Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1890
- Issue
- 3 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 4)
- Language
- German
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■ ’ >“3PSgL'' - ♦ /*•=*>»'• - -I^ «; r ■ - ir — '•; ' ' <V." >>.7f Unk kt Herr feg, M ba« Dicht» M «»schlich» Herzet ab t<< Sfctea kr a-äaalich« 1>a>d aar «kfd ka gaj» Zjg: kt immertt ihn M Geschüchl kr Crka* Haber ab — er beschloß th« fa helft»: er sabte bie Meuterei t<bie Welt. Nickt ft»e profane Bereiae. »eiche lk chxehia sch» park ab hoch afgefilhrt» Scheidewände aoch Kerker »ab höher za «ach» aab za befestig« bemüht sind, a» Bollwerke tu vereinig« ,»tsch» Herz» ab Heeg»; nicht ftar Prosa» verbiadaaz». bie »ie jeaes aagrschlachkte SchiffsooE ia Star« aab «etter d» Prophet« ftop« kaate: »««her komwst »a? Hab ul »elch«i Soak, aab »» welche» Sötte bist da? Uab welche» Gstte bieaf ba? Bekeaaeft bu dich zu aseia Aaficht«, za aase» Shsteaua?" Heute, jetzt, ka Borsotz gefckt. atb Same |a kakea, zwnu, I> wmea, t» um« okics oim vinrnjt «G wm. ia Ihrer Mitte. Measch i« edelst». Kni i» höchst»^ Maarer i« heiligst» Siaae — Meister za ftta. « Da» gelobe ich aab »ft Jegliche» ater awiae» Brübe» za: Dieb treulich wie die Hönde, Lei Br»d» »tri Ich mk Cca Dlfat aat leiaoa Cake MrX> - ' »- --1kl« ,_ ' »A>W» VCTSf M| M Vu. *• DI a Leachel, l» * r birca, E i a Kel, ffc M «kr fllüni. Ia Ort, »sbia »ix jitk«: ia Himmel D>r aab «tr. Neta, die Maareret «etae ich, die Gatt ia bie Welt treten ließ, am ka Measch» herzastell» t> seiaer arsprüaglichea Größe, a» de» Maaae ,a verhelft» za seiaer ar» sprüagliche» Herrlichkeit. — Die Märerei trat ia bk Seit, an bas Ocfafeae za erheb», a« das Getrraatr za «erbtade», am da« Entzweite za «ereia», a» bas Vagestürzte — aafzabaaea. Die Maareret trat ia die Welt, an die Sterblich» za verbrüde», fie, die aicht ftagt: ia welche« Grab der Stage aab kr Breite liegt bei» Satedaab? ihr genügt'«. baß bie Erk aser »Nllrr Wiege ad Grab ist'; sie. die aicht ftagt: Welcher voltsstawm ist der beiae? ihr l«ügi's, baß bas «»schliche Natlitz der Spiegel des göttlich» Ekabilks ist; fie, die aicht ftagt: Ja welcher Kirche betest ba? ihr stehet die Religiaa höher als die Lieche, Religion aber aeaat sie: Eia» Gott als ka ewige» Sa*«elfter der Welt erfeaa» aab verehr« aab ka Mensch» lieb» aab beglück«, aber wie die zwei Stifter der größt« Religioaea im echt »»rerisch» Seifte gelehrt: Gott lieb« über Alles aab ka Nächst» wie sich selbst — das ist ReligioaU Und so knüpft die Märerei bk Baak »kber an. bie durch Mensch» durch MLaaer, dmch der» «aha aab Barartheil »ab Leidenschaft aab Eig»sacht zerriss» warb«, »ab so warb die Maareret die versöhaeak Prksteria zwischen all» früher feindlich geworden« Kräfte» aab Herz»; ad so wird die Maarerei eine 'heilige Znstachtsstütte für Ille, bk in ihr» Recht» ad Forde rag» gchrilatt werk», aad für die Wand», die dran ßea geschlag» werk», hat aad reicht fie ia ihrem iaaera Heiligthan ka heikad» Baisar. Da»» tatet kr dritte Ras, kr tanacr fort ab fort ertöaet: Sei Maarerl Der Rane Maarer faßt aa bM Gate aab Nle ia sich, was kr Name Measch, das Große aad Eehakae ia sich, was der Name Maaa bezeichnet. Sei Maarerl So wirb es fort aad ftrt ertöaea. bis es kein» Measch» »ehr giebt »f kn Eroearaak, kr aicht geneigt wäre, d» Ras »a hör«, z» verstehe», za k> herzig». Eia Denpel wirb sich « ka andern reihe», etae Bastiltte u die ander-, dis die Meaicheaheft za eiaom Beakrtha» aab die Erde za eiaer Bauhütte gcsacka. Daa wird stch bas Recht »ab bk Wahrheit aicht aeehr za oerkrg» braachea, aab aicht »ehr btatet Schloß aab Riegel ia Wo Hang» pücht», bk wasch» gcbaact: es ist bau Eta Denpel aar aas Erd»; bk weit» Gewölk kg Hlöaaes« sind seine Kappel and dk Berge seine Altäre, aab m» ka Soa» aab Moab» aab Stera» fällt das ckht ia dich» Denpel. aad alle Herz» »ab alle Geister fühl» aab kaka baaa was .wahr aad „Meikab* ist aab .Mia* ist, aad alle Zog» ob Sprach» reka and fing» ka Nahm aab bk Ehre kr Maarerei ad preis» bas Heil, kB ste kr Erk bereitet. AArrtri fkv tat Fm«Ure«ttfch. [$m de GierS, kr rassische Kanzler (sagtZdas .Echo*) ist jüdischer Nasseand schwedischer Ratjoaalitüt. lk hat den höchst» GipsL sein» Rnhwes ans den «ege großer Geschicklichkit aad aat gespielter Räale, gepaart «i» einen stack» ad heroisch» Will», erklömme». Er trat schon früh ia d» rassisch» Staatsdienst ad hatte als Ink geg« die furchtbarem Möchte des Rafftahoffeö ad des religiös» Borartheils dich » Vmpft». Die jüdische ttbftoauaaag lebt aat noch ia seiaer Eriaeaag, kau h»k ist er einer der orchobaxO» der orthokxen Ruff». Fürst Gortschakoss, kr große rassische Staotsnaa. hat ihn groß gemacht aad ihn mit seiner Richte, der Prinzessin Kaatacazeae verheirattztte. Als kr Fürst km Dak nahe Mur, empfahl er de Gier« stk d» Kagkrpost», weil er ihn für d» Man hielt, per acht kr traditionell» Politik kr aa«a»ört»g» Angelegenheit» Rnßlads am meist« vertraut war. De Gier« ist ein dünner, hagerer Mao» mit einem lebhaft», streng» Blich jüdisch» Zügen ad groß», offen» Augen. Er bum «ab* gezeichnet sprechen, wenn er will; aber als Diplomat läßt er lieber Andere sprech», während er znhört. Dk rassische Anstolratk »ad bas Heer haff>a chn — elftere weg» seiaer plebejisch» Herkunft and letzteres, well er dk Frirdenspalstif verfolgt. Der Kaiser dagegen sch»kr ihm sek volles Berttaa», so daß de Gier« wenigst»» einen Gönner hat. I. AsAtsche- ^sS-srvß Ton 0. in K. Nit Zttzpen «ab Hönde», Dem Herr, wir es spende». Sehlt chm »ns Heez. Die»»'« meistens z»m Scherz. IL KestrAsche- £** von ▲. K. tu London. Mit l lounst ans itza däoen. Mit r ihm nirmols tränen, Mit. schenkst ihm Werroaaen, Mtt - wog nun'« nicht schane», Mit b war» Heinde» «in Grane». stoppm, »er gatMM n Mt. gx. Gei Measch I sch «aa, skr beides wahr aad recht: sei.Maarerl Bor fftaf «»ab» bak ich jaai crsteaaeok dich» Naf »mawa, wötzreab v Moaib» ihn gu versteh» geWtz ll. ». .PYG chküe. Htwmö^ MÄ («