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Jüdisches Familienblatt · 1890-01-01 · 20 (1890) · p. Seite 78

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1890
Issue
20 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 78 (sequence 4)
Language
German
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dir Prophet« Ktlcafad? £> »et», »ich« mk «kt—, e»c ft«t «ar »A»1Üch ktant M M| Ü«mm» da 0a* Gotte« »er. aab ob birje« SekeaittatstU darf ihr aicht eia« mal der orthodoxeste «ibbiaer zürn». Wohomed »ar ja der Bot« Gotte« au die Bälkrr de« Ostea«, deaea er »ar die dem Mose« gewordene Ofsrudaraa, ia verbüaar» Vortioae» mittheile» sollte. Biele »o» diese» «ohomtdaaisch» Neophytiaae» höre» daher «ach »etter aicht aas. gute Lichter Israel« za sei». Sie nehme» stch ia de» Harem aicht »ar eme Mesasah (Gedetforarel). die sie ia darr sllderaea oder goldeaea Hülse befestigt am de» Hol« -*««, soadera aach ihn» Sidar (Gebetbach) mit, tagt «Glich ia demselben M bete». Der Gatte weadet »ar äußerst fette» et»a« dage-ea eia, veaa seine Frau aaa za Illah »och »etter ia der Spreche der Pattiarche», die doch aach ihm heilig stad, betet. Lach tta Harem gibt «» ja eiae laschere Milche, wenn aach aicht ganz nach Mische« Rita«, aad aach der Mo«li» schichtet da« Vieh aad Geflügel. Die Reubekehrtt stattet »och weiter ihre» jüdische» Ivverweadtea »ad Areanbiaaea Besuch« ab aad empfängt auch der» Gegeabesache im Harem. Am Paffahfeste pflegt sie stch daaa auch ihr Eff« aa« de» elterlich» Haas« hol» za lassen, aad am .Ed El»>djad' (»eißen Feste, versöhuaagütage) wird ste nur selten, Unter« lass«, za fustra aad die »orgeschriebea» jüdisch» Gebete za verricht». Biele dieser jüdisch» HaremSdam» zeicha» stch durch eia» besoade» Wol>lthLtigkrit«siaa aa«. So hat sich der jetzige Emir oder Saltaa voa Mtztam, Said Motza» «ed llhaa, vor eiaig» Jahr» eia jüdische« Mädch« aa« Naßlaad atttgebracht, da« heute sein« 8iebliag«-attta ist» »ad vertheilt sie aaa jed» Arettag, »elcher der Sadbath »er Mohamcdiurr ist, eigenhändig ia ihrem Palast« reichlich Almosen. Der berülMte Großmogul voa Jadtea. Salta» Bader sth», der aber stet« ia dem lustig» ar» äußerst gesund» stadul (Ifgha nisten) rrstdtrt«, aad der berühatteste Herrscher Persien«, Nadir Schah (gestorb» 1747) hatte» gleichfalls jüdische Frau n uad . de« Erster» jüdisch» Gattin erzählt aua sich aoch heute ia Siittelast», ste sei aach dem Lode ihre« Gatt« aach Bälktz aezog», am ste daaa ia stiller Zarückgezogeahett aeieder al« Jüdta lebte aad al« solche auch starb. Sie soll nächtlicherweile auf de» jüdisch» Friedhof deigrsetzt »ord» sei», »«bei daaa «taer der anwesenden Lhachami» (Robbiaer) da« üblich« Kadtsch» gebet verrichtete. Lach mehrere Mt Glieder der jetzt ia Lf« tzhaaiftaa herrschend» Dynastie, die stch bekanntlich rühmt, vom jüdisch» Läaig« Saal abzastamm» — die Lsghaa» behaupt» aiimlich allgemeta voa sich, daß ste Lbkäatmliage der zoha Stämme sei» an» aeaaea ste stch daher «»ähnlich .Bene»J«rml' (stiader J«raei«) — hatte» Jüdinnen za Fraa» und hiaterließ» v» deaseldea «ch Rachtoaaaea» schüft. J«lam aa» Jadealha« steh« stch dekaamlich »ett aähergal« Shristeatham aad Jadeatham, aad daher stad» stch auch die Herz» ihrer Bekenner schneller aad rascher zasammea. ' 0—, (.Reazett.') Allerlei fSr de« K««Me»iisch. -er äeßeae Meafch. Rrntirr Nase« schvett sein« Rost» aa: .Da bist za» Schnorrer «ward»! So oft Du W mir kommst, »Eist La tdfc Selb aa» aichU oU Geld. De» Hlaiard sei Dank, daß ich a» eia» Rest» habe. Rest, (ade Würde): .Gesteh«, Onkel, »aß ich da besserer «easch dia al« La. Ich würde dem Htauarl laat aad her*tch daSra, er mir «in Datzea» sücher OattS »k Da beschere« Hütte." WDW WkMWTWdW JV RCMPC JUnWCOT daß Ljppeaheim «iast tu Jatrrlab» eia» Feraad, der di« lächerliche «telkett besaß, für da» «betten Hell» za woü» an» daher stch aar artt de« erst» Gachstad» setaiA Haara« aad eme» folgend« de nett setae« Gedartüortt ia di« Freacheadücher eintra^ dadarch verspotte««, daß er aattr destea Rma» d» seta'^a „O. de Tologae* (,Om» hetta aa» SMa") setzte. Eia aaderer Vttz Opprttholm'»^ aber, d» die .Deutsch« «omaazettna,' «tttheitt. ist HGHer» aicht bekaaat acawrtta. Oppeaheda desacht« btt purster vettmUftellaa, »ab warb« auch eaa Geiser Napoleon Ül. per »adieu» besohl». Schmzead fragte der Master, w» er wohl mehr liebe, iha, den Kaiser, «der sei» Geld. »MojeMV/ ««setzte der witzige Kdtaer sogleich, „ich lieb: beide ia dani «orte: Rapoleoattri" Goto,. Di« vornehm«» Jodra VghpwU leoke» dnech dt« Prochtnstaltoag, welche bei Ihre» HochzeiteseierUchleiwR |> Tage tritt» die desraoerr Unsmerstewkett aas sich. I« vartge, lNoaate Iahe» mir do» GegeastSck der ^vstartigen Keftitchkene», melch» »ei «wer Hachgrit t» brr beriihmtt» Araäli« »erstattfaade«. Da» Bmotpaar bestärk an» Hern, »dalph« Eattaol, Thrtlhaber du dettihmtt» BankhaU gliche» Namen», «ad K l. »achel Kraael«. «n de» feHaOex i« Gllasie Mose« CtttaaP« brthddigtta sich bk hiichßm Woister de» thedt»', da» »ollständige »tdomo'isch« llorp» »ad dk «rroplischm Lotstolm. _ Zn Beginn M Kahre» 1891 wird hkrsetist dae LUsteLoag staitfiadra. Der »aovenenr hm mehrere «»scher GlrabraG genostrn zu Mitglieder» der verschiede»«» Lmmmlsstove» errarat. llattr raten inieeessratr» Gearastände» »ich ras tim Vammlnea mm Mischea «MteSdienste dir»,»»« »ad rach de» ttime bezoghLntti ttrqmfik» ralgrskllt m:cheu. ^stlstächsti WH, Kal dem Hedrillsch« metrisch itdersetzt vaa L. kohe». NechtferetGUag. .Da alradft, sie soll gestohlen sei» Dk Vwdiat, die ich »»egelrag«?' — .Nm vaares Okft erst »ach sie «et»; D» traust rar de» Brrfchsre fragen I' Kgohlvoedleatra Vaaü. De. 3L besticht tmtügllch seine Kranken- Todkageäber «rih n«ch,. mk «'« «hm so! danke». Aitthsr1-A«fßdl»r. I. 5«chH« AsMüttP«. Vm» C. Ia B. afaUHUra rat*« iM Krocht deriihmt; selbst zu sei», mchl tdrtne» ztemt. H. Zst§rttsch«- W«rtEel. «u tz? dk «ork man deoennr. Dk scher IttaM dBmM; M T «» -«» dra Tag mModch lbr »elchem «aa sk »tr verttodrt. hl ttddch Mit tt «ab Ä bchchtt, mk bat «tttttchch ttdgr SU du «m dk lehm rach du «adrm dich. Der dekaaate vor ttiflirafc ... IdtocfeKflüKr setze darch sda» KW. de* KAtzsst* I* 1. G«, M strraz. BkM ttp (0tt ia : Dr. *. «ahm r» oraGchRo»««^

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