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Israelitische Wochenschrift · 1890-04-04 · 14 (4.4.1890) · p. Seite 105

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
21 (1890)
Issue
14 (4.4.1890)
Date
1890-04-04
Page
Seite 105 (sequence 1)
Language
German
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M 14-15. P«tfee(mrg, 4. April 1880 IMn. xxi. cinr allgemeine Zeitung des Judenthums. I nMcta Jt «iat tnnr bn atte-a. b<«J|lttf»ata»blstt«H. IPUM*•»! m•*•« ־־ ־־1ia < trtl Mt all krilWUNs»» M aOnt IWUnruni ntfllUtl. mit blKctti tfulmteiii: IHttU M Mark, ach dr« U,»I1,d«: 1• «,k. (8fL, «8rc».. 8 MU 4 Silan). Sb 4M>*»wMp»1n״ mit UNarillrak litt■ (»411 .flt I tcttla tklttr) fofbt: S Wirb SS Vf*. Mntdlikrti«. Herausgegrban von Rabbiner Dr. M. Pahmer in Magdeburg. fir »8tzrtz.II. -r«i ■1t!citku! .afieat• liit vir.) I rar l, 111 ch e Mocheitchrtti- Du kür da» .JÜdilchrLilirr-iar-Blali', Mt Neia-ulialiriu S.-t!ttclIt irrr, Saun WS Vf. An! exiioedrr durH du Niaaice». brprdiuaara »a, O-1^. Dtub• <5000.. Rudolf Mo«n,H««Mn<<»ln41 "Vogler u. % ob« 611 e e t tii!« ntotn an : Pi» «•artHte» Irr^Paraittt. Psachinr*rtft“ h« I kifcafg — Alochen- April. 1690. Iluta. 6660. Kalender. streit״, . . . 4 14 Erew Peaaaoh. Sonnabend. . S 16 Peujuth 1 Tag (7.19) Omar Sonntag. . . 6 16 י* . -« « Montag . . . 7 17 2. Dienstag. . . S 18 Chol ha-M06d 8. Mittwoch . . V 19 4. Donnerstag. . 10 SO Eruw Tawachilin. 6. stretta, . . . 11 21 Peaaaeh 7. Tag (7.88) 6. Sonnabend. . 12 22 * 8. , 7. Sonntag. . . 18 28 S. Montag . . . 14 24 9. Dienstag. . . 16 26 10. Mittwoch. . . 16 26 11. Donnerstag . . 17 27 12. >»tzch11- AdonnenrentaiEinlodnn,. C*it(Hkr Srtifel: Lin Bund dar Demüthlaen. Line Paffadbrliachlung. — »ntisemiiitmut und Sozialitmut. Bon Rabbiner Dr. Rothschild iBestcht» und (7»rrrfk•n^rt>4r1 1ו Deutschland- Magdeburg. Berlin. Berlin. Hut Schlesien. Aut Schlesien. Stettin. Krankfvrt a M. Lönigtberg i. Pr. Zittau. Oesterreich.Ungarn: Aut Ungarn. V»«k»<sesir» NUd nrneste Nachrichten r Berlin. Breslau. Rybnik. Hamburg. Hamburg. Königsberg. Stuttgart. Slraßburg. Stratzburg. Odessa. Hawkey. So» Xl. 0. 8. s. r Rem-Aork. »serate. Inhalt des vetlag« Bettend» Artikel r Briese aut der Helmath von Areytags »Jour» n allsten'. Gesteht« «nd dorrefpoudenter: Deutschland: Magdeburg. Berlin. Stettin. Aut Sr. Heffen. Schweiz: St. Salten. Veswifcht« «nd »»«»st« Nachrichten, Lmyrno. Rußlan'-. OM- Nachdruck ohne vollständige Quellenangabr untersagt. "MW yPZT’ 2nit dieser Doppel-Nummer beginnt das zweite Quartal. wir ersuchen unsere geehrten Abonnenten, die es bisher noch nicht gethan haben sollten, ihre Bestellung auf die,Lsraettlische W«che»schrift" mit ihren Beilagen: Vas jüdische ״Litteraturblatt" und ״Lamilienblatt" bei der j)ost (Zeitungsliste Nr. 8018), oder direct bei der Unterzeichneten Hqiedttion schleunigst zu bewertstelligen, damit die fernere Zusendung keine Unterorechung erleide. Ueber die Erscheinungsweise der von uns herauszugebenden ״homiletisch-pädagogischen Beilage" werden wir in nächster Nr. Näheres mittheilen. Die Expeditton der ״Israel. Wochenschrift^ in Magdeburg. Ei» Bund der Lemüthigen. Line Passabdetrachtnng. E« ist utemal» gut. den Gegner zu unterschätzen und »aucher «uterliegt, nicht »etl e« ih« an Kräften fehlte, sondern »eil er fie aus Lässigkeit nicht voll entfaltete. Wchon t» engeu Leben der sich entwickelnden Jugend, schon in der Schul« kau» ttner dies» Erfahrung mache», nicht gerade daß wir hier vom Lehrer reden, den doch «aucher Schüler als seine» natürlichen Feind betrachtet, aber der Jüngling ringt mit den Gegenständen de« Wiffen«; er will sie sich unterwerfe» und zu eigen machen. Wodurch mißlingt oft die« Streben? Selten au«- Mangel an Verstand, weit häufiger, weil die vorhandenen Seistetgaden brach liegen, weil viele nur mit halbe« Sinne bei den Aufgaben weilen, die ihnen gestellt werden. Der Begabte, der Wiffen und Wahrheit ohne große Müh gewinnen will, wird rasch von dem Fleißigen überholt werden, weil dieser den Widerstand nicht unterschätzt, den menschliche Schwäche und die Schwierigkeit de« Gegen» stände» dem Lernenden leiste». G:wiß, hi» und wieder kann aller Eifer den Mangel au Begabung nicht überwältigen und die Schwäche de» Körper« spielt hierbei eine oft nicht genügend beachtete Rolle. Denn dir Gesundheit de« Körper« ist bei keiner Arbeit so wichtig al« bei »er Arbeit de« Geiste«; ein Mendelsohn konnte dem Gedankengaag Baut« nicht folgen, weil der Leib de« jüdischen Denker« dahinfiechte, und so kann überhaupt der verstand nicht seine Flügel autbreiten, wenn die Ge» sundhrit de« Körper« fehlt. Aber unter, normalen verhält» niffen de« Leibe« und der Seele ist der Fleiß die ent» scheidende Macht; wer die Schwierigkeit unterschätzt, imterliegt, wir klimme«, aber wir fliegen nicht zu deaHöhen der Erkeuntuiß. vollend« t» Lebe» der Reifen und Erwachsene», da«

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