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Jüdisches Familienblatt · 1889-01-01 · 6 (1889) · p. Seite 24

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1889
Issue
6 (1889)
Date
1889-01-01
Page
Seite 24 (sequence 4)
Language
German
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— 24 egtzpüschrtl Wavdgrmälden wie auf je»« Monuweuteu, welche deu Httiten selbst zuoeschrirben werde« müffen. durib ihre Seslchi»bildu«g. in» besondere durch den vorstehenden Oberkiefrr, al« echte Mon-olen sich zn erkenom -eben, ist bei den Lmam di« ZogebSltftkeil »ur indogermanischen Raste ans den brsagten Darsteüunaen anher dmch die blauen Augen und die rSiblichblonde Farbe des Haare« und Barte«, durch die hohe Statur, de» lauggestrrckiea Schübel (Dolichokephalir) und riaige andere E«gentbümlichkeiten aus'« Deutlichste au«- gesprmhen. Die Hautfarbe der Aworitrr, wie sie auf den allephs'tischen Sandgewälden sich darstellt, sst nach Flinder« Petrie «in durch die Enwirkuna der Sonne zu erklärend«« Rosarcth, unter welche« jedoch der Helle »ruodton der Hantsörbung deutlich hervortritt.*) (Forisetzu, folat.) D«A D«ell. L)aA in Nr. 1 de« Familienblatte« unter gleicher Ueberschrift erschienene schöne Gedicht, durchleuchtet von jener echten Humanität, wie sie unsere heutzntag« so sehr bedrängt: ».tu denHintergrund gedrängte heil.ReÜgiouau«ftrahlt, ist ei» stenlenschlag gegen den «ntsetzlichru Mißbrauch de« Ehrbegriffe«, aber tratz alledem doch nur ei» Schlag in« Waffe,, wie r« leider die täglich« Erfahr»«« lehrt. Wie viel if schon — sei « auch nnr im letzten Jahrzehnt — gegen diese« albern-,rausame Stück Mittelalter van den Besten «nd Edelsten aller Natianeu geschrieben und gesprochen worden in Bersea und in Prasa? und »»« ist der Erfolg- Di« Manie nimmt statt ad noch im»er zu. Besonder« hier in Ungarn vergeht kein Tag. der nicht eiu Duell über die alben-sten Ursache» bald mit tädtlichem dal» mit lächerliche« Ansgaige mit sich brächte. Dieser Umstand hatte mich zu de» »achfalgende» Gedichtchen angeregt, da« zur Uater» haU»n> der Leser uu .Familreublatt" «iu Plätzchen finden möge. S« liebte einst ei, junger Held Die Lochte» eiae« Manne«. Da« MLdchen aber wollt' >ha nicht. Liebt seinen Freund Johanne«. Da schickt er Paul »nd Meter hi» Und lieh Iah,,»,« f«gra: »Du hast »Ir «einen Schatz geraubt, .Du «»ht Dich mir mir schlagen!" Die Beide» »oallten ansnng« »ich»' Doch al» er droh» mit Schmie», Da »illigtea sie endlich «in Mit Schkmpsen, «aledeie». — Die gelt »erstiegt so »seilaeschwind; Zwei Jabr find bald vorübe-, D't beuden Freunde stehen sich Lun wieder gegenüber. Die Sekundanten «effeu au» Und »il-le» künshehn Schritte. Da tritt hervor der j»»g« Held Und ruft I »Laht'« sein I Ich bitte .Johanne» lch verjribe dir. .Du Haft «»», «bähet, .Dein W id hat vir da« Lrbin nicht — ,Öie ich erfuhr — versüßet. .Sie hat so elend dich gentackt .Wiir' sonst mein Loo» gemestn. »Wir dank' ich dir, daß du ermkhlt, »Statt mein, da« sähe Wes,». ^komm' her an »min, treu« Brust, »Wir «ollen Freunde bleiben " Johanne« meinte bitterlich, E« lößt sich nicht beschreiben. lkostoln« S. Mandls A»s de« Sprschschah de» Iaümid. Poetisch übertragen von Max Lieinbergpl»ch»n>u ■•» »r»«tz«tG>», M Salier* wcMtn.) Dein Urlprun, g'.iag — Dein Calw klüglich — Dein Richter ftr-ng — d«a» denke iügück. Wer we»>g gstbt mit lgerglichkeK und fieuudUche« Seficht» De, girbt, mit klein dir Sab» «ach, dennoch so meaig nicht- WSthfrt-A»fg«1« e«. I. Z>e»1stües ZV-rteriiätbsel. Bon A. Speier i» Heinebach. Eine Stadt ist e« im deutschen Lar«, De» Juden »erth und mohlbekaau«; Doch so Ihr nehmet Her, und Haipt, Do wird dar»»« — kaum man r« glaubt — Ein Mann, al« Jüger Euch bekannt, Der in der Bibel mir» genannt. In« »ah» WSldchen ginge» sie Pistolen in deu Laschen: Die Poliml di« »uh»' davon Sir konut' sie leicht erhasche» — Doch wie da« s» zu gehen pflegt Sie mochte sich nicht sehen E» finden mir di« beiden Freund' Sich gegeaüb r stehe». Doch al« sie schon die Mordgemehr' Zu« Kckießeu hochgehoben. Da kam Johanne« Oukel au — Wa« Wirklich sehr ,» lobe». »Hi,weg", so schrie er. .die Pistol' Hott erst «ich an ihr Beiden I Bi« ülter al« ihr Bride seid, Will euren Streit entscheide»! .Du innger Held, du lasse erst Deu Freund dir Ehe schließen Und willst du'« in zwei Jahren noch. Magst du dich mit ihm schießen. Bon heute in zwei Jahren wird Johanne« sich dir jtrlle« >» diesem Platz in Walde h'er. Ich will mich ihm gesellen." *) Darüber, daß die Hautfarbe der weißen sowohl wie der gelben Rafi« inrch die Einmirkung von Sonn« und Luft «inen Stich i»'« Rothe erhült, hat Rudolf Lirchmo ,»f de« «nthropologenkongreß zu Bonn lürzlich einige Miltheilnngcn gemach». n. KeSrDsch- MtyseL. Bon H. Schapir» in Mtmel. 1. Mit einem 2 herrsch' ich i« Simmcr nur. Mit v), mann lüngst vom Sommer irtu« Spur. ». Mit ,«u" murd' ich i« Tempel dargebracht, Mit .»" erhelle ich dt« dunkle -lacht. A«si-f«rs der Kitthfrl m ***♦ ßßr. i*) m Dina » «bib „ ivereiu « -» 2. o'RP-l (Riesen) («aidesel» 071VR (Ephraim), 0R (Mutter), (Frucht). *) Herr L. ft. in London wolle mir di« Bemerkung gestatten, daß in eine« Zahleurllthsel jeder ein^lne Buchstabe oder Laut durch eiae feststehende Zahl vertreten ftin muß und daß zwei verschiedene Zahlen für einen »nd denselben Buchstaben »der Laut unjulösfia find, weil sie di« Lösung nicht nur erschweren (nee die« bei dem Rtlthsel I. in Rr. S der Fall ist, wo der Buchstabe Jb" durch 1 und S vertreten ist) sondern dieselben oft unmöglich »dachen. E. iuM. Seiautmoitlicher Redakteur vr. Rahmer, Magdeburg. Druck voa D. L. Wolfs, Magdeburg. Brrlag von Robert Friese Leipglg-. .

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