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Israelitische Wochenschrift · 1890-12-18 · 51 (18.12.1890) · p. Seite 385

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
21 (1890)
Issue
51 (18.12.1890)
Date
1890-12-18
Page
Seite 385 (sequence 1)
Language
German
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eine nUflemcine Zeitung des Judenthnms. wkcknaiich ttichitai >e et« litt» - er »er »W»cha»f»si,«-. ktk D i»«i»n U. M4.lll)tatM«l«ll«l<. Vir« fit «4t Srsivlitt** tct tiln Mlaun »!««HfMwn d*»l KCask »terteljt-rl. Ka kittete r Satcakan«: IktzNich U Statt, H14 km Satiaakt: 1• 9>t. 18«., «Fte«.. < ML. 4 »•dort). Die.W»chk»»chsiN» alt «*•■riUtnfclaH* (ak■( .811 trtatktklatn taBft: «et der •»«: S *Urt» SS |«fg. MetteiiaktltS• Herausgtgtbtn von Rabbiner vr. M. Wahmer in Magdeburg. Jit PilrMii, |e*t ■kt ititkn! )■rat■«• «kt kte.J»raelit"«e »acht«l«tiif »״ ttir kak.gakilchtLiiittatkt.Plaif die steiilqefkalttNe M^üjetle Ader deren «an» SS Pt. ftnd ennaeker dar« die Nnaanaen» StHblttontn von O. X.. Dtub• 4eO». RudolfMoHa. Haaaaattain4k VofUrLt adet kittettiNtN ekken an; Pia ••»kHim kn ..Pomaiit. Woche»- schritt" in SU|ttta>• Islialt: <4Ht»k» Bs»ik«I: Das slnfzigjährigt LünstlerjubilSui» des Musik-; Mrtftorä Loui« Lewan!>owski. Bon B. Jacobsohn, Leipzig. — ' ».-3י RSchstenliebe und Denmch. II. Bon Landrabbiner Tr. Buch Holzf■#' «tnben. (Schluß,) — 1 "™ ViriAt« msd tif •rref»»n*etnen 1 Deutschland: Magdeburg, I '׳ Breslau, Dresden, Siraßbura i. E. Aus Würlemberg. Oberff. * Ingelheim — Luxemburg: Luxemburg. — Belgien: Brüssel. י . England: Die Protest, Versammlung in der Londoner Guildhall, >'־; ־צ Rußland: Petersburg. >A/Vee»tfchte und «enest« Nachrichten: Magdeburg, Berlin, -, H - Berlin. Berlin. Bremen. Esten, Ravensberg, Wien, Pest,;g׳ '* London, Petersburg. I l—- ׳ ׳ - ׳ - fts;-1 -Är י ר ד».;■ ■3• Nachdrnck ohne voUsliiadige Quellenangabe untersagt. Wochen- )Mtiktr. 1890 T«ne1. 5651. Aalender. Donncrstkg. . 18 7 ׳ Freitag . . . 19 « SonuabeaS. . 20 9 י.4,33) דגש Sonntag. . . 21 10 Fasttag. Montag . . . 21 11 Dienstag. . . 23 12 Mittwoch. . . 24 13 Donnerstag. . 25 14 Diese Nr. ist die '»»riefte dieses Jahrgangs. Mr bringen unseren geehrten ^Abonnenten die rechtzeitige Erneuerung des AbonnemmtS (bei den Postanstalten mit drei Mary Maus das erste <$lt1>rt«l dos fttteittttb}m«tt;igfteil Jahrgangs in gefällig: Erinnerung. Die ^ÄAefiectanten auf die »,homiletische Keiloge" wollen uns die Postquittung vor dem 1. Januar ^«insenden, damit wir die Auflage bestimmen und den Berechtigten sämmtliche Bogen liefern können. E Der zweite Bogen der Casualreden wird Anfangs Januar versandt. Neu hinzutrctende bonnenten erhalten auf Wunsch auch den ersten Bogen gratis nachgelieferl. Die Erpedttion der ״Israel. Wochenschrift." Da» fL«fzi«jährige Lilnftlerjnbilänm de» Vlnsitdirektor» Loni» Lewandowski. Bon B. Jacobsohn, Leipzig. «Ernst ist da- Leben, heiter die Kunst.- (Schiller, Prolog zu Wallenstein.) __ In einem rechten Ikünstlertopfe und in einem wahren sDlnstlerherzen giebt e» fast ununterbrochen Festtag und tag; denn beim Schaffen sieht er da» Grau de» Alltag» ׳nicht und dnrch die Brille seine» Künstlertemperaments schaut er die Dinge der Welt nach seiner Weise. So ungefähr beginnt der Festbericht eine» namhaften Kunstkritiker«, den :ich jüngst gelesen. Und e» liegt eine psychologische Wahrheit 'in diesen Worten. Sage doch schon ein alter Weiser, daß Wahre Begeisterung nur in einem heitern, nicht aber in einem düstern Gemüthe ruhe. Ein solch begeisterter Künstler, klaren Geiste» und Keilern Sinne», ist auch der Mann, der nächster Tage der Punkt einer erhebenden Festfeier ist, welche die grüßte »de unsere» Batet laude» ihm zn llchren veranstaltet. Lewandow»! i blickt nunnWfr auf eine fünfzig. jährige, segensreiche Thätigkeit im Dienste der Synagoge hin. Wer aber, wie der verehrte Jubilar, ein Measchenalter hindurch seine ihm von Gott verliehenen Gaben einem hohen Zwecke, einer in gewiffem Sinne gemeinnützigen Sache gewidmet, der wird von selbst loigelüst au» dem engen Kreise seiner BerusSth^iigkeit und in die Gesammtheit gestellt, die dankbarst ihre Verehrung und Theilnahme au-zudrücken, gern jede Gelegenheit wahrnimmt. Unsere ReligionSgenoffea haben sich ihren Wohlthätern gegenüber niemal» undankbar gezeigt. Mochten diese auf welchem Gebiete immer ihre Gaben gespendet haben, stet« hat Mit- und Nachwelt ihrer pietätvoll gedacht und neben der Bewunderung ihrer Geiste«- kraft oder ihrer Herzenseigenschaften, ist ihnen Dankbarkeit bewahrt geblieben. Wenn Einer unserer Zeit, so verdient sie der geschätzte Jubilar Lewandowski, dessen Tonwerle immer mehr Gemeingut der Synagoge geworden und die einen wahren Schatz religivser Erhebung und Begeisterung, für unfern Tultu» bilden. ' Ein halbe« Jahrhundert hat nunmehr dieser Künstler zum Presse und zur Ehre Gotte» sein« Leier erklingen.

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