Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1890
- Issue
- 16 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 60 (sequence 4)
- Language
- German
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wo jetzt kr aak:ke«4c IwrMtimr Ik», et» mfcr aak tiefer Sa»pf, tat fco» UM crtraat ata» th» betrat. Da »ar ei« arme ssraa i» «te»»er» sehr knack tnwrta aak nutftt* nach kcr Stakt Sanzleb» schickem »» sich «a krt stärkak Kri«iei Haie» zn Uff«. Weil sie aber so sehr •na mk, s» temitc sie tri«maka schick« »ak ihr einzige« Mtact Ttzchterleta «tagt« «Oda hvqrhe». Ul« sie «ms kr« Rückweg« »ab fdion da war, ■» jetzt da« Darf Bahrendorf steht, »ad sie m« a» ihr« araee, kranke Matter kachle, ka ' sah sie aas eiaiaal hinter sich d« Raakrttter «a de» Schleife »ea Woazleb» nett seinem Sag« hersahre«. uad da sie aaa aicht »ehr recht« oder liak« a» d» Saaepf herawetl« koaat,:, s» detrte ft« ia ihrer »a^k Pr» lied« Satt aad lies deaa «rtt« ia d« jährliche» Saaepf icke« «ia uad hinüber. Kl« «kn kcr Ritter sah, wie da« tiak überall aas fest« Bob« trat, da fuhr er hiaterher. Al« er ober mitten tu de» Saaepf, war, da versank er plbtzlich mit Rah aad Sag«. Seitde» ab« war der Saaepf za feste» Lande geword«; aber za» Aadenk« daran, darf e« nie bebaat »eed« aad di« Sinder stagr» ch, Ach, da« schließt «it d«v Wort«: Holdrdeboldr in n map tflaohn Stimmern nn Behzecdorp Holdrdeboldr, da (ind de pahrekae* Terdmnkn Un in n mnp tflxdui SteBunsrn na Behrendorp I, de Bitte eaxi Boee Tenonka. G» erzählte Esther de» Rachbar»kind« aad oa« Levkojen, Reseda vad Flak« band sie 1h« eia« hübsch« Strauß. Unterdessen war Iehnd« zu« Rabbi gegangen, hatte sich eia Herz gesoßt aad de» Rabbi sei» Begehr« vorgettag«. Sa gern der aber auch ja gesagt hätte, er araßte gleichwohl die Erfüllung der Bitte verwägera, darft« ih» aicht einmal ka Srvnv will heilen, wetzhalb er iha zurückwiese and sagte, er sei noch za jairg aad solcherlei wolle Sderlegt sein. T«r jnage Maaa ttontr kaa« sei«» Ohr«, als er solche« hiirte, nad »l« er »kn ia seiner Kornmer weinte, glaabtr er daria ka Sruad gefaaka za haben, daß der Rabbi ih« rmr deshalb sei« Tochter nicht gekn wollte, well er heintathla« wäre. Solche Bedanken schwirrt« th« wirr nad wüst dnrch seinen Kopf, »l« ihm sein Beschick eia zweischaeidige« Schwert ia di« Hrad gab. (Fortsetznng folgt) Allerlei f Ar de» A«mUie«ttsch. 3» de» D wlde«e» SNcU» de« Kaiser« Wilhck» II.. die die vor. Rr. der »Wkheafch.- natrr^ '> .Magkbnrg' gebrocht hatte!, dürft« oach di, folgend« za Md» i sei^dieeiaschäaegZagkßvoakmBerechttgkeitgsd» aas«» , jaa^a »ckser« stad. De» Kaiser siel« bet einer veftchtigaag d,« Militär« bet» Borbeüoorsch zwei Etajährig« d«ch Hrr »tu > züglich« Holtaag oaf. PUtzlich rief er ka Borjefcht« za 3 ftch heraa aad frag ihn, wie lange dieselbe» schoa dien«; .acht Z OtMMft" war die Antwort, die der Kaiser erhielt. »Varn»-, frag derselk wetter. »haben dieselkn »die Katzpfe" nicht «r^ W holt»?« .3* stad Jade», Majestät.- «ntrüftet «l«c|atte | der Kaiser: »Ich I»« lei« Jak» ia «einer »rwer, ich kea« a« Soldat«»!- -M '- . z — «l« Peadaat hterza fei eia hübscher Za, de« Reich!- laazler« v Eaprtvi, ka der Schaetdermrifler M. an« 4 Jmwrazla» erzählt, hier mttgtthellt: m94 «ar 1878, ich 3 jtaak in Füsilier-Regiment Kt. 84 ia Stettin. Ia ei»«, 1 Sooaaersooatag gtag ich aüt »eia«, Schatz spazier». _ Da. sah ich da Brigak-Commrade« v Laprivt aakra«,«. ich ^7^ »achte Front, er kam aas »ich za, sah «ich eiae Weste 7', scharf oa, dann fragte er: »Wie lange dienst Da, »eia ' Sohn?' — .1 Jahr.' — .Befällt Dir da« voldoteateb« s- Z — »Jawohl, Herr Eomamadar.'' — »Woher bist Da aeeia Soifli?" — »An« der Provinz Pos«.- — »Wie heißt kr Ort?' — »Jnowrazla».' — .Jaowrazlaw? Jo. jol ia Kajawtrn, ki vromkrg. Ist da« Det« Bants- — »Za BefrhU- — »H«, eia fauler Soldat, der ki« Braat hot. «elcher Religio» ^hkst Da an?' — »Ich di» mosaisch- »Betest Da nach?" — »Jol- — »Hier, awia.Soha, triake eia Bla« vier.'- Der Loaunoakar gab «ir eia 50 Pfennigstück, grüßte frraadlich aad ging davon.» i Atztttzfei-A«fS»hr». t Mer^rachr-ss K«MB»y». Bon v. in B. 1. Slogfeachor etteo« fronana «Nti-BogtotkemoVroteA »O. daß kein Kajin »ehr da ist, der eiast ka Abel gettzdtet?' Ich verstehe Ihr« aachriftlich« Wunsch aicht; wo« soll der gottverstttchte Sojia jetzt hier aaf «rkas »Raa, »er einmal A gesagt, »ag anch S sag». Hot er da »kl vori der Erk gebracht, «ag er an« nach ka Bebel »rat Halse schaffen!' >• Sromneer Sachrmch Der Seelsorger kommt znm Deliqaraten, der arorg» «ktzpft werk» sell, aad kgiaat fei« TrdstaagmttkaWort«: ,B» naht, mein Sohn, kr Haaptabschnitt in Deinem Lek».' »rin »ert, me'g dentsche Sprache lehit. Dir fansM Jagend immer ehrt. Und wen» «an englisch e» erfahrt, Uerteferf» oft, m* g«, »erkehrl, Lateinisch gar, « htzrt «er, btzrt, a» einen Andern Doch belehrt. Doch wie'» i» ralwnd sich an» niih'rt, Sei <iebm baldigst «nch bescherrt. u. AeSrLtfch«» ^O-osrPpß. Bon O» ta B. Ich bin rin »Ml» 3m Meine Iran — »er kenn sie nicht? Sir f» keOek in «tarn MV ste so schtzn MM«oll« spricht. » «tbelfeMgrelt. .Dei« Friah lieber Frraad, scheint sich aicht an die Wortr der Schrift tz» klt«. dran sie liek Dich »ich, abgleich Dm doch ch Rächst« bist.' »Dafür hält sich Dei« Fra» am so str»M «a ste, kaa ftelMt Dein« Rächst» mk Dich selbst.- Wftinm» i» wc» Ms» iLrotttch,»ättlch. n.Fenns» UL BR. San, »•• stran». hstoaonX «*»’, tTestomeny. iy. xm lohW. rnn «k ij bie« s^,-- mm - T. pj Cn<ne<J - «M ist rach wst «R