Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1890
- Issue
- 7 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Jüdische«! L89s. tttilit *■!/#// Hera»»,«,»«» Km 9r. «. «ah»n t» |n Detaktinz L -eichm» ftr Ke irrnWche sewlle. -----r- . »k «chs»a Sübi» «» s^Iabch»chch»,tsch« Erzlhla»- «an «Übel» Feld«.»,. «-r'schm»».) - »er hohe ttabbi Sich. - Inhalt: "“"mSU wgJ'iiS 5 LLL r»i.r Idfih* 9Wu. 9tm kchal »chchai»,Ische C<|<Km| •m Wtlhel» 9<1I«hc. (■«* be» ««latlchr» Übertrag«» E. H,r,»ltz.) 7J - —' -■"■■ MlnfifL) «$■*, schüttelt« bn Geistliche mit be» Kapfe. .Bar. kcttm» ist nicht» kvaM.* Der trefflich« Geistliche »er. Iw aber »tcht die Heffn«»^ daß es ^lttezn »erde, für Klan kund»» ei«, Pest«, aussdchtz zu »acht,. (Zr stellte «ifrize «achfarschuum» n mb erstehr »irklich Mn etei,tn Häufen bk fichnrt»»« dnäthizk». KI» Mer diese Herr, schote» erfuhr«, »er bk SaaMbati» sei. schluzn sie nab. M» ab. .Da» ist Mchts für nA' Halblaut Mtrbc Hut» über J»be»th,» ». s. ». httnyeflG. De, Geist be» ,r«n Mäbchns befchüftt^e jetzt chm rnst« Fräße: .«k? „lsa amh jetzt habe ich tntz bn Lnft bas jüdisch« BraMmck »tcht abßestretst? UM es bleibt fncr htsterische, Gide 8a»*ii, ber »ich auch jetzt mch »a, ber übrißn «elt kamt?' Zhn Sa* i» Hemse be» Pfarrers »ar auch ein saubnian. «r hatte gmi Dichter, nicht jp« mb Mch» jcküm «äbchn, »tt ein» sehr spärliche, BttbrnßsfaM. Klar, »ersuchte es, sich ihm» zu «theru, «den herzliche, Bcrttjr «qukuüpse» — »erzeblich. Ihr at^eblafemr Le», ihr chßzes Bemhmn, »achte das Her, bas nch «im» ßeßirisrlttß«» schmeßnlichn Herze, sich fthm»b« Rldchns rrstan«. Einst venah« sie, »k Frbulet» Kathachm te »im» Gespräche »Ü Marte sich über sk aNsbrbtkte .biese jtltseh« 8atet»eri».a «ach beimhe zmeiiaächntttch« Rachsuchnuzen, »ar ber Pfarrar »Nbeeas t» vn^betp«-. Dir be, Hähern Gphilrn ber tUam «eil aagiiHkmbn Satte, hatte, etm» tzmz «Iben Beßchff »a» »«Mch«, >ls er. Jem »erlangtn etm fr«E»ßsche Garnenarnk.»»«, schau eimPoldi. s» wnizstns am etm» ^ürznltche» Hause«. Bau be» «äbchn aber, bern at^tze Gü»be - bk jüdisch« stbsta»»», »ar, wallt« ße »icht et»»al höre,, «k -rach tnacr «ich be» Jab«. Anu Klara »tt M itf« Saab mhm«. tamk ber Pfarrer mcht. nt hi O. tank ße ebnfalls nicht tauaer bleibe». Schlkfilich *mnMe »a» »k Dache »tcht Umr aüffchtebe». Die «arra»tsa»ßelGei»jchtn riese, be» Geistliche» «Mreas »ach Maltme. Er rnub« alsa »tt fei»» «alle^» b« vrtspfarnr über bk Bebiumnßn etMz, «Irr »elche» ^eleuchnbet ihm »etter bleibe, kämt« «ch niste »tt Gaatslnsbtffe» »ach H««stz früher aber bafstr Gar« traznd, bat b» mf bn Kaan, Klara Zwiebel laMeabn Peafiamis. znzMfs«, ans Helrm Ehkttsla umaeschrkb« bicher «tcht früher a>f biese, «Mast fiel. Klara blieb alsa nfc Frl. Kachari», «ch Stark, bd htiß» «m, »mtefmrt. Ck Verschaffte sich «ttttG Büchn mbaßatzsch bibastisiheu iftchchts «ch besta«, ße etfrt, tz, ßxbkn. Sk lebte iemittr, »s, NM^,e»lichkeiti, «ch »ichtt, Garze« ltr t» Ellenchts jem »t l iz« »am »tt ihre» bsbamrt, ße a»s. Leite»; aber zleich i warf st« sich dies« «a»«tta« GchnSche vor. Mn« lleim - stiaberuaz faM fie i» ihre» leise», mit Gefühl grsprochem» Gebete, aber das pflezt« sie aach als Iübt» zu verrisste».! Dabei bemerkte sie. daß die FrüM«i»s ihre Arömmizkeir «ch ihr Beten anslachten.. Uedrizen« kehrte nach »amentamr Be» r>chtz»nz di« «arze »egen ber Existenz wieber zurück. ,M ab»ahl sehr presstsch. beschlftiztr dieselbe sie jetzt sehr leb« Haft. Wührnd dieser zanzr» Zeit backte fie kein einzize» Mal an die Rückkehr zu de» Elter». M»ohl fie nicht bars» zlandte, daß dieselbe» ße Mschlachten würde, — wir »a« ihr i, »alle» Ernst« erzählte. Das Glas, durch »elche« fie jetzt bk «elt anschaute, »arb immer druckler — lei, «unber, den« fie »achte Er» fahnmm», bas Best«, »as ber Marsch in ber Schule be» Lebens fich aneizuet. ~XTV~ «ach eim» düsten Manat der Ermartm^e, «ch Tramr, lächelte bk Sam« a»f Klara nieder. Einer m, des Pfarrer» Bekamt«, »erschafft« ihr et«» Paste», bet etmr Herrschaft Krastckl» Eiznthümer etms schäm» Laubzutes tu Oflzali^n. Mit grbßtrr ArfriMeuheit »ah» fie bk Stell« a», abraahl ber La» des Maklers, ber thrn Brathern auf eim sehe zweibeutiae «eise labte, ihr Furcht emjazte. Sk »»fite aber, bah der Setftlich« lkrbrras de» anrn Pfarrer für thrn Unterhalt bezahle, »as thrn Stalz «ch würbe «upörte. Dabet »ar fie t» O. sehr zebunbe»; fie zlaubk ihr« frühen» Glaubeusznaffn fürchte, z» »üffn u»b »allte »tcht alle!» ausmhn; zuische, 4 «il»bn ab« richttz« zafischn s — dem Frl. Katharina mb Mark »an» ebeusa schweiznb «ch kalt — z« weilen, gehbrte »icht z» den grafie, >u»eh»olich leite». Diese Zeit »ar bemach «cht ahm Rutze»; dam fie erkanite eiutze saziale Wahrheit«, »elche tratz ihrer «itterkrtl. ihr später bas üebn »ersüfin salltn. Sie über, znzte fich tanmr »ehr, baß bk »»tnielln verhiiltuiffe ber Maffche» immer seim I»ßätm»fietk» idealer Katar besten, schn, ja bafi dk letzten» sozar »st »a, ber Sestalvmz ber erster« aa», abhäuziz find. Diese «dhänziskit erklärte ihr auch theilmetft bk menschlich« Schmiichn «ch «äuzel. Km de» mtnziz» Barnthe Mr t» letzter Zeit rrlauztn Ersahnuzn schuüebet, ße bau» eim ratiamü« Waffe «cf« bk ibeak Welr. Sk «danke thetl weise, was bn Stalz. bk Bi-attert« «ch bk Macht des «anrtheils bebnte. während bkftr Zeit tachk ße sehr »r»tz an bk jüdisch« Kuzelemuhetn». früh bnselde« ntra«»» zu sei». Es»«»berte fie um, bafi bn «ater »ebn »ersthunbe mch »ppafitiamtle Schritte «ttrrah» — alle» fie »»fit« »tcht, bafi n fich t« Gefituzutsft kfaab. Sk stchr ba» auft 8oM, «■ bn Pasten au zutret«. Vas Darf hkfi gmanEa. Schsch jun- »tt i»telliank» Blicke «tt ßälzn Hak»»» «achte Klan auf bk Fra» Emttk Kraficka Gieich chm» schlechtnEtubnL Dies« Snsbesltzert» »m et» iakrcffMfce Geschspf. «s armes Mübchn am NttnabttttzM Hmft, heirathet« dm Ebetfriiulei» bn Hern KraßKtz.b«Oeksusm» bMSeafn D. Dewch «izne EuerMe