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Jüdisches Familienblatt · 1889-01-01 · 10 (1889) · p. Seite 40

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1889
Issue
10 (1889)
Date
1889-01-01
Page
Seite 40 (sequence 4)
Language
German
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billige Mittel ein aUgemeinci .Gelichter' herner-erufen »irk. yei Gelegenheit der Beinunfe-ttchketten. »eiche Perser non Hetze» Range veranstalte», wird «ine Inzahl Inden, welche «an zn diesem Zwecke auffäugt, plLtzlich in einen tiefen Greben, wie selch« ans jedem Schleßtzofe sich befinden, htnabgestaßen an« »elche» fie stch dann unter dem Gejanch-e der Znschener durchnäßt und mit Leth bedeckt wieder emporerbritrn. — Wahrlich ein tranrigr« Gelächter l Der w«hre G»tteAte«pel. *) Sohn: Ja tan letzten vochenabschnitt, Lieber Vater Ist «Zähler: Gott, der Herr be'ahl tan Mose», Daß -am Bau de» Heiligthame» Jeder J»raelite bringe Frommen Herzen« ein« Gabe, Gold and Silber, Edelsteine, Alle köstlich guten Dinge. Sprich, mein Barer, liebt denn Gott auch Gleich den Menschen Glanz de» Golde» Und der Edelsteine Schimmer? Warum sollte Gotte» Tempel Prangen in dem eitlen Schmucke? Vater: Recht gefragt, mein Sohn, und «eis«; Aber höre zur Erklärung Deiner Frag« diese« Gleichnist: Am Geburl»tag ihre» König» Brachten einst de» Lande» Bürger tum Palast« manch« Gab«. nd fie brachten nach vermögen, Ihre Lieb« zu beweisea, Arm«, Reiche, wie fie'» hatten. — Auch ei» Geizhal» war gekommen. Er der Einer war der Reichsten. Mit geringer, schnöder Gabe. Und er trat hin vor den König Schlauen Sinne»: .Mein Gebier«, Sieh', du strahlst in höchstem Reichthu», Du bedarfst nicht fremd« Schätze, Drum bracht' ich nur kleine Gabel' Doch ta Lönig sprach entrüstet: »Ich bedarf nicht fremden Golde«, Doch ich freue «ich ta Liebe Mein« treuen Unterthanen. Darum » hm' ich di« Geschenk«, Die sie heute mir darbringea, Ihre Liebe zu beweisen. Und di« Gröste ihr« Gaben Zeigt di« Größe ihr« Liebe. Ata wie könnt' ich «ich freue» Dein« Liebe, ist sie größer Nicht al» deine schnöd« Gab«? — So ist» auch bei« Tempel Gotte«! Nicht ta hohe Verth ke« Golde», Nicht ta Glan» ta Edelsteine Hat i« Gotte»hau» Bedeutung: Alle» Gold und alle Schätz« Sind ja Gotte» Scköpfungöoabe» Ihm gehört», ob'» in dem Tempel Sein« heil'ge Lade schmücke». Ob's im Schrein liegt ta Schatzkammern. Nur dir Liede seiner Gläubigen, Sie hat Verth vor Gotte» Augen! Nur de» Menschen Herzen» Lieb« Ist der wahr« Tempel Gotte». Eine» solchen Tempel sollte Israel dem Herrn «bauen: All» den Bausteinen ta Lieb«! Doch wie will man Lieb« formen? vie fie lege»? Li« fie zimmern? vi« an» llnfichtbar« Liebe Für de» irdische» Menschen Sinn Eine» ird'schen Tempel bauen? Drum sprach Gott: könnt ihr an» Lieb« Mir auch keinen Tempel zimmern. Nun so nehmet solch« Ding«, Drau de» Mensche» Liebe haftet: Gold und Silta, Edelsteine, 1 Zn» Thell nach tan Dnbow» Moggtd. Eurer Lieb, Ziel »»d Träger. Diese bringt an» freie» Villen, An» de» Herzen« frei« Lieb« §n tan Ban bei Heili-thume». nd «» sei de» Armen «ade vi« de» Reichen Schatz geachtet. Denn am Heller eine» Arme» Aeustert »fi sich größere Lieb«, Al» am Centn« Gold de» Reiche». Nicht ta irdische Prei» ta Gabe» Lau» vor Gott, dem Herr» de» Weltall», vor dem Geb« all« Gabe», Eia« Gab« Verth verleih«», Sondern nur — de« Geber» Lieb«, Di« hervortritt an ta Gab« Nur i« Heiligthum ta Lieb«! vill »ns Erden Gott im Krrts« Sein« Menschenkind« throwml — Und wo Menschen Liebeiwerl!« Thun, da bau'« fie Gotte» teripel Auch in alle Ewigkeiten! AI» von Titu» eing,äschert Ward ta zweite ZionRempel, Da verzweifelten die Weisen Israel'» und klagten trostlo» Aber Jochanan den Saccai Sprach mit arosgefinntem Grift«: Weinet nicht! vir haben Tempel Noch, die aaR) am Weithe gleich find Dem von Römerhand zerstörten: Werke echter Menschenliebe — — Sind solch gottgeweihte Tempel. Liebe nur, sie hat dem Tenwel Zion» seine» Verth »«liehen: Die Symbole Eurer Liebe, Stein und Holz und Gold und Silta, Sonnte Titu» Macht -«stören: Doch di« wahre Menschenliebe Steht, «in ewiger Gotteitempel! RSthsel-A«fs«br». I. Ae«1sches -Logoglypy. von I- Kaufmann IN Essen a. Ruhr. Hör' ich» getrennt am Morgen Venn Alle» noch in Ruh', für schaffen und zu sorgen Spring' ich dann ans im Ru. Doch hör« ich'» v«bunden, Gar «st geschieht'» im Jahr; Dann ««den ua» di« Stunden Oft zu Minuten garl II. KeöräWes ^ogsgrypy. von 0 in L Steh' ich allein, bin ich «in Thi« Und Me« und Fluß find mein Revier: D« Rachbar macksi »um Menschen «ich. Bist Du wie «, so freue Dich: Vachs' ich noch mehr, bin ich bekannt Sowohl al» Waff«, wie al» Land; Sobald et» Hauch noch an sich schließt. Hat «auch« «ich schon froh begrüßt. HI. Schn^rftage. Welcher »eidlich» dentsch« «i«ann«ne M» «* KetoMknk demtltch zn lesen? A«fi-f«rD der KSttzsel i» m* U». L Senlogen, geloge» n. Steppeupst«.,« (Je,, fi». 18), -HIQq Da« Saud Sephara» sObadfa l^AY. BTß Paradie», Lupfet«, (Hohelied »,l»). verantwortlich« Redoetenr vr. Rahmer, Magdeburg Druck non D. L. Wolfs, Magdeburg Verlag von Rädert Friese, Leipzig

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