Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1890)
- Issue
- 52 (25.12.1890)
- Date
- 1890-12-25
- Page
- Seite 393 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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eine «naenteinc Zeitung des Judenthums. n kn Ul••• o»lo». jSjgswwwrÄrjjrw-.- Hü!!j1«tWpbw4n»11»1 HtHraH—’r. mllCak ManttUrt. klttilt ז •Mmi; (MMÄ 11 IM, km «••(«■kt: 1• »L (•».,*0 8«♦., ML. 4!•IM11 ItlM mrt: kd ktt ®W0l9(gf4(1 *gu Rabbiner Ir. M. Mech«er in Magdeburg. fl! Mitzrtzelt. stecht 11k |titkn! «•r•••!• wt kir.tx t•«(tttj 4 t •m «Ir kM,9lktj4<tltur*11r.«t*>l* kk R(i1r4MHM »flttdu •Mt Mm Im M Mt. tat anMktt k«rt Mt CmM Ts!br a. IL *kct f 11«11 •11■ nM t* : «kHtf Mt jJmmW■ W m PMfNMVf •tatet«*«. telwli «rUM: Zwei ikutgeanungen, — Ter Sitligionlunitrrtcht uuch te« Muen N«ltstchulgei«te<Entnmri und dem kaiserlichen Erlast vom I. »tat INS», von Moritz Spanier in Magbebürg. Q. — Der Deutsch« Nabbinerverband. tnrMlN n) C1mA«raHi1<1t■ Deutschland: Magdeburg. Becki«. Berlin, Berlin. Hamburg. Au» Württemberg, Oesterreich.Ungarn: Wien. - Belgien: Brüssel. Brüssel, ^Rußland: Petersburg. Nutland. Duttoetchtr «tz »enefte Itachrlchta», Magdeburg, verlin. Berlin, Berlin. Posen. Pasewalk. Memel. Arnheim, Bokhara. -2»s»»«te NnchtrnU ohne vollstsuttse Queaenangnsr «nteri•»». "VI 1890 6661 Achle«d«r. Donnerstag Anita, . ronniben» «onnt»,. M«a«ag . Dienstag. ««»ach. Danarrstag JAI1« l TD (6י.86ן «enjatr 1891. W Ditft Nummer ist Mt I»tztr in diesem Jahre; mit der «Schftew Kitt di. ..zsraelltischr Wachenschrist' in ihren ltet|»Mf<|ltal Iwtzr'GaUg. Sie braacht Ihr Programm nicht auf» Neue dar,»lege», oder gar in reclamenhafkr weis» r«sruft Minen z» lassen, ea -enii-t di« einfache Ansage, daß st« im neuen Jahr« am alten, bewährten Programm festhalten and für Wahrste«, NachtnrK hkiese» auf allen, da» Juden thum berührt nden Gebieten stet» muthvoll eintrekn werde. Vi» Bezugobedinaungen find die bieherigen. Man abonitirt auf dt« 911,(1111^1"' mit ihren beid^g »IcheatUchen Veila^n: ״Jüdische» I itt»»»t»rrdl«tb" und ״FnmUtÜUllntt" bei allen P.staastaiteu (unter Nr, 609» te» postN«nng»ltst«) nn» Bnchtzaudlunvu mtt 8 M«*lt vierkljährii». — «aststinrr. Predige und Lehrer «halten gtgen rechtzeitig «nsentemg tee postqutttung dt, »wnatltch erschein«»« >״Ach«U»t1fch» B»il«Oe" gratis und franco direkt ,•gesandt. Vamtt in te« Hnsmdnng ter Slätkr kein. Uatrrbnchnn, »intrek. ist die s«ferti,e Erneuerung de» Abonnement, -»boten. Awtti S«tg«SNN»GeN. L Unter der Ueterschrift: »Ein unzeitgemäßer Aufruf" rtfsentlicht da» liieutral» Lomitei! der Pariser Alliance raelite in ihren Mcnatsberichten eine Mißf»llen».Aeußerung zuauf den Aufruf zu Gunsten der russischen Glauben». :;•Hoffen von Seiten de» ständigen Hilf»komitee'» zu Memel. j®ir haben hierauf zu erwidern: Da» hiesige Eo!nitee hat gethari, wa» e» thun mußte, e» sich nicht selbst den Borwurf der Hartherzigkeit, -Zier Unbrüderlichleit, ja Unmenschlichkeit machen wollte. Schreiber diese» hat sich von jeher al» der entschiedenste Gegner der Auswanderung der Juden au» Rußland Sffent. Hch bekannt nnd aris-esprochen; e>: betrachtet diese Au». Wanderung al» ein Unglück für den russischen Staat, ein Unglück für die Anüwanderer, ein Unglück für die Glauben», genossen der ganzer! Welt. Allein bei der Behandlung«. Seife der Inden in Rußland wäre keine Macht der Welt ׳im Stande gwvesen, den A»«sandncnug»stro« zu hemmen- Seit dem Iah-» 1882 sind «Mt 100000 Glauben». dalta^/HtzMMst üOOOO ver• Linder zurückließen, um sie erst später, wenn sie ein Unter» kommen gesunden, Nachkommen zu lasten. Da» ist eiae» Theile auch gelungen, einem sehr großen Lheile.ab« auch nicht. Da« Elend dieser ״zurückgelafsenen" Frauen iP geradezu entsetzlich. Die au»gewanderten Männer tnfäpt Wir sind dazu nicht im Stande, schicket un« unsere FraneD^ die in» Rußland Hungersterben. Die Frauen selbst rufen: Schastet un» zu unfern Männern, wir fierttch Hunger«; und die furchtbar verarmten Gemeinden rnf«e Schaffet diese zurückgelassenen Frauen fort, damit sie hW nicht Hunger» sterben. “'׳ In keinem Theil der Welt giebt e» so viele Witt«« und Waisen, wie in den jüdisch« Städten Südrnßland». Die Männer unterliegen allzufrüh dem Elende und der Ueberanstrengnng von Lindetbein« an. Da» Elend dieser Wittwen und Wast« ist lange nicht so groß, al» da« AeD - - dieser ,Aurückgelasstnen". Wie viele bereit« de« und de« Elend erleg« sind, — wer kann'« wiffen? SU Lind siecht nach de» andern hin und zuletzt erliegt auH die Mutter den Sorg» und Qualen. Wat tonnen furchtbar herabgetonun«« Gemeinden für diese UnM th»»7 Gar nichts! S» giebt Gemeinden, -die M- ,tua&rör