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Israelitische Wochenschrift · 1890-01-16 · 3 (16.1.1890) · p. Seite 25

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Journal
Israelitische Wochenschrift
Volume
21 (1890)
Issue
3 (16.1.1890)
Date
1890-01-16
Page
Seite 25 (sequence 7)
Language
German
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ntt« Psr«ifchtr imd «tstfb U«chrichtr«. Ki|kftar|i is. 3a«nMr. Man schreibt un* Ipvtc aa* C «ipzig. »von Mr Philiptzson'schen .Aett. ». Jndenchnma' iß bi» honte kein» Ar. »lese» Jahrgang» erschien««, t* iß also anznnehmen, baß fie uüt ihrem Redakteur, der noch kurz vor seinem Lob« die erste Ar. "be» neuen Jahrgang» redigirt hatte, selig entschlafen sei. Al» biegelßig« Erbin ber I«benthum»z«it»n- «irb allgemein bi« »Israelitisch« Wochenschrift' betrachtet.' — Vir «erben bestrebt sei«, dieser »n» zngefallenen erh-hten Aufgabe mit ksilft ber bewährten Mitarbeite« jener Zeitung nach alle« Seiten hin »n» -«wachsen zu zeigen nnb sind Anstalten grtroffen, den Verla-derselben nach dem Lentrum de» »«ntschen Reiche» zu verlegen. Unser« Expedition stellt den bwhcrigen Abonnenten der »Heit. d. Indenthum»' Probenummern bereitwilligst zur verfiigung. lSmcki» D« grau Lin« Margenster», Vorsitz«»den de« «erein» ber Berliner Velllkiichen ging soeben nachstehende» kaiserliche« Handschreiben »»: »Ich glande t» Bit»« der »e» «,« tief dttranertru Kalftnu Bichnß« m Handel», wen» ich de» Berel» »er Berliner Balk»- »chrn, seml« »<e »ußnltr», tere» Hrvtrctarin die Hohe Heimgegangene war, Blei««» «arme», dauernde, gntemsse« »erflcher«. Ich «ft>« damtt eine helligePßbht gegen die iheurr »ntschlafrne, deren auf. atzfernde Ltebesarbett sich in diese» Beretne« und Austalirn s» lange stgenlrdch bethlti,». Brriln, de, S. gammr ltztzv. «ngnste Bicterl«, Kaiserin nub Kdntglu. An die Borsitzrub« de« Perdu« ber verltner B»lt»kiich«u au« de» Jahre Itzäitz, Fiau L. Marmustrnr.' BwWn, »er Mt JhK|m »erst» ebene Geh SanttilBrath vr. -Graetze r hat ldu Juievrsft sür bi« Wissenschaft und für die ilammune Oeeblau »och t, seinem LefMmeuw l» d»,kr,I»«r1h»ßer Weis« beknnbet. Wir u,« mitgtthellt mir», hnt vr. »rnrtzer brr SwdtgemeinM Brr»lau für hhgleatschvstdtstisch« Zwecke «in Lttml «m Betrage da, 10000 St vermach«. Aaßerdem hm rr »er StadtgenielaM Breblau für ihr Statisttsche« Buren» bi« slatlstlfche Bibliothek „d bi« dahin «lnschlagende» W che» «nlerinlstn, smiel« biejeatgru Bücher, Brvchure» „d er«», welche M Urmeawes«» betressen, »ach Aulwahl de» Dtrräor» de« gennnaten Bnrean», lemmtlig »«gewandt. Seinen Wohl» thätigkeit»fiua bekundete Geh «„ttlitürath vr Graetzer »nrch dir Auweudu», M» je »000 It aa da» Kranken Hospital z» Allerhdltmn und an MckFräuwl^che itrneltttsch« Krunkrnhan«, »» »eichem er wde Jahre lang al» Primär«»» gewirlt hatte. 3« Oder gl»an» fand dieser Tage dir g»ld«»« Hochzeit »in« sehr anaesosene». mit «ml» Pasch« »ehe mrwanbteu Brvs«witzfsche, Ehchö««« stett. Der »atftr sandte den Jubilarea die .Phejubiläumämedaill« »ud ei, her.lichr« GlückwunschschretMu, da» ia »er vynagog« verlesen »nrb« Bon G»tn PMch, traf ei» Glück. wunsch-Helegram« ei», an» be» ersichtlich ist. bah »er kühne Afttkator NÄ. Ä cha»»»»«». Di« hiesig» Gemeinde hat der Wtttwe ihm« »er» starb«»«« Lantar« vergärst« rin« Peupoa da« jährlich 1Ü00 Bt (lud. Grzlehnnwigelber für ihre Kinder) vewlllia». — Die Gonelnb« Leitziig brwilltgtr der Wittwe de« Rabbi »er« Dr. Gaibschmid« «in alt da» nahch» «00 und erhöhte da» Gehllt ihre« aibiuer» Dr. Par,,», »hm »aß derselbe »«um «iuMa». > sichtiger »»ttirnug »an 6000 Pt aus 7»00 Pt jährlich: c* . f (»ach Berliu) M» Pich», «addlmraehalt sch,, »ah lein« »«»tsche Gemeind, zahlt. Slnn lwht, das, di« jüd. Gemeiade-Berftände sich ihr« Lhrrutzfilcht gegen mrdirnt« Beamt« brwnP sind. den Gemchnde». di« ihr« Beamte, s, hach stellen und für deren Hinter» blieben« in s» liberaler Weift sarge». RlM, 6. Januar. Herr stlabbiner Dr. Perlitz hatte Mt Kamen, die «aregung gegeben, für die dedürsttaen Kinder der Gemetad« nlltährlich «in« Bescherrung zu Neranstalten. Dieser Anrmuug folge»», habe» einige Herr», durch Sammln», freiwilliger Beträge ttwa «0 Ml. deschafft. »«für fettig« »azüge, Schuhe und Siteftl. Luch zu P». lügen, nützlich, Bücher u. grkanit wurden, und gestern »de,» hat nun d»e Berthe,lu»g dieser Gme» ftattgduuMa, wozu «Ui Gemttnde» Mitglieder eia^lade» wnrde». Herr «ndbiner Dr. Perlitz «riiffnew da» Fest mit «l«r Rede, Herr Lehrrr Pttschloaäki folgte mir «u. stkaltfche» Batträgen, warnns ei»e Dame «inen Battrag in Berse» dicht. Den Dank für di« v.ranftaltnug de» Feste« brachte der Ber» ftehrr der jüdische» Gemeinde Herr vikwald dar. L» send sedaa» die Bescheerung statt, und di« leüchwaden Blicke der lo mich beschenkten Kinder gab»» ei» beredte» Zeuguiß, welch« Freud« ihnen 6*«citct worbe» war. Gaaau, IS. Januar, (Or -Lor.) Am 3. d. R. wnrde dl« irdisch« Hüll« de» srlltzere» Prediger». Nellglan»l«hr«r» und Laular» der hiesigen Genwtnd« Herr Simon Franzig ,» Grabe getragen, nachdem ttu jäher Lad ihn am 1. Januar, t» ehrwütdige» Alter M» 71 Jahre» hinweggrrafft. Der Verblichen« hat läng« denn dreißig Jahr, im Dienst« der hchltge» Sach« gestanden, dl« er durch ^etu neachteitäwetthr» thwlogische» »ud profane« Wisse» z» fdrdern Lckchnl«, S7. vegemder «tm eugenehm« WeihmichiWbkrmschung ist Setwni der htestgm Firnm Eastman» Cnhen deren uchürichen Arbettern bereiwt wardmr Ber m« Fest« mmcke» nämlich jedem Artetter mehttri Gchestrl Kehle» gesche«. Du dl« Kohle» tu uuserrr Stadt »icht ,>«tu lheuer. fand«» auch rar stich, s» freute» sich dl, Pe» scheulkr» Mppell. An» Gladbach gelaugt« M» chuem Bachelter, der statt wohut, tm Me Adresse M hwstge, Walfruhause» d» Balle» mit allttlel ileiduugästaff» für dt« arme» Kinder. (Hächstwahrschchnlich M« d«, durch seine lläildthätizlett bekannt«« Bruder lü» Borgemmnteu.) W»rglli«»M«d»» sB«r-eru) ». Januar. (Or.^lorr.) Der Lad. der gegen wärt lg überall eine reiche Krale hält, hat auch «usr« Ge» mdude tu tiese Lrauer versetzt. Herr Walk FeIhei»; brr stie letzten drei Jahre an der Spitze der hidige» Gemeiadenenvaltung stand, starb am 8. d. Pli«. Irn Alter van 68 Jahren. Dl« gestrige Beerdig»«-», stier legte Zeuguist ab van der große, BeNetthdt »ud hahea Peredrung, den« der Hlu»eschi«deu« n» Lebe» sich erfreut«. Nicht nur die Bewohner unserer Stadt »nd Umgegend, sonder, auch an» weiter Fern« waren zahlreicke Leid«ragend« «schienen, mu de» edlen »enscheafrenad« stie letztt Lhre z» «weise». Di« ttdempsuaden« Lranerrrd« uns««» Distrikiärnbbinrr» Dr. Loh« »erlich den weh» «üthigen Gckühlen d« große» Lrauerversamwlnng brrch:en, taf» «grdsende» KiMnd Nnd würdigte »ach Gebühr die grasten Berbienste de» allzufrüh Dahingeschieben«». Seine» Namen werden mir stet» ia dan'bar« Erinnerung bewahren. Puri». Baron N, t hschild hat dem Parts« lllluulrlpalrath di« Gumwe vau hunderttauseid Franc» zur Bett hei luag a» die Opfer d« Juslueuza übersaudt. Wart». Dl« »tuführuna de» neuen Oberradbtiwr» ZadalKahn fiadd am lammende» Pchachwst« statt. Pautza«. -Jewtsh «esfenger' bringt di, Plttthdlung, daß ei« christlicher Geistlich« »nrch d!» Grhabenhd« de» Maddtschgebete» s» gerühtt ward». Bist « »ach dem Lad« sein« Fra« jede Wach« «tnen stlblschr» Lonpd besucht« nnb »st b« Grmdub« »«»Kaddilchgedd sprach. WMmrcktung. »n» Anlast «in« hämische» Beuwrkrng de» ruff. Blatte» »Dien", wonach die jetzt hi« tm Bau begriffene Sünagogr au Grüste »nd Ndchlhnm bi« lastspldtgpe» Pruchlgchänb« Pderaburg« west überrag« — weist fett »WaWab^nach, dch Kt VaMmMteo Mt Sheagoge auf 600,000 Nudel festgesetzt ist, welch« ad« bt» jetzt trotz de» nlel »erschrikeuen «dchtham» Mt Jude>Hloch »icht zusmuwengebracht »«de» kvuuien. Dantzat. Die hiesig« Uaivorsttä» HM 8 golden: Weddlle» für dl« beßeu gelehtte» »rbesteu au dttl au» Warschau stammeuM 3»tat — Heturlch Higier, Hduttch Kahn »ud Nam« — zug«heilt. «ich»», llat« Lettung de»jüdische» Jugeuieur», Harr» Lucle« Re» au» Padü wurde uase«Stadt »n» auch »st elcclttschem Licht« versorgt. Herr xen erhtel» für sein« Mitwirkung bd Mr Bersarauug de» Patts« NuüstelluuGltzakaste» »st electrtschem Licht«, du« goldene Medaille «e»este» »»« U. O. B. B. H«U« Unsere Ger«,»t,»Log« hat durch da» pldtzlicheHiaicheide» ihn» «ackern »ud liebe» Br. H. ». Baum zu Leipzig «ine» schmerzlich«, Verlust «lttw« «st xa» trmwtt nicht nur di« schw«. aeprüfi» Famlli« desielteu, soaderu hi, gm>ze Leipziger Gnurind«, der« Lhehra-KahhitchmBorsteh« Mr Berewigt« «tue «dH« Mu Jahre, aeweseu und welche» schw!« Amt « mst grast« Hingebung in Muster» hast« Weise verwalteie. «tnen «grdsenMn «»»druck saud dt« «lgemein«, aufttchttg« Trau« bd Mr Bestatt»«, welch« am bürgettich« Neujaarltage statt» fmib. I« Hause sprach H«r Nahhstwr Dr.P»rge», siblldett« I, M. red««», zu Herze« geheaMn Watte» Mu trefflichau Lharaki« M» schlicht«», deschttdenr», ,di«»sürchttgen Mauue», Msteu Berdteusw um die »heilige Brüderschaft' »nvergessen bldten «erde». Schiuerzlich Mwem ritt « de« I» Mr Blüth« M» Leben» (Mt verstarb«»« hatte »nr »a» 61. I. errdcht) hetlngegnnaenen Maan« M» D«»k Mr EemetnM »ach. D« untlblehbar« Ldchenz», bewegte sich sodann »mH dem Fttedhas, w» Br. Serna» im Name» Mr Lage, welche sech» Deputtrtt atgevrdnd hatte. Mm geltebw» Be. tkf schmerzliche Watte M» «hsckstM» »achttes. «,» die Lage an Mm «ailchlasttwu mrlare», «steht man am beste» daran», daß terselM auf Mm Todttnbett» m«t säst gebrochen« Sttmme feine» Schwiegersohn« vr. Jae ob «» an'» Gen leg»«, di« .Germania-L«g»' mit z» bedenk», me« seilen« Mr Htnlirhlwbenea zu» ehrende« »iedächtntß an den Hdmgegmegene» In hachherdg« W ts« geligenUtch Mr tzersSallchen Lf-choiatta» durch de» ehrw. Präs. Br. Blumeulhal auch gescheheu ist. Sd» AnMnleu wird tu unser« Mstw alle Zest «in gesunde» bldben! Mem-Pavil. Mit Mm am üb. Dez. tm hohe» Alt« von 80 Jahn» in Me Lwiglest eingegangen«« Herrn Balenti» K », « hat Mr heuw in schdnß« Blüthe st«M»M Orden B'nal Bttth daen sein« «ls Gründer »«laren, von denen damalä <e» war tm Iah« 1848) wohl lein« ahoi«, zu welcher mächttgen Jujlstutto» sich dieser OrMn i« Lauft Mr Iah« «ntmlatt, nur de. Herr Koo» kam stn Jahre 184S M» Mr württemlergtschen Haupt» staM Gtuttgatt »ach Mn Ber. Sind«». — Dem Ldchänveglngnlff« wahuteu Mr Barst,«» b r DtstttiwGrvßlag« N». I, Mr varstand de« »B. B- Ha««', und vielt Delegawu hiesiger Lagen Mi-

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