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Israelitische Wochenschrift · 1890-08-21 · 34 (21.8.1890) · p. Seite 257

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
21 (1890)
Issue
34 (21.8.1890)
Date
1890-08-21
Page
Seite 257 (sequence 1)
Language
German
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eiar allfieatetae Zritaag des Aadeathams. •MMM c«'4ria)Jt«tM mm -n ז׳י JV*37i74lllKw .-*••III tm. {!SSiiHnra rilikn I* fHMMir •tt M111U1 »Itüik MalnMUaucni tictttUUiC ntlÄrk rtcUUiC IW* 4 MM)1 I« fff Det: ^Kyttfyflrtw Mi Rabbiner vr. M. Ackymer in Magdeburg. |it Wahrheit, Recht 11k Feie»»,! >nr***t• t»f kt,.9«t«c(Ut(4t ••4ta|*ri|t* Mt Wr M(.9lk<(4tttlttt«t*1«4Ut t* kte ■•»«yfHMtw HtÜiHtll« •Mt Mtra (na W Vf. Im camtMt'Wt4 Mt Mi _ •OKMttMt« M■ C*. I״. Saub• atOa_ Kiidolf 1זו ow.H«w(1»t«lnJl MbMWBVlVaSlM VatUriil •Mr •irttt ti»M «AM» « (U anp4Ww kn JftillB. V«k*•■ PchMN" tat (CcMtarf f •bvltt IMnlf VrtiM: Zur Lage der jüdische« SchulauUdkaudidattn. Bo« A. Waldauer. — Dt« 82. Jahresversammkung der israelitischen Lehrtrtoustrtiij Hesse«». (Schluß.) ■lt<4tt »UV atwifH«*»»;«■» De«1schla«d: verli«. verlta. Mi«. Hatuburg. Straßburg. Aus dem N.-B. Wie«baden. Stnttgan. Stuttgart. vesterrett^Ungarn: Au» Ungarn. Saaz. B>nAw»'«rt W«lll a«4rl*ttK< tKagdeburg. Magdeburg. Berlin. Berit«. Schlevrlbetg. Neustadt b. P. Wllbura. Hessen. Bade«. Budapest. Krakau. Bukarest. Pari». Pari». Nom. ^^^^»rschau. Krakau. Konstantinopel. Aachdrmk ahne vovstt»»i«e Quellenangabe nnterwgr. SM«- tagmt. INO IM. 6660. ז 1 Aalender. Donnerstag. . »1 6 Freitag . . . 92 6 «annaöend. , NS 7 7,4> שטטים») p. 6. Sonntag. . . 34 8 Montag . . . 26 9 vtensta, . . . 36 10 «ittwoch . מ 11 Donnerstag. . 38 12 A»rL«ge der jldische» GchAltMtt-kMttditzater». Bo« N. Waldaner. III. Graß »Ui» nicht»« unterschätzen find die Schwierigkeiten, »«tch« fich für Mc geistige Einwirkung jüdischer Lehrer ans christlich« Schüler »arbictm. 9» ist |»«r «ggltch, vielen dieser Fährnisse zu entgehen »der.sie siegreich zu überwinde», «»der die eine »der di« andere bleibt dach auch der sarg« flltigsten Selbstbeobachtung zn« Teatz bestehen. Sehe» wir «ns einmal das sittliche Sediel au: In de» nnteren Masten hat der Lehrer Kinder vor sich, deren Lnstaffnng »an den Dingen, soweit sie nicht mechanisch ist. ans den va« htnslichr« Jnueulcbea in der Ktndessrele sich »jederspiegeludr» Reflex gnrückgeht. Jude« di« Schule 'hieran auknüpft. geht sie hinsichtlich de« Erziehungsgeschäfte« fortan parallel mit de« Ellernhanse vor. Der eng« Kreis de» Schnlsystems gestattet ihr »der keine umfaffeode^Eia» Wirkung auf das sittliche verhalte» der Kinder, die"ktni« ihrer Fortfchrittsbahn ist nicht s» breit und mächtig wie diejenige »er hänstichen Erziehnngsweise. Jen« hat jedoch saeiale, dies« »nr privat« Vedrniurg. Gerade darum können Elternhaus nvd Schule einander leicht eutgegeu wirke», das vlkerllch« Beispiel kann dem von d«r Schale gepredigte» Sittlichkeitsideal rnt^grngrsetzt sein. Der Jesntt würde da »»hl über die Grenze der Schule hinausgeh«», er würde mit de» Kinder» zugleich die Elter» erziehen. Der «aderne Kehrer, mag er Protestant, Katholik oder Jude sei», kan» »nr durch/seiu Beispiel lehren und nur dnrch sein Urtheil Uuterrichtk« und erziehen. Ohne fich »oegzuwerfe», webt er, -iglrlch Künstler und Mensch, ei» Retz der Lied«, das zunächst dt» Kinder, ck End« auch di« außen flehende» Kreise der .... a «lern umschlingt. Worin besteht dieses Liebesbaad nnd »1« wird es gewirkt? Die Rotwort auf di« erste Frage würde vielleicht lmUen: in der Gottes lehre, de« biblischen Wart, wie es aus de« Mund« des Lehrers fließ», wie es durch jei» Beispiel bewahrheitet werde» sall. Hinsichtlich der Ausführung, »rin« ich, entsteht «in schwere« Hemmntß. Der christliche Lehrer verkehrt mit den Schüler» innerhalb eines geistigen Gebiets, welches an gemeinsam« Traditio»«« beider anknüpst. Kan« vermag dagegen der Mische Lehrer zur Veranschaulichung irgend einer fittliche» Wahrheit dies« Lraditla» in der Kann eine« treffende» Wortes ans de» didtischrn Schatze, de« Kirchenlied«, den »entestamentlichen Sprüchen herbeizuziehen. Was ist zu Ihn»? Sall hier eine «vzugä» gliche Veste stehen bleiben, oder sall nicht viel« D »ehr urntrales Terrain geschaffen und dnrch Vereinbarung zugänglich gemacht »erden? Wird etwa das Allgemeine, das fich von de» Besonderheiten der dogmatische« Religio» abhrdt, »nter de» Händen Andersgländigrr umgestaltet? Wahrlich Rtrmand verschuldet dadnrch eine Gewtffeus« delastuag. Gehen wir in ähnlicher,Weise auf das methodische. Gebiet über, wo es sich nicht um die Unbegrenztheit der Liede, sondern um die Greazdeftlmmung des Rechts handelt. Die Schule ist rin« Art i« die Wirklichkeit »ersetztes Drama. Handelnd« Personen siud di« Schüler, der Lehrer vertritt di« richtende Gewalt nnd tritt insofern als Persau zurück. Thun nnd Unterlaffe», Recht und Unrecht, Fleiß und Trüg» heit. Walle« nnd Wißen, Könne« nnd Richt-Ksune» sind die allgemeinsten Forme» dieser dramatische» Handlung. Der Lehrer hat'als Vertreter deffen, was sei» soll, « tlzm treten, z« entscheiden, das Urtheil zu' sprechen und zu »all«

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