Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1890)
- Issue
- 26 (26.6.1890)
- Date
- 1890-06-26
- Page
- Seite 193 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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l*»n. mi. ^2«. Ma,»eim>» »«. |*ni 1890. ♦ d♦ eine allAkmeine Zeitung des Judenthums. -J MdcheuMch eefcheiol |t «1« R»»»׳r Vt bei 41(1111»• iTatta“ a. M jllllKlKtUtl•1*. «Mtl fit tf< ftrtlpUKt•* M alea JMSmtrrn ».BltMa11tUra.nl drei Mark »irrtrliatrl. ■tu kittetet MeaMt(: letztlich 14 Matt, rach tze» Bailtabt: 16 Bk. (8 fl., SOfttei., 6 ML. 4 »ollatO. Bit JMaet*afM»M* ■U^mtUlotklatt* (»kac 4lttct(t»tklat?) (eilet: » Bt>H> U Bf*, dietieifitztiich. , I Herausgegeben von Rabbiner vr. M. Aahmer in Magdeburg. Für Wahrheit, «echt Frieden! 1 « -m!«retait iiitkie.Itraelililchewechenschtifl« wie l&r doi.I übliche Siliere lat-Bl elf, die Reiaattoallene BttltjcUe sott etten Raaia M Bf. sind entieekct durch die Hnnomta• SnebitlORen eaa O- X». Daub• 6100., Rudolf Moee», KaaMuetelndi Voglara. H. ober bitter eint» raben »»: |le«ef*Hlnbw ,,«•raellt. tzMechew rchrin״ iw peibibni 1» VBk«ltt , Grdlchtr Zur Lnihüllung de» Mendellsohn-Denkmal« in Deffau. Aotzrem»« Mretkel: Professor Lasson« siede zur Enthüllung de« Mendelssohn-Denkmal« am 18. Juni 1890. — SItzung«beria»t der om 12. und 13. Mai 1890 im israelilischen Waisenhaus zu tiönig«- berg i. Pr. obaehaltenen 4 Ikovserenz jüdischer Religiontlehrer de« Verbände« der Synagogen-idemeinden Ostpreukn«. Mortcht« und tr»rr«s»»n»«»,en: Deurschiana: Berlin. Dessau. Oesterreich-Ungarn: Lemberg. Rußland: Warschau. verimtsche» und neuefl«Nachrichten» Magdeburg. Berlin. Berlin. Btriin. Breslau. Halle. Heidelberg. Danzig. Ralibor. Hiraßburg. Slogan. Dir «laten. Wie». Lemberg. Brüssel. London. Ruminien. Orau. Oran. Trganrog. An« dem v v. B. B.: Rew-York. — Inserate. Machenj..i. ז...... Kalender. 1890! 5650. Donnerstag. . Freitag . . . Sonnabend. . Sonntag. . . Montag . . . Dteaftag. . . Mittwoch . . Donnerstag. . 26 27 23 29 SO J1U 1 2 3 8! ® 1 10 0,22) חקת) Perek 5. 11 12 13 14 ' 15 WB* Nachdruck ohne vollständige Quellenangabe »ntrrsagt. -WG % Jur Enthüllung des Mendelssohn-Denkmals in Dessau. Ganz Juda schreitet heut auf Deinen Wegen Und was wir find, find wir durch Dich geworden, Du wandeltest des Ghctto's dumpfe Horden Zu Bürgern um durch Deines Geistes Segen. Dein Denkmal ist es, daß wir frei uns regen, Dein Denkmal ist Dein Stamm im Süd und Norden, Dein Dort des Heils es drang auf Schiffesborden Nach Landen, die dem unfern weit entlegen. Und dennoch freut es jeden deutschen Juden, Daß heut Dein Denkmal steht auf deutschem Grunde, Daß deutsch« Fürsten fich zur Feier luden Und für Dich zeugten in der Festesstunde. <Ls soll uns Keiner Deine Losung rauben: Die Duldung, di« Unsterblichkeit, den Glauben. B. R. Profefior LasionS Rede zur Enthüllung des Mendelssohn »Denkmals in Dessau a« ll. 3u*t »»»». Ein edle« Werk ist glücklich vollbracht. Ein von preiswürdigster Gesinnung ringegebene» Unternehmen erwarlet von diesem festliche« Augenblicke seine Krönung. Die reine Stimmung dieser Stunde verlangt «ach einem reiuen Ausdruck; den Pomp hochtönender Worte verbietet die schlichte Gestalt des vielgeliebten und vielverehrteu Manne«, dessen Andenken diese Frier gewidmet ist. Mose« Mendelssohn soll zunächst vor unser-geistiges Auge treten. Wir suchen den Maun, den Denker» den Wohlthäter, uns in einigen Hauptzügen seines Wesens zu vergegenwärtigen. Denkmäler zu errichten regen sich eben jetzt überall im Baterlaudr dir Semüther und die Hände. E» gilt, da« An« denken der großen Epoche festzuhalten, die diese« Geschlecht jüngst mit tiefster Ergriffenheit durchlebt hat. Heldenge» stallen gewaltige . Herrscher, Staatsmänner, Feldherren» groß von Gesinnung, reich an Erfolgen, wie sie die Geschichte der Menschheit in wenigen begünstigten Zeiten erblickt hat, sollen in Srz «ad Stein verewigt auf den Höhen deutscher Gebirge, auf de» Plätzen deutscher Städte allen gegenwärtig halten, wie unter Gotte» gnädigem Beistand durch klugea Rath und kühne« Wagen, durch der Herrscher Führung uad des Volkes Kraft da« Reich gegründet und befestigt worden ist» ei» Ausdruck des Hochgefühls, eine Mahnung zur Dankdarkeit, rin Aufruf zu mannhafter Bewahrung des schön er« ruogene» köstlichen Gutes vaterländischer Einheit und Größe. Ein ganz andere« Werk ist es. da« an dieser Stelle vorbereitet wordeu ist» still und bescheiden, wie die Erinueruug, die in diesem Denkmal ihren Ausdruck finden soll. Ein einfacher Mann, hochgeschätzt als Schriftsteller in deutscher Sprache» als Vertreter deutschen Gedankens, soll in körperlicher Gestalt vor unseren leiblichen Augen erstehen» wie sein geistiges Bild aus ferner Zeit herüberrageud in der Erinueruvg der Nachwelt sich lebendig erhalten hat. Und doch» das Band, das die Feier diese» Tages mit deu jüngsten Herr»