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Jüdisches Familienblatt · 1890-01-01 · 29 (1890) · p. Seite 114

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1890
Issue
29 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 114 (sequence 4)
Language
German
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ktttaftWMc Cedbi n nkv, 3*5 rt« 17V«. »» durch «ta 0a 180 Hänßo rickrtronttB." vi -_> ' ' ^VC.J mi;Ji <MprWl Io 8tM|*f« u tk|rS«lde r«mee. -rembltug: Weinst »och tastet SMtac Ziou» Well Jerusalem ^stM»? Well der Demprl DK zktstikl warb Goouut des AriTgtlUKT» all»? Weil da» La» Dir Verlor» Dos lesest» Del« «ta»? n»| der Staat* >b Dich tasst >s dir alt» Leid» suta»? Wisch' die DhOu» an» de» «ug» ll» zu blick» «ubesttug« Nach dem Lasde Leiser Biker. Nicht wird'« Dich such ihm Verlang». Sich' di« M»scheu, d!e dort tmhmu »s den hell'g» Stätte» all». Sieh' die StüdK, sich' die Dörfer Wie rerwuhrlost »d Verfoll«? Sich' dort wohm stutt hell'ges FrKdeu« Uuduldsamkett t»d Adrrgluub«, lluterPückK llnterchas« — ObrtgKtt», die berauben. Hätte Gott Dich bort gelast« Wärst Du jetzt «I« jene e«»«, Hältrst dort, eis Orertal«. - Die Jahrhusderle Verschlaf». Dort ta be sten Orient Freibett, Gleichheit »icht gedeih» — In Europa kannst rin Kreier Du Dich an die Frei« reih«. gäruel: Schwelg'. o Fremdlütg, von der Freiheit Di« wir Irin« hier gestrft«. Mit veraiftete» Useil» i«»er Unä die Feinde noch teschiestee. Freiheit Hab» unsre Feind« Und zu schmähe», »s zu kränk» 8reih-it baden wir — z» dulxn, a Berthetdignua zn deale»; Gleichheit auch ist «ä gegönnt Bo» de» Stöcker», Hamauö Erb» Sll', ob Gate oder Echlmta, Möchte» fl« und gleich »erberb» Gleiter Last für gaaz Zörael Gleiche« Unrecht J-kobö Löhne»; Ja di« Freiheit ist nur da, Um di« Gleichheit zu verhöhne». * Aberglaube» — sagst Lu — herrsche In de« Laak« uteiner >hae». Brauch' ich Dich a» rtöto-Eölar Und a» Rohling zu gemahn»? War der wüste Hexenalaub« stlrrg'rer Wahn in all» Zetten, Al« der W-Hm. dast «ir zu Oster» Unser Brot mit Blut berci m? Unduldsamkeit wohne kort« Unter drittkt« Untenhanea? Must ich Dich an« hel'ge Rustland »n Ruuäaiku gemahne,? Und die S'örker und di» Mutier, DK allhier so breit sich «ach«, Di« da« Recht des N.bermeuscheu, Well ei Jude ist, verlach«»? Nein l Da« Jetzt ist gar zu ttvstlod, Dast ich drob »ergestea kbnut« D» Verlust de» hell'g» Lande« Dort im scru» OrKnte. »oöziolne. S. «andl. Allerlei für de» Fa milk «tisch. Zrashsuglou. Zur Illustration jüdischer aot1e«oicuft. licher «cquifilen fand jüngst i« Notional-Mnsen« der Bereinigte» E tauten eine Umstellung statt, Unter de» auckgrstellten Segenftäuben befand«» fich mehrere Leftllt» von verschiedener Größe; eine alte handschriftlich« Esther« Nolle mit Federzeichnnngeu: eine silberne Gewürzdüchse Berantwo^licher Redocnur: Dr. M. Rahmtr, «ltz'^M»"GMäWWtzans''lm Jahre 174V jr in Demschlanb doftrtigt; et» EhannkaleRchterx «tae Mrsnsah; st Gederfchüssel»; Verschieden« Gabst«th» lampe»; eine Gefer Thorah mit Gtlberfchamck; «im Liddnschde«; et» vttzofar; antitr, nnd »oderm LampeA ans PaUistina; Modelle der «ttftshülto. Photographie» des Inner» nnd Eenßer» bertihmter «nropvscher Sh ns» gageu» desgleichen Von alten palästinensischen Synagogen n. s. ». Etaige dieser GegensiäMe verdienen besontzere Geachvnm. Do meffiugue Lhannkalenchto ist «i« holländische Attttqni. tät; et« do «abdathlompen stammt aas Lellhetm t» Dentschland ans dem vaeigen Jahrhundert; die eine den Sederschüssel» ans Zinn mnd« in lernt Hause» Nt Sttnsbarg, die ander« ans seschlasene« Messing in Lauftanttnapet ooferttgt; beide enthalt» kadbalisiischs Inschriften nnd Mt* letztere ton 8 Fuß t« Darchmrfier ist mit getriebene» phantastischen Figuren geziert. Sämmtliche» Gegenstände» liege» Brschrridtägrn bei und er,ecke» dieselbe» di« Nengierd« der Beschuno. Die Sammlung ist vv» Lernt Dr. Harry* Friedrmaald aus aller Herren Länder znsammen-edrkcht. Gnrivsnm. Di« .«rchtves Israrlites" thrile» mit. daß die jüdische Gemeinde zu veuilly tu der »äh« vo» Parts dt« Madame Wetll'Sah» Leiteri» der dortige» jüdischen Peustonsanstalt, zur Lorftrhert» der Gemeinde gemähtt Hut» (Da »är« Ben Akida mit setuo Behauptung »Alle« scho» dageroeseneinmal »ieder gründlich hotiugesalleu.) Wie niete Hetze» tznt et» Gm»el7 . Ei» berühmter Künstler malte einst einen Engel mir sechs Zehr«. .Wer hat je eine« Engel »tt sechs Zehe» gesehen?" riese» die Beschauo. — »Wer hat je «taea solche» mit »eNiger Zehe» gesehen?" fragte do Künstler. KLthsel-A«f-skr«. Y. Jatifd)« DecompafttickNsrät-set. S» a in B. EI» jeder Knut dk hell'g« Stadt, DK »tust der Herr erwählet Hut, Su der »mH heut' dk Völker Ml»,!a<hde« fle achl so tks gefalle». Et» Weid hält sich in ihr versteckt, Da« et»«» Helden hiugestreckt, Ei» Wau» der tu ganz all» Dag«», vom Zwilliuatbruder ward erschlag», Bo» diesem spricht Re Bibel nicht, Bau jene« gkbt sk trr» Bericht. H. KckSräischrs Artt-Mvgryp-. von A. K. in Sentas. 1 8 8 4 zeigt «iueu König Dk. Der vkl Böse« Hut gethan; Doch ohne 2, brr Zeichen drei Küud» «tu» Gotkömauu. MöNfche Nätyselftage. Welches ist bk bestorgauistrtt Gemeind«, und wo »Kd unö- «iue solch« in der Bibel Leo»»«? K. AUßSfmldrr Kitthfrl i» oor. Ar. I. «rchangel (Stadt i» Rostlavd), i» Guglischr» m- Erzengel, ll. VN12 (brüllt, tobt); Wanheim (Badeort). IH. Db^JTI 'iftm («anch. rhler. «aus).-«.»1,18^ Druck: »» D. L. Wolfs. Magdeburg. Balog »o» Roorrr 4»,es», leiztzig.-

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