Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1889
- Issue
- 49 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 194 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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»«thedertUtt-«. Der Batrr de« Matzno« wird «1» da abgafeimter Schlauberget bargefleflt, bei uUMdger ata bei Glück feioeb Siabef a(« auch an bic MitM nn thn« ist. (Ob Mbl die Herzöge von Grammont oab Gutth, blebic Töchter Maherikarl Mn Rothschild geheirathet haben, bester stob, als diese ehrgeizigea and geldgierigen Inden. Der christliche Adel heirathrt nach einem befaantea Worte eines Frankfurter PotricierS nnter siL, wenn er eS haben kann, braucht er ober Gelb, am den verblaßt»» Lhnenschild ne« zu Vergolden, dann heirathet er unter fich.) Professor:-»Lurch das Ausbleiben deS Mose» wurdeda4 Volk sehr brunruhiftt - Studiosus (zu seinem Nachbar): Kein Wunder, durch da» AuSbleibeu des Mootze»*) diuich auch schon oft in Un» ruhe versetzt worden. EpigrO««e. Au» de« Hebräischen »etrisch übersetze von L tagen. Emerson aber Träume. In Emerson » Bortrag über .GeisteSprozefle" finden sich folgende Sätze: »Unsere Träume find die Folge unserer wachenden Erkeuntniß. — Böse Träume find Bergrößeruugen unserer während de» Lage» begangenen Sünden. — Wir sehen unsere bösen Neigungen verkörpert i» erschreckenden Erscheinungen. — Auf den Alpen fieht der Reisende manchmal seinen eigenen Schdtte» zu einem Riesen vergrößert, so daß jede Bewegung seiner Hand furchtbar erscheint. — Der Redner führte auch Folgende» an: »Meine Sinder." sagte ein alter Mann zu seine» durch eine im dunkeln Hausflur befindliche Gestalt erschnckteu Sinder, »meine Sinder, chr werdet nie etwa» Böse« sehen, al» euch selbst." (Im Talmud > .krrachoth" heißt e» ebenso»«, daß unsere Träume in der i Nacht nicht» andere» find, al» die Reproduktionen unserer GeisteSthätigkeit während de» Tage». Die Pirke Ibot lehren ferner, daß unsere Sünde» in Laktäger gegen un» verwandelt! »erden »der solche heroorbriugen. unsere Lugenden aber Ber-! theidiger zu unfern Gunsten erzeugen und daß beide für «der : gegen un» bei Gott da» Wort führen.) «iS huuberl Jahr'. (Al» Pendant zu dem in voriger Nr. erzählten •Uubentfen".) Der Richter fragte »ach dem Alter de« Zeugen, der Jude antwortete ,80 — Iw 100 Jahr' — da« konnte der Richter i nicht verstehen und siug nochmal«. Der Zeuge erwiderte! nochmal«: .60 — bi» 100 Jahr". — Der Rich'er: »Ich | mill» ganz genau wisse«, nicht so unbestimmte Zahlen SO bi» 100". Zeuge: »Wenn Sie'» genau wissen wollen, sag' ich Ihnen also SO'/, bi» 100 Jahr I" — Der Richter wird ärgerlich, bi» endlch der jüdische Referendar fragt: Wie alt sind Sie bi» 100 Jahr?" —Da endlich antwortet der Zeuge: .60 Rur eine Stimme fehlte. In einer großen Gemeinde sollte ein Prediger gewählt werden. Einer der Landidaleu erfreute fich ganz besonderer Proteltion; die Empfehlungen und eiogezogene» Erkundigungen ließe« nicht» zu wünsche« übrig. Eine Probepredigt wurde nur um den statorischeu Formalitäten zu genügen verlangt. Die Wahl, welche vorher schon fast so gut wie beschlossen war, sollte gleich nach der gehaltenen Probepredtgt tmter de» frischen Eindruck derselbe« stattfinteu. Der Prediger kam, predigte, die Wahlfitzrag fand statt, und da» Resnttat war zu aller Erstaunen die — Nicht wähl de» betr. Kandidaten. »fB e kommt da» — fragte Einer einen Borsteher, der ärgerlich da» Sitzungszimmer verließ, — »baß der Prediger schließlich doch nicht gewählt wurde, e« hieß ja vorher, baß er fast einstimmig gewählt werden würde?' — »Nun ja. et fehlte ihm rach rar eine Stimme, aber da» war die seinige." (Die Stimme de» Prediger» mar nämlich, wie fich bei der Probepredtgt herauSftellte, viel zu schwach, so daß er der Gemeinde ganz »noerfiänbllch dltrb.) Die Zänker. Die S t e t ne stritte« einst, wer wohl da» meiste Acht verbreite; Da ging die Sonne auf - und an» war'» mtt dem Strrste. Der Selbstgefällige. Ich höre. Du bildest Dir ei«. Eia tüchtiger Führer za sein. Wie Seiner vorher noch gewesen. Du irrest; in biblischer Zeit Schon macht' fich ein Sehnlicher breit — Hast nie vom N1ÜN"*) Dn gelesen? — An einen Dnacksalber. .Ja. Ehre bringt dir deine Wanderknrl Den Lahmen hat geheilt die kräftige Mixtur; Bevor die Flasche er noch hat geleert. Sonnt' er schon geh'« — zur Ruh' in kühler Erb'.» <•10^ Pitths»l-A«f-«1»r». I. Deutsches SiaeurLtyset. von A. Speltr-Heinedach. Bring' da» ganze nur nicht her, Sesährltch ist c« gar zu sehr. Doch nimmst Dn nur die letzte mit Un» -e gst die beiden ersten «Ir, So weiche ich um keinest Schritt «l« slv e» Mädchen s.h> ich'« hier Rar etwa« zücht'g-r ko»«' sie f«n. — Fällt Xlemanb jetzt die SB ung ein? 11. KeörAsches ologsgrypy. Aon 0. In R. Ein Sersteug. da« säst unentbehrlich, Doch ost für'» Leben wird gefährlich, Besonder«, wen»'« gebraucht ein Manu. Der'« zweite Zeichen trägt »»ran. . 111. MSNsche» MsrträtYseL Mit e e'u Jeder ist'», der »oit bek»nut Ob arm er sei, ob reich; Mit a ihn nn« da» Sethfest nennt «r «ämpf'e Löwen gleich. Neun Ihr die jüngste Sidra keuet, Zeigt sich die Äfnng Euch. A«ß-f«»g btt Kittlfs-l hi »«..Pr. L «atu. Hat«. IL Thar«. Thora. HL pp (ei* Maah), pn (llnheilaspruch) -Htndtu. IV. Freund und Sekretär de« Propheten Jeremia», «»- v. sang»w«rt aller B nedicticuen. 1 ILooa, vom talmudtsche» Nlstlh — Seld. —) Name eine» Fürsten (Senefl» »ö.tv und e. 8«), dmisch: »Esel", -.x Wetantwortttcher W^acuur: De. ». «ahwer, «egdedmg. Lrmt nna w. A. Sotss, Magdeburg, «erlog v«a «oder» Friese, LeitzPg. >