Fürsteugeschlecht» verachte», wen» Sie ei«, Juden Heirathai. emea Mau», welker, wen» die «bstmaomng eia« Berechtig,,g gm Stalz« verleiht, statzer sei, kbumeu, als di« Jhri^u. da er viel St lern Ursprung» ist, al» Ihr« stimmt > lichea Fürste, uu» Adelige aller Jahrh«wvrt« >mb sich der Abstammung om de» erste» iu der Geschichte bekam» ge. wordenen avttifirttu Batte rühme» kau», vefsr» Ursprung bi» eus die alttu fiouige »au Syrien zurücktricht. Ich grstrhe Jhueu, ich k-»«e Ihm» da» Opfer deiageu, Christ z» werden, abscha» die» nach uusrr, Sr'etzeu nicht »Schtg sei, würde; aber ttc'e« würde mich etwa« kästen, Saphte »ad ich will Ihnen «ch sag», warum. Ich lieb« di« Jude, im Allgemeine» mchk. Ich erblicke ,u ihm» um die eulartetru SSHue einer große». aber »eit eulrückte» Lergm^euhcit. Diese Mtinmr habe» in Jahrhmwerle langer Sklavrrei die Eigenschaften der Sklave, aageuommeu «p »«»halb «rächte ich fie sa außermtemllch. Unter mein«, Franlba, mW im dem Zirkel, welcher muh l,icr umgiebt. ist kaa» ei» ewziMr Jnd« und teshatb würde mir et» Gluudeu «Wechsel in teimr oinficht schwer fall«, «der ich bi» Pelititer na» Ml mch »ehr ist, ich stehe an »er Spitze einer palivsch«, fiartei, a» de« Grandsatze sesthattt» Mch fich nie dam •miikit |l tttzchev. tzffM tzaß Mt Ftizhtit, M «Gsa wentg »der auch sich einer Henchetei chchntbiß ppmsch«»." _ #i»< ßaafiaft« |ka*tAm|. Der «It« tun«« ward« «last mit fcütttt «veg«r Avtrüdrier per Dasel geladen. Der Hausherr hat!» zur Beruhigung BaleNdriets, dem derü^nlen, wegen stlne« treffe «Sen Sipes so gefürchtete« Lchriststellet dasi »sprechen abgenomme«, bei de« laset nicht Sster als el» einzl >. Bei' .. " Mal z« lprrchen irw^nnl m Diner ging es sch« ledhast zu. Alle« sch! nur Dumas schwieg. Za» Dessert wurden PasteNn itd* drier sel - -- itr langte auch tüchtig « geeetcht wurde, sagte der nicht m«hr, ich Hab« schon so uttte Ilster erschlagen hat'. »strnment«!- füg«« Dumas setzt unter dem aSgewrtnen welschrer ttr mtannttlch eines Ksew rruammir getragen, di« Herr valendrier sehr gerat ah m. Ais ihm Mt Lchüffel zum vierten Sale Uebersatte: »Ich kann wtrttich if' Pastete« vertilg«, al« Ltmion Phi »Nnd mil demselben Z bashasl Hinz». Valendrier verlieh Anwesenden di« «rsellschast. (SImson hatte sich ttnnbmkens bedient.) Po» M»fpr»»ß üer »eitze« pU»f0t9 erNärt« kürzlich ein schwarzer Prediger in Minnesota fisiMl farbigen Zuhörern iu folgender Seift: .Seine Brüder! Ihr.-sehr einen weihen Mann: er ist zu schlecht, er ist wrfincht! Ich wchhet «such wundern, wie tstott diesem schlechten Menschen erlaube» komm, aus diese schön« Seit zu kommen. Ich will Euch lagen, wie das geschah! Vor langer, langer .'seit lebten dl« PIggrr «dam-und ikva t» eine« schdnen warten Di« halte« zwei Ashne, »er etne hsrß llat», der andere Adel, »ain schlug seinen Bruder Abel M Und verüeckw sich. Da kam «tott vom Himmel und rief: .»»in, Du denkst wohl, ich sehe Dich nicht, Du Busch«igaer! Komm nur heraus, statn!* Kain kam auch heran« und sprach: .Za, Mafia, hirr di« ich, was wivft Du, Mafia?- tvott fragte: .So ist Dein Bruder Adel?- Al« e« sötragt«, wurde Kain vor Schreite» über und über «eist. Seht. Brüder., dieser Kain war der erste iveiste Mensch!- Im de» -prnttzfchab tzva IofimG. Bon Prof. De. S. I. Kämpf in Prag. » Zrld zu kaufe» — eile! Seid zu nehmen — »eil«! .wilt's ein «Alt'« «ln * G .Sa» an des Ikanne« iväften, Erkennt das Seid am beste«.- * * .Erst streb' Dir einen eigenen Herd zu gründen, Dann magst mit eine« Seid Du Dich verbinden.- Dir wird angetrant.' Mckfch tz«schR»«ch- Wittzfel. Bon <r. in «. I. Aus folgenden 17 Silben bilde man S Wörter, derdn Anfang un» Endbuchstaben von oben nach unten gelesen ein« Beglti wünschnngsformel enthalte». Am, cha, ch», e, ge, hol, is^ kehr, lel, lit, nt, »u, ra, frtt, I». 1. Sa« jeder von un« ist: 1 Was »an in Dis,' ' ' i. Sa« «Mn 4. Ein ivrgen it. Sa« Gott von un« verlangt; «k. Sa» er uns dann gewährt. von uno in liichri »st bekennt; am Neujahr nicht saut; i Habsucht bestrafter Diener; II. jk>ZckM-AP«. Al« Buch trägt man'« in» Ivotttshans, Al« Gott-wefchenk nimm» man'« gern nnch Haus. AsßSfmiU dck» NAWpi» i» »RE» Xwt ^englisch Ameifts tmm! Z s t grimm der Wolf) mlü sfranzdfisch mit«; sprich: mtt --- di« Milbe.) jämtimmmtt:* Ratz wer. » S. «NHf, w» «Mar Rotes»;