Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1890
- Issue
- 21 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 82 (sequence 4)
- Language
- German
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da JaklMschrd «ab der Brß»itt>ma trat eia; eiaea Xi|«> blick staad er aebea seiaer Httaat» daaa «ad« btefr «af eiaea ia eiae« Berschlag befiadüch» erhitz«» Sitz gstzsb». s« daß st« b»Bdlatigam überragte; dieser lqte daeaZtpstl seine« Talli« (Gebetmaatels) «af ihr H«pt aab stellt« «af diese Weise dnca Baldachin her. Der Rabbi l«« die Traang«^ gebet«, womit di« Ceremoaie endete aad der Bräutigam sich ealferate. De« Abend« ward« die Braut »,» ihr» verwoadtea unter Musik und Frendeugeschret ia da« Haa« de« Bräutigam« geführt, welcher sie a» Eingänge deffelbea erwartete. Ja di« Woharäume gelaugt man durch daea eugea, baalda aad oft schmutzigen Saug, »oelcher tu etueu großen, offen», viereckigen Raum ,p»tio* au-läuft; derselbe ist g«. «StzuUch «tt Marmor gepflastert, von diese« gehen aach allen 4 Seiten, deren jede von einer andern Kamille bewohnt ist. die Zinemer au«, wogegen der offene Hof gemeinschaftlich ist und zu» Waschen und Trocknen der Wäsche benutzt wird. Oberhalb deffelbea ist ein'. Sollerie, welche ebenso abgetheilt ist. Die Betten haben prachtvolle UmhLuge und in den Zimmern sieht «an gewShnltch aach eine fraazSfische Wanduhr and sonstige Luxnsgegenftände. In Tnni« giebt e« verschiedene Ehnagogeu. Die gräßte derselben ist schon sehr alt und liegt tief unter der horizontalen Bodeufläche. Einige meinen, sie sd so gebaut, am bd Bersolgungen als Zufluchtsort zu bienen; andere dagegen glauben, sie sei schon so alt, daß der Boden nach and noch sich um dieselbe gehoben hat. Auch die Schule darf nicht vergessen «eben, welche hauptsächlich von der »Alliance J-raelite" unterhalten wird und unter der bewährten Leitung de« Herrn Caze« steht. Sie hat 1300 Luaben, »oelche in derselben in der feanzästlche» und hebräischen Sprache, so wie in allen Elementarsächern Uuterdchl erhalten. Die Schüler find in 24 Llaff» getheilt nnd scheinen mit Erfolg unterrichtet zu werben. SLmmlliche Lehrer find Franzosen. Anfang« verursachen die Linder den Lehrern viele Schnäerigleite«, da sie nur arabisch sprechen lönuen. Ferner hat die Schale 60V Mädchen, »oelche dieselbe jedoch nne unregelmäßig besuchen, da die Müller den Segen de« Unterricht« nicht zu würdigen verstehen. Die Mädchen werden auch i» weiblichen Handarbeiten nnterrtchllt nnd machen in diesen gute Fortschritte. Zum Schluß noch eine kleine Anrkdote: Ein jüdischer Teppichhäudler hat sein Seschäst am Sabbath geäffod. Ich »achte ihm dieserhalb Borstellnugen, worauf er entgegnet«: »Wa« wollen Sie aber, m:iu Here? Wenn ich am Sabbath schließe, so wird mein arabischer Nachbar mir alle Lunden abweudig machen; aber Sie müssen wissen, ich rasche am Sabbath nicht." Ein Jude au« Tuui« soll sich auch bei Stanley'« Larawaue befunden haben, als dieser mll Emiu Pascha uach der Ostküste Afrika'« zurückkehrte. Allerlei für de« Aamiliewtifch. Vennoch «kn -Lügner. Zwei galizische Juden begegnen duauder unterwegs. A.: »Wohin fährst Du?" B. (als gewohnheitsmäßiger Lügner bekannt antwortd): »Rach Lrakau." A.: »Wmn Du siegst, Du fährst nach Lrakau, fährst Du doch gewiß uach Lemberg; nun aber fährst Du doch wirklich nach Lrakau, warum lügst Du also?" Lehrer Berasteia-Ailehoe. Schtanlergerd. Zwei polnische Inden trafen an daem heißen Sommertage in einem Babuznge zusammen. »Hast Dn irgend etwa« bd Dir, Lewy?" stagte der Eine. »da. eine Masche «et». Und wo« hast Da dd Dir?» »Ich? — Ich habe da« trocken« (««Mtrtt) Hnn^.' »•*4 dann »»ollen wir aafcrta Barräch ttzetlen." llewy zog di« Masche »ein an« seiner Lasche hervor und sie trank» einander gu. «ls sie »tt de» «eine fast fertig waren, forderte 8e»y den ander» ans. nnn auch sd aeu Borrath ja» Besten ja gedeu. »Ich? was meinst Du denn?" antwortete jener. »All«, Deine trocken, gaa* —" »Jetzt habe ich keine trvckeue Zunge «ehr." »ar^ie Antwort des Schlauberger«. P«f«t vernrttzeilter: Herr Richter Sie Hab» «ich zu «Tag» verurtheilt; möchten Sie mir »richt erlaub», daß vorher erst noch »ach Haas« rds» darf, wir haben üder- «org« unser wochenfeft? Richter: Woßu verreff»? Hier Hab» Stt doch zwei Wochen fest. Kch«lm-ttz Wttlßfäl. 0. <■ B. I. KeSrÄsch« sLogogryph. «ahlmfiilli, Sott e« sah. wenn seiae «aber sie mit -2' Ihm »rächte,, «a» wähl fettem doch geschah 8on de«, die a»s ,2" et» ,V »achtem U. «^gogryph. Ein sehr gefährlich Thier Mei» värrlei« zeiget dir, Desgleiche» ei, Gewaad, 3m Sinter woh'bckaa»». Fügt eine» La,t man a, Sild es z»m Qftreaman», Der eire arme Braut Sich einstmals «agettemt. HI. AsAlsches Ntcomposttisltsräihfet. Dos Lanze nennet eine, Berg; I, sei»rr An ist'» „r ei» Zwerg Und zeigt zuerst «ns eine vaste, vek»,»t d»rch Israel» Gelüste, Daaebea eine alte Stadt, Die Iosua erobert hat. IV. Aiersprachigts Sproffarräthfek. Mit 7 nimmt es »ns i» Schutz, Gege» Aoffeahad und Trutz; Mit « benutzt es Jsra'el schm» 3» Sgvpten» bittrer Froh»; Mit b 'nen Dichter wohlbekannt Zeigt e* an» «» «riechevle,»; Mü 4 vo» ,«» c» Abschied »immt Bor Schowna»» eanz bestimmt; Mit », wie der straazo« es schreibt» Unerforschlich stets es bleibt; Mit 2 vertritt es wohl den Man», De» man sonst nicht »enaen kan»; Mit 1, da, je»/ allein »och bleibt, Reich »ab Ar« sich unterschreibt. der Kittissel i» »or. Kr. I. Fei««, feige. IL (M* Hl« •**»). nTJJR 8ezetchmmg für Schowmms als Schinß der 7 Vach»». IU. NNM (Acht). .-N1?> (Thom). »«r-ntwoaltcher «edactenrr Dr. M. «ahwer, «agdebmH. Drmt oaa D. L. Volss, Mngmdarg. Berta- »»».Aoderr >el«s», vltzgii-