Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1890)
- Issue
- 32 (7.8.1890)
- Date
- 1890-08-07
- Page
- Seite 244 (sequence 4)
- Language
- German
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gjt anfpwMMi. Es Mkficgt Um fc«§ MH Mt ttfexf.-Mxj Jahre» aafert GUaßm ■Met M» lebfaiftfw CMMa nt ctMiftiMi KuWracttiw *tfitt feix ■criex. 9t» dahi» tcrtrmai Wir «lf xxfert dfext!»frriwpt, das!«te fBert Welche« ■ir gefchaffe« Hecke«, «uh «Oecht m erhalle» nt «tr Mbfca best Schäpfet balle», tz«ß me, man a«ch aaf Soße» ber ix frühere« JxhtrxdkgaxtzeM, Thorheit» Weisheit gierst habe». LS«»» x»s daP Glück ■Met lächelt, ■erbe» ■ir ,»■/Ba» »«seter ShMD»«e xxb Schulen scheeitrx; bi« bäht« kegligen »ir xx«, ix bescheibexex, Maße vor«t»schrrite» xxb fühle» es, baß »er Ullmächtige xxfet Bemühe» mit seine» Segex kräxt. Ich habe «bet die Jude«, »elche »och Mt ■estge» Iahte» Barberto» bewohnte», scharf« -Watte gesprochen, aber ich koxnP xicht axber«. Sie »arrx i» ber günstigste» 8a», für die «llMe Erzieh», ihrer «ixder, s, wie für ihre eiche»« Mich, «<ra(U»»nxx»g sorgex z» kbxxe»; aber sie xxterÜrße» e« i» uxoeraxtwortlicher Weis«. Sie faxbe» Zeit für alle«, xxt »ich, für sübisch« Jutrrefsm Jetzt stab sie zerstreut ix alle» Welttheilex; wo sie sich aber auch axf« hall«, mäge» «x» diese Zeile» lese» aber vax ihae» häreu. Werde» ft» Zexgniß gebe» für die Wahrheit »etxer Dar- I» ei»e» spütert» Brief gedeuk ich Ihre» Leser» bi« Schwllrigkrile» ,» schilber», welche v», Gemeixde»,. ,leich ber «xsrige», überwaabe» »erb«» müssen, »e»u fit be» sche» Reli,' füchische» ieligio»sgesetze tre» bleiben walle». Philip Walser«.*) Krrichte «xfr T»rresps»>e«)e«. DsmstßedlGwd. ZUjHHtp 4. August. Unsere» Lhae» i, Aeghptru Wird es dekauxmch in »serem älter» Schrifttha» (Talmud »xb Midrasch) als großesBerdteust asgerechaet, baß ste ■ährend ber Zell ber schwer» Unterdrückaxg.ihre Name» xicht geäxdert. aIU Raben »ab Sdxa» wate» sie «ach >e,ypt«a gekommrx, al« Rxben »xb Simon zogen sie ax« be» Lande ihrer Suechtschaft wieder heraus.' Man pflegt selbst i» Ab. lkrrise» dllj« besondere Hervorhebxug ber Beibehaltaxg jüdischer Name» «ab die Aureguug derselben als eine» besonder« HH«» Berbllxste« nicht recht eixzuseheu — ■xb darin dxe- ,talmntische" Uebertragnxg za erblicke». Aber unserer traxrige» Zell w« e» varbchaUen den beste« Commextat zx jener talmxdische» Behauptung zu liefern. Max brascht heutzutage nur bi« Lxslaffuuge» antisemitischer Blätter über die Sucht »aberner Juden, ihre Name» zu Genuaxifireu resp. z» christiaxifireu, zu lese», u» safart »n« die Ueberzexguxg zu »erschaff«,, baß der Talmud, wie so oft, axch Hirn« de» Nagel anf bex Kopf׳ gellaffea. . Eine« der ärgste», bissigste» Lxtisrmllevblätter ist bas i» Berit« «rschllxenb«. i» Stöckersche» Geiste rebigirte »Ball*; daflelb« hriugl in seiner gestrige» Nummer eiuru Artikel ,Jübische Name,'^ »«» ■ir gu.Nxb nnb Arammeu »xscrer fgbexscheinige» J»de» zwo Theil abbrucken, bexn a»ch xb» «usrren »erbiffexste» Gegner» köxnex ■ll Masche« lerne». Der Artikel la»1et s . »D« Jude s^ttben, setxe Nationalität «ögliHst zu verberge». 3,. rechnen auch l«-Rrlsästö« zu diesen Äeußerlich^ette», ^««n sich vorthellhafkr «eist anbequnnen röNLk — paßt er sich daher Böllern ax^uxler taten er gerade wohnt. - Ru» bilde» de» meisten derrathen. Da! UnterschMu! mühungen tchsscht -Uda- Ht» Machen Millen ein vorzügl th»«rl »«,. Fmotlkawie vorn«»«», in Mittel, die Raffe de, Träger« zu Bestreben fast, aller Juden, sich diese« sichst schnell ׳ zu eütschiagen l Dies« BebXrch die-Milde der Gesetze, die ־ ־ lublifi ifurn» ®«börben «ti. die LSsstgtei, de« Pu Die EntschttdtiNa über,die Autrltge anf jknia&& von Familien- «•«cn steht in Preuße« den RegieruagSpräsidsüdn zu. Diest find dnrch köaigliche «abinetsordre inywstst« worden, t» i solche Anträge nnr einzn gehen, wenn ganz besonder« «listige Umstände dafür spreche». Dagegon solle« Anträge von getauften Juden auf RamentLndernng ohne »eitere« genehmigt werden. Darau« hat sich et« Mißstaad entwichest. Denn viel« Indo« *) 9uttft Mn 8, «ohtztzi, - ‘ r+ *1. *** - ■י«#• ‘1fit•־ r!35 afct. -XL» >U8 ' ttMati£ tft‘!«1 ... > '• .1' :r .. ftatttt, scheint un» ungerecht. Biele Leute werden durch die Firma irregeführt. Sie glaube» e« mit einem Deutschen zu thun zu haben, und haben doch nur «ine» au« Rützlichkeit«gründen aetauften Juden vor sich. (Wenn man da« chriftlicherstit« etnstibt, warum macht «an so große Anstrengungen, Jude» zu taust»? Red^ Man ist erstaunt, wenn man in jüngeren Jahre» Xollege» die »trul. zur. Krtedländer, Simonsohn, Jrttele», Isaak und Lohn kennen gelernt hat, und später al« Assessor sich mit de» .Ikollege»- Fern», Gimmer« und Jungk, »der den Rechtsanwälte» Hase uudiberstenberg wieder trifft. Mancher ist erstaunt, wenn« einen alten Bekannte« mit Jn owraela wer anredet, und von ihm bedeutet wird, daß er»untnehrIno heiße, oder wen«et« anderer dar Name» Jtzig entschieden ablehnt und sich Hitzig genannt HSre» Wifi. De» Herr» von Hellmann ist e« nicht angench«, wenn man sie an ihren früheren Namen Hey man» erinnert. Doch gaiug! Diest getauften Jude» führen ihre,neuen Name» wenigsten« gesetzlich zu Recht. Wie steht, e« aber mit 'anderen, un» getauften, welche einfach andere deutscher klingend«' Namen ufurpiren? Wie kommenz. 8. die Schriftsteller Aronsoh«, Sittrnfeld, Lohn, Lubltner, Frey, Süaseld, Abraham, Lewy dazu, sich L'Arrong«, Alberti, Justin»«, Bürger, Greifs, Norden, Brahm«, Rodenberg zu nennen? Warum wird e« z. B. feiten« der Behörden geduldet, daß Herr Levy au« Rodenberg als Rodenberg die »Deutsche Rundschau- Heraulgiebt? Mancher würde Bedenk« «tragen, rin Blatt zu halte», da« von eine« Levy au»geht. Rodenberg klingt so unschuldig. Ist da» nicht Irreführung de« Publikum»? Biel häufiger al« mit de« Familiennamen treiben die Juden mst der Umwmwlung ihrer Bornamen Mißbrauch. Leider dulde» Gericht«, wie Berwaltungöbehörden, daß dst Inden i« amtlichen Berbchr ihre Bornamen aermantsiren oder christtantstre». Wir geben eine kleine llebersicht au« dem ״Berzeichniß der wähl» fähigen Mitglieder der jüdischen Gemeind« zu Berlin für 1889" über bk Namen, die die Jude« unberechtigter Weist »erändern/ (Folgt ein langachmige« Namenregister, da« «ll den Worte» schlkßt: .Wir hören auf, um unstrr Lestr nicht zu ermüden.')! wll schließe» Liese» >u«z»g mit dem Schlxßsatz jexe« Artikel« r .Da« Publikum möge sich daran gewäbnen, die Juden bei ihren wahren Namen zu-nennen. Man reiß« ihnen überall die Larve vom Gesicht!' Hat der Talarxd »»« xicht recht, ■rau er des väterx ix L-tzptex dll Beibehaltung ihrer jüdisches Nasrex al» - hohe« Berdiexst axrechxet? m.Maßdeßxtß. 3. August. Dll heute axägegrbexe Nummer der,Deutschen Neichäfechtschull' euthält eixe» Bericht übet dll Varxtizwah-Feiet eine» im hllflgex Neichäsaiianyausr de« fiadlicheu jüdisches Waiseakaade», xm desse» »»gekürzte wlldergabr Sll höflichst im Jxtetesse d et Dextfchex Reichs« fechtschule, dll seitens faaalischeu Geistlicher (ix vatzer») gerade jetzt viele» Beruxglimpftwgeu axsgesetzt ist, ersxcht ■erden. Der betr. Bericht lautet: ,Am Soxuabexd, de»- 19. d. M., wurde au« uxsrrem waiseuhaxse der Suade Leopold wolfskehl t» der SyMgrDe eixgesegxet. Def Suade machte im Bortrag aus der Thora «u» im Gebet seinen Lehrer» alle Ehre. Dll Feier war durch de» Bor» trag des Herrn Nabbixers jDr. Nähmet rix« erhedexde. Redner wählte zur Grundlage seiner vorzügliche» Rede de» Egoismus der 2 israelitisch» DlSxl««, welche, der gute» Weid« ■ege», beiur Stuzxg« iss gelabte Land diesseits des Jordans zu bleibe» ■üuschteu und de» übrige» über de» Jordan ziehend«» 10 Stämme» dll Erobern»! des Landes , alleix überlaffe» wolltest. Nedxer warnte mll beredte» Sorte» »or dem Eigexautz, zeigte, wll schon Moses a» de» 2'/, Stämme» es getadelt, daß fie dll Sorge sür thk,,s'' Häher gestellt, als dll »m ihre Lip^,,.W, spy ־ Freude und Auerkexuuug -b» M^l echilchstlt״ baruchreg^ ,.n&Bft » j M . - >.W »»*-* *