Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1890
- Issue
- 10 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 4)
- Language
- German
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1A tkuat lla MjajMipiC VWD t^ (mI 9«iVKmPh V€»^ PCh 91* Wn zwetflungmtr ka gtbaaha kr laafe daacka (Harte. Ach »Lchte arte einst kr Berfaster kf ,N—«mi* tokei* Hänk aa» Füße mir gdschmgea laste», daß ich aa anser glarreiche« Jndeatha» ia k» Tage» kr Roch aergeffea lduate. Sr ließ arte ei» Bach jaeM jüdische Faalftiea- Papiere ao» W. Heriber,«. O welch et» köstliche« B»chl — welch erhakae Gedaaltal — arte oerschlaa, ich Me aaeadtiche Fülle der gHttgefälligea edle» Wahetzettea. Sa raffte ich artch »iekr auf, die kstrickn-k Macht des Zaniftl», der Nettaag darch ReligisaFmechsel ist aaa aeratchttt; (ei« Rkh soll artch zwiagea, ihr za aolerikfea. Ich »erde als Jak leide» »ad wl aach (aauaea an,, Mi §ar letzte» Gtaak ■eiac« Sekai ki »eiae» Glaaka aaßharrea. Wie aiele Haakrte würde» gleich arte aa kr Schwelle de« darch »ateriellea Druck oder gar leichtfiaaigea Ehrgeiz als lüg«- risch anerlaaatea LUares, »«kehren, »ea» »aa chaea die Sage» and da« Her, dmch Be^ißleraag für die eart«a Wahrtzeitea de« J»de«h»»« öffnen »nd fie an« ihre» WaaKl» muth reiße» »ürk. Hak ich dach selbst kt zahlreichen Froauuea uaseres Glaaka» früher am Fürsprache akr Arbeit — ich wallte aa» »tll atemal« ei« aakre Hilst, al« die, arte darch »ei« Lhütigkeit da« Brat für artch »ad die Meiaigea za verdie«» — aagepacht, aad die Antwart >aar weift eia wüleidige» Achftlzncke» aad Aeaßeraagea, die aageführ »ie folgt lautete»: .Scan Jhaea dst Zaafe et« fa güte Stelle »erschafft, ich darf Jhoea »eder za> »ach ab» rathea. «ir dürfe» krtue Proselytea machen, aach vom AeligiausWechsel zurückhallen.^) chnn Sie, »ie e« Jhaea gut aa'» recht ist." Als ab »aa ta salcher verpaeifeltm Lage weiß, was gut aad recht ist. Ich will mit de» erhakae» Warten de» deatscheu Märtyrer« aaf de» Thraoe.Len» leide» ahae za Nage»» »ei, Bertraaea aaf Gatt richte» aad Jhaea für die Veröffentlichung awtae« Briefe«, die — weaa aach di«laag materiell aatzlo«—»ach zur Beratztguag awiaes Seeleuzustauk» »ab Bestürkag tu umsere» heilige» Glaube», deigetra^ru hat. «chuwls aaf« Jaaigste daalea. Allerlei f»e ka Kftmiliemtisch. Arzt aa» Advokat. Eia Arzt aad eia Adaakat stritte» zusamue», »e« vaa Beiden kaa eigentlich der Vorzug gebühre. .Ich maß de« Menschen Lebe» erhalte," sprach der Arzt. „Und ich »aß dafür sarge», daß th» da« erhalte» bleik, was da« Lek» erhält" eutgegaete der Adaatat. Rach lauge» Streite, in welchem Jeder de» Barzug für fich tu Anspruch za nehme» sich berechtigt glaubte, wendeten sie fich endlich an einen Schriftgelehrteu und bäte» u» seinen Schiedsspruch. .Das »ersteht fich ja aa» selbst,'' weinte dieser, .daß de« Arzte der «arza, gebührt; steht kch ia der Heilige» Schrift da« Berbat: .Da sollst nicht tödteu!" aar de«: .Du sollst nicht stehlen!" (Rach de« Hebräischen, deutsch ao» 4.) Aa« Spanien. Da« iu Madrid erscheiueuk Wochenblatt ,1» illnatruoion oaxaznol» y amerykana*, aerüffeutlicht tu seinen letzte» Raunuern tuterestante .Ghlhonetteu über Künstler and Künstlerin«» kr Wett" und hebt urtt ganz besoukrer Wärme die aügewei« Thätigkeit der Juden .für die Kaast" hervor, daß sich unter denseldea stet« ei« beträchtliche immer größere Zahl salcher fink, die fich diese« schwere», mit Dorne» besäten a* deucht wohl auf Jrrthn». Ba» Reltgtontzwechsel znrücktzalten, e «licht! — «« ist rtu höchst betLdeade «rschrimme, daß jüdische Ftr»a liudet, die de« u» seiner ReligMt wolen s» «) Das deucht ist heilt« «licht! sich lewe jüdische Firma studet, die ben'a» {einer «eltg-M wtßi» s» schwer bedrängen GImweuDgeneffeu ei« Stetluug t» tle»peetr als rerrespaudeNt ui Buchhalter, ew^ derfelde^noch ^eioeu Zeuauiffem Mmoi v so srLr beenlagt ist, einznrtbtwEu testwbt wilm. Adrelle theilt »n die Ae d. Berast widmen aud fich »eist M de» schwingen. Giaer etaßchmtzea (rittschea wirb da» Spiel Dawisaa« aaterworfea, ka kr selbst — wie er arrstchert — Ghürt hat. Skasa wir» mit ini besoukrer Bewuakraa, Me frühere Priwadawaa Berltn« — fetzt Sica» — Frilaleia Lala Beeth geschAkrt, doch ist dabei fälschlich al« ihr SedAttßar« Warschau »ad ihr Vater al« Theaterdirert» aa^führt.-Wie wir authentisch wissen, ist fie ia KrMaa gebäre» und al« «ad artt ihre» Bater, dem »aafmoaa Moritz Bett (setzt ta Beeth o»*- wanktt) nach Lewderg gelawwea. va, wo ihre Mutter, gebäre« Rußma» stauuut. Ihre Urpoßmatter Ssperauza Deffaa war i» 14. Iahe ei« Schülerin Mose« Meaklsah»'«, der fie «> Abraham Beiher (al« frommer TelmaüM so beaaaat) arrhetratheie, während de« letzter» SIH« k» Rame» ia .Bett" amwaakltea. i Ja de» Wacheablottewelche« ta Shtcaga erfchetat. wird eia «Mal, »kr .Jüdische Melodien" licht, ia welchem der Autor Wasa» (Pseudoahw Zieliusli, Directar k» laaseraalartum« ia Dettwit) schichte kr jüdtslhea Mufft — im beendete» ersten Kapitel — sachkundig behandelt. •1 I. Peatsche« F»«s»tz«. aua W wichst als Frucht a» Kraot. I« Aug- »au es schau». Der OMitr.* es kenu». Die Bibel auch es ueuut, — Deuu Bruderzwist darob eutdreunt. U. KraauAckttflste« JUtttzset. (Hebrüisch) Miuuertracht Manche Braut es sch«» geschmückt; h naht, oll es elust beglückt; ld ist de» Ersten Zier, uim« es Diel III Keßräische» -Logostryp-. nie heißt der abscheuliche Gilde, Der etustmal» ta würhender Hetze, Da» jüdische Bott half defrel'u. Als ela Jud' ih« folgte alleia? IV. «a «,... «u die Iu »er jhler ueuut «au's cha ldälsch; - ist es, wen» heßrütsch. ci6c ist es auch getouü«« ' ISr, k Esther ward gnomatn. Frage: »ir «ersetzt »a» a» gertguetstca den Beu» tz» dm " 7,10 s» 7,10:, tpn «utweet: .«au Gag druHautan .wegender Hetz»"(—f»^> >w den Galgen." A«fiSfmeder Kiittzfel i« »«e. Me.' I. ^astt^^r^iuu» Erntet), -esttag (Purim). HL Grttürel), Öfter — Getester. 17. JÖTI 9ir$ .äanoaia «. 14*) 5TD .AN Berantwoerltch« ttedaeteurr Ga. Nt. Madmer, wk-^eUar» Druck uea D. li. Malis. eMtgildaw. G»U» 0t-, A. 1. n Vasen, ftaftel - *. Waw