Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1890
- Issue
- 3 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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3**-; * Südijchesl 1890« ä,:-" («wtiMI Im Don Dr. M. Rl)an t* M»abeb»r». |it jürrldlni «. Ketetzn«- str die irrrelttische j««ilie. Die.***«* 3*>bi. tte s»üadwybo«q,Ifch» feiMas, m Wild, SltU KUt; 8">«o»wwt. «», Pred gn «otthold «alwnn. («chlaß.) - «a $k VMm 3t»ta. ttar f*|i«MR9lo(«|ilf4t CqMas, m WIld,l« tzeldmosN. (Kmisetzana.) — «eine «»ficht«» n» b*t (Ofrici für dr» «waflftKt fö. — JMm*l«ifaabfu und Ntchftl» t tMt« (OalwfKttct In« m Mtf» ®utu ist «ueikWt. Ack fchA«e Süvi«. mm to» Blf(«I« 0«Ibm»»E. ls* dem V«latschra Ucttragt» tos G. Horowitz. •) (8*rt«fU V. „BUibt ttfwtb, ich »erb« schon aOris »»ch Hause gehe»', »nabs,hiebete Klar« ihre Begletttrt» u»b bog lvirthghau« führeube» Stege ab. Sie üirholuug «ab Stille, lfti! tobte, em Sturm, er wüthet« t» ihrer «regte all« chre Nerve». Ihr Her, icc Mütterliche» Liebkosung, «ach rtaer >t«r»,- «ich et»e» stächrlu des Mücke«; chtete «ach Sorte», »elch« t» Sta»b« x Ungewißheit«» «ab Nüthsel, t» «elche» > r» durch schneide» mrb fie fühlt sich b« fr nab, obroohl bas Elleraha»« tmt «taift n«MU brr Schule bffaxb sich et» Obst. m: beaselbe», ließ sich a«s «t»r »tebrtgr »Ite trnri, ihr ,a» Znplotze» glühende» breitete stch «1» prachtvoll« Virabau» wen Zweige» ihre Haare berühreab, oar S Stille, b«u eine» buwpfe» a»s «onche» lnüusch« mtterdroche». Ü« Me «üchtltch« Kühle, sie 'Me »icht Her be» Bü»»>e« »enwhwbar «mche»be kl, sie «eilte »1t ihre« Heye» «b Sohh« ihre« stehe»«. Me glückliche, bU m* le» ihr t» Srtaner«»-. St« mar et* ikochtn, hüpste über wiese» «ab Gürte», soqe«. «ck pfltchtenloö bahi». ««bn filfslehrrr), ka» saate st« ch» aha« wettne« schwuhign grünlicher Mensch. Da «allte Schale «ehe». Don hatte sie Are»»bi»»e»,!> baesast «i»«r» «ch »»Irr ch»e» i»ar l)*ct »zühltt ■■» ihr solch interessante, «a» ^chte Btlbche» oeichewte a»s ber >ha»»»t». Da« »ar er» Parabte« . . . t> Mefe Zeit. Ju chre» achte» -»her, Ich ber Vater. Er »«vite»« «ab be« JPdte* Unterricht z» »ch»en ansstehliche» -»»«»» «aßt« »a» ba«, » mb sonberbere. »averstünbttch« >»«. Da« lieh sich nicht »«»«chen. te»n ber »st. Trotzte» kount« er st« nicht b«»««e»,! «ch«, »» Me übrige» jübÜche» Ktnber stAcht Nie »>e Echt», ber Welt — ban chsstch Geriieesch »Nb Schenntz * > Sei Mefer Egiiaimoest schanbnt« sie zurück. .Ob. diese« «heb«', senchte schUbMe Vit»»» beuchet« Mese» «a*»f zu» »ea»jühri««» Mtdchea: .Höre Klürche«, »ie ich sehe, »irb au« Dir kein« Rabbiueri» »nie«. Ich habe i« Lemberg eine» Bruder, er ist ei» reicher iikanftna»«, D« wirst zu ch« sah««» »ab dort di« Schule besuchen. Für Dich »«be ich nicht» spare», bist Du doch »ei» einige« Lind.* Damal« »»faßte fie ch» herrsch «it ihreu Kenacheu uub u»ar»1e ch». U»b »ie gut war da der Laierl Aß »ar ihr zwar schab« ba« Dorf, be» .Dia!". Katht »ab die übri«e» Kre»»bt»«ea pt »erlaffeu; aber Lemder, oerduukelle alle« »rit set»e» Glanze. U« die mürrische, streu«« Mutter »ar e« ihr nicht so sehr leib, »ad so ka» sie »ach 8«»b«r«. Der Oheim hatte «letchfall« ei« Mitbchea, Paultuch«», dies« »ar ihr« Spiel« u»b Stadt:n-efthrti». De? Oakel saß tu «i»e» schöne» «roß«« stabe«, oerlaaste Setdeustoss«, Such« «ab steimoaud, ebenso Me Taute. Der Oakel kam de« Nbeub« »ach Hause, streichelte Paaltucheu und marchmal auch Klara, u»d die Muhuee liebte beide gleich sehr. Neidete sie «auz gleich u»d schickte sie »icht tu die Schul«, sanier« tu« Loubiet ber Frau Pouiebrialko»«ka. Hin »ar eine ganz «ubne Lebe»«»eise. -« bn Schule wurde alle, ualerrichtet. Klara lentte oiele Regel«, viele geographische veueuuuage», viele Ra»r» «ch htstnische Date» au«»r»dttz; aber bei allebvo »aßt« fie sehr weui^ Scho» t« »irrzesMten Jahre, al« sie »üt Pauliachen da« Peustouat beeubigte, sagle» alle, baß sie sehr gescheit, sehr «ünrichtet sei; ihr abn fehlte die Bild»»«. Sie »erst«ch «« «icht, ihr« Gebaukeu u»d da« erwarb«»« wtfie» i» ihre» Kopfe «n ordne», stch Mae gewisse Welt« «sicht,» hübe«, beu» bari» »«de sie nicht unterwiese». Ihr Gedüchtrüwurde »it Tbstractioaen »ub Dt»««» üb«- bürdet, welche »ich «ine» Jahr, »iebn verwitterte»; um« &ihr «bn lei»«» Kührn sürs real« Lebe«, ketue» Prüfseiun «erhiilrütsse, »ebürfutss« uub stlaforber»»^ Mau lernte, «bn «tnstttig. Mau überhäufte beu Kopf »üt viele» Theorie», welche, von de» tun«« grüuru Lebenöbtunue berührt, wie bn Th«» vor bn Souue »nstoben. Sich wert« in dies« öttchNrug eutwicketud, nrsiel st« tu tu«»« größere Ge«e»s>ttz« «it sich uud mit ve« Lebe». I» de» Bücher» l«, sie, baß die M«»sche» sa gut. *k»M» «ab rrchtschasse» stad, sab ir Lause sah fie. baß die Ta»w, »elche eine» Beretu bn Varwhergigkrft »»gehörte, ölnue »ich« hixtnlteß. .Madamewtebnhalte fntwührnch, baß de« Maisch«» Glück nicht aus dies« Erb«, sonder» i» Htemel sch. baß «üchehu» und da, irdisch« Lebe» u»r Lüeüchmege» sei«». »» »eiche stch i» tit»»n» *3 sich nicht verlohne, uub i» Haus« de« Om* sprach «mc nur wn Haubel, von Gefchüstölabea und stirchunuge». I» alle» Büch«» wurbe »Merholt, baß Elle« N» Gott, de» Schöps« bn Welt, bn Me Güte «ad Barwhnztgkltt sei, kowaw und abhüuge. wofür »an ih» auch liebe» und verehre» »üiss«, und z» Haufe hörtt »w» »icht« Mn»«. wm» st« so «» sich schaute, konnte fie sich nicht nkläre», war»» mtoi de» Mensche» soviel SUsb «ab Schuwrge», trotz bvfi »vchnw« sthW» bn Boesehama, voeko»»«». «uige tu b« Woche war» tuunn schulfrei. Mabawekaatt, sei, b« Ruhe und de» Gebet« .W.' - '* *? '.jL ■ .C.v *• 4389487